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	<title>heimat Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Studentenleben vs. Influencer Lifestyle</title>
		<link>https://presstige.org/2020/08/studtenleben-vs-influencer-lifestyle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johanna Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Passend zum Ende des Sommersemesters, haben wir unsere letzte Influencerin zu ihrer Arbeit als Content Creator auf Instagram und ihrem Leben als Studentin interviewt. Nach Christina, die an der Hochschule Augsburg studiert, gibt uns heute Dominika Einblicke in ihr Leben....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/08/studtenleben-vs-influencer-lifestyle/">Studentenleben vs. Influencer Lifestyle</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<p>Passend zum Ende des Sommersemesters, haben wir unsere letzte Influencerin zu ihrer Arbeit als Content Creator auf Instagram und ihrem Leben als Studentin interviewt. Nach Christina, die an der Hochschule Augsburg studiert, gibt uns heute Dominika Einblicke in ihr Leben. Sie betreibt ihren Instagram Account <a href="https://www.instagram.com/dominika_we/?hl=de">@dominika_we</a> mit über 26 Tausend Abonnenten. Dabei gibt sie ihren Followern Einblicke in die Bereiche Fashion, Fitness &amp; Lifestyle.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47.jpeg" alt="" class="wp-image-15271" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>©DominikaWeber</figcaption></figure>



<p>Dominika ist 25 Jahre alt und studiert seit 2016 an der Uni Augsburg Anwendungsorientierte Interkulturelle Sprachwissenschaften. Da sie Sprachen zu ihren Stärken zählt, hat sie sich für diesen Studiengang entschieden. Dominika hat sich trotz des Prüfungsstresses die Zeit genommen, uns einige Fragen zu ihrem Lifestyle zu beantworten.</p>



<p><strong>Wurde die Wahl Deines Studiengangs durch Deine Arbeit als Influencerin beeinflusst?</strong></p>



<p>Nein, sie wurde nicht durch meine Arbeit als Content Creator beeinflusst, weil ich das zu Beginn meines Studiums noch nicht wirklich gemacht habe. Angefangen habe ich mit Instagram, als ich von meiner Reise nach Australien und Neuseeland ab und zu etwas gepostet habe. Aber ich habe nie gedacht, dass ich das mal professioneller machen werde. </p>



<p><strong>Wie vereinbarst Du den Unialltag mit deiner Arbeit?</strong></p>



<p>Das geht ganz easy. Gerade jetzt habe ich durch das coronabedingte Online Studium auch viel mehr Freiheiten, als das mit Präsenzveranstaltungen möglich ist. Daher ist es super vereinbar und besonders im Sommer habe ich abends dann auch noch um 20:00 Uhr Zeit, wenn es lange hell ist, Bilder zu machen. Deswegen ist es top kombinierbar.</p>



<p><strong>Hast Du ein Lieblingsessen in der Mensa und einen Lieblingsort auf dem Campus?</strong></p>



<p>Also am liebsten nehme ich mir Pommes mit Gemüse vom Gemüsestand oder diese &#8220;Spezial Falafel Salat&#8221; Schüsseln, weil man für diese Gerichte nicht lange anstehen muss (lacht). Auf dem Campus bin ich am liebsten am See oder in der Nähe der Cafeteria, weil man sich dort auch immer Snacks holen kann (lacht).</p>



<p><strong>Seit wann betreibst Du deinen Account und wie hat sich deine Community in der Zeit entwickelt?</strong></p>



<p>Meinen Instaaccount habe ich schon seit 2015. Aber damals habe ich nur sehr sporadisch etwas gepostet. Zum Beispiel wenn ich schöne Landschaften gesehen habe&#8230;Und mit der Zeit, ich glaub das war im Jahr 2018, habe ich für mich selber festgelegt, dass ich eher mehr in die Richtung Fashion und Lifestyle gehen möchte. Durch diesen Wechsel von Travel Content auf Fashion und Lifestyle Content hat sich meine Community quasi mit mir verändert (lacht). Die, die sich nur für Reisen interessiert haben, sind vermutlich gegangen, aber im Endeffekt sind natürlich viel mehr dazu gekommen. Ich würde sagen, dass sich meine Follower mit mir zusammen entwickelt haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-2.jpeg" alt="" class="wp-image-15272" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-2.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-2-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>©DominikaWeber</figcaption></figure>



<p><strong>Siehst Du dich überhaupt als Influencerin? Würdest Du dich selber so bezeichnen?</strong></p>



<p>Ich selber würde mich nicht unbedingt als Influencer bezeichnen. Eher als Content Creator, weil ich kreiere Stylings und Outfits und gebe sozusagen Tipps, wie man sich zum Beispiel stylen kann. In meinen Stories greife ich noch sehr viel mehr Themen auf die mich gerade beschäftigen, und irgendwo beeinflusst man die Leute natürlich schon. Also ist Influencer in der Bedeutung nicht komplett falsch, aber dieses Wort hat meiner Meinung nach teilweise eine negative Stigmatisierung und ich würde es jetzt nicht unbedingt von mir selber behaupten.</p>



<p><strong>Wann kam die Idee, dass du damit Geld verdienen könntest?</strong></p>



<p>Die Idee hatte ich auf keinen Fall von Anfang an. Ich habe mir aber immer gedacht, es kann nie Schaden einen Account zu haben, dem Leute folgen, die sich für dich interessieren. Ich hatte mir schon einmal gedacht, dass es vielleicht mal nützlich sein könnte, denn man weiß ja nie was kommt&#8230;aber ich habe jetzt nie extra darauf hingearbeitet, dass ich mit meinem Account Geld verdienen möchte. Geld sollte nie der primäre Ansporn sein. </p>



<p><strong>Wann hast Du gemerkt, dass dein Account „funktioniert“?</strong></p>



<p>Das habe ich, als die ersten Kooperationen reingeflattert kamen. Die Leute haben mir schon immer Nachrichten geschrieben und Fragen gestellt oder waren einfach total lieb zu mir oder wollten sich mit mir über ein Thema austauschen. Aber mit Bezug auf Geld hab ich es gemerkt, als mich die ersten Firmen angeschrieben haben. </p>



<figure class="wp-block-embed-instagram wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.instagram.com/p/CDYe_D9KGZs/
</div><figcaption>©DominikaWeber</figcaption></figure>



<p><strong>Siehst Du Instagram eher als Hobby oder als Arbeit?</strong></p>



<p>Es ist das, was man daraus macht. Ich habe keinen Druck, da ich keinen Arbeitgeber habe. So kann ich es mir als Hobby hinlegen oder eben als Arbeit. Für mich ist es so ein Zwischending. Ich mache es gerne, aber wenn ich Kooperationen annehme, kann ich auch Geld damit verdienen. Nimmt man eine Kooperation an, hat man schon Auftraggeber und muss Postings in einem bestimmten Zeitrahmen fertigstellen&#8230;dann kannst du es absolut als Arbeit bezeichnen. Aber wenn man eben keine Kooperation macht und sein eigenes Tempo hat, dann kann man es auch als Hobby bezeichnen. </p>



<p>Wenn zum Beispiel Prüfungsphase ist, dann schraube ich es auf ein Hobby herunter, damit ich eben keine Verpflichtungen habe. Dann kann ich auch mal zwei bis drei Wochen komplett aussetzten, weil die Uni für mich immer vorgeht.</p>



<p><strong>Wirst Du in der Öffentlichkeit erkannt? </strong></p>



<p>Ich werde eigentlich sehr selten erkannt. Das liegt aber auch vielleicht daran, dass ich nach&nbsp;Augsburg&nbsp;zugezogen bin. Wäre ich vielleicht schon in der Grundschule oder im Gymnasium in&nbsp;Augsburg&nbsp;gewesen, dann hätte sich vielleicht viel mehr herumgesprochen was ich da auf Instagram so treibe (lacht). Aber so sind meine Follower eher auf ganz Deutschland verteilt.</p>



<p><strong>Die aktuelle Corona-Situation wirkt sich unter anderem auf den Arbeitsmarkt aus. Es haben auch viele Studenten ihren Job verloren.&nbsp;Wie schaut Deine Arbeit gerade jetzt zu Zeiten von Corona aus, was hat sich verändert?</strong></p>



<p>Es tut mir natürlich schrecklich leid für die Leute, die während der Corona Situation ihren Job verloren haben. Da kann ich mich natürlich glücklich schätzen, dass ich dennoch Kooperationen annehmen kann. Für mich persönlich hat sich nicht viel verändert, da ich alles von zu Hause aus machen kann. Das einzige, was sich vielleicht dahingehend verändert hat, ist, dass eine Zeit lang keine Events stattgefunden haben. Aber ich bin vorher auch nicht viel auf Events gegangen, also hat sich für mich nicht viel verändert.</p>



<figure class="wp-block-embed-instagram wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CCEb9I6KXfj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:640px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/CCEb9I6KXfj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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</div><figcaption>©DominikaWeber</figcaption></figure>



<p><strong>Aufgrund der aktuellen Thematik zur Black Lives Matter Bewegung haben sich viele Influencer auf ihren Accounts dazu geäußert. Warum melden sich Influencer, Deiner Meinung nach, gerade jetzt zu dem Thema, obwohl sie sich vorher nie damit auseinandergesetzt haben?</strong></p>



<p>Erstmal finde ich es sehr gut, dass sich viele Leute gegen Rassismus aussprechen. Ob sie sich vorher damit auseinandergesetzt haben oder nicht, das weiß man ja gar nicht. Das finde ich auch nicht relevant, weil es nie zu spät ist, sich für Menschenrechte und Gleichberechtigung einzusetzen.</p>



<p><strong>Glaubst Du, dass sie sich jetzt weiter dafür einsetzen werden und ihre Reichweite nutzen?</strong></p>



<p>Natürlich wäre es super schön, wenn dieser Trend kein Trend bleibt. Ich persönlich habe es mir auf jeden Fall zur lebenslangen Aufgabe gemacht, mir immer wieder das Thema vor Augen zu führen und natürlich auch gegen andere Formen von Diskriminierung anzukämpfen. Ich möchte mich immer für Minderheiten einsetzten. Das habe ich auch schon im Kindergarten und in der Grundschule gemacht. </p>



<p>Wenn man es einmal geschafft hat, Rassismus kritisch gegenüber zu treten, dann kann man das, denke ich, nicht wieder ablegen. Dann ist vielleicht schon ein erster kleiner Schritt erreicht. Die Leute, die trotzdem immer noch Rassismus runter spielen  beziehungsweise nicht akzeptieren, dass es ihn überhaupt gibt, denen kann man denke ich nicht mehr viel helfen, die dürfen dann auch mein Profil verlassen.</p>



<p>Meiner Meinung nach könnte man gegen Rassismus in Deutschland und&nbsp;Augsburg&nbsp;auf jeden Fall zu den Demonstrationen gehen. Man kann den Instagramseiten folgen, die Termine für die Demonstrationen bekannt geben. Man kann anderen diversen Antirassismus Seiten folgen, die immer wieder etwas gegen Rassismus posten. Einfach damit man sich weiterhin, und wenn es auch nur ein paar Minuten täglich sind, damit auseinandersetzt.</p>



<p>Ich denke es ist für ganz Deutschland gesehen einfach wichtig Aufklärungsarbeit zu leisten und Menschen auch die Geschichte der Sklaverei näher zu bringen, damit sie auch verstehen, woher das alles kommt. Vor allem sollte man das Thema auch intensiver in Schulen behandeln!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-1.jpeg" alt="" class="wp-image-15273" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-1.jpeg 819w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-1-240x300.jpeg 240w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-07-28-at-13.02.47-1-768x960.jpeg 768w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption>©DominikaWeber</figcaption></figure>



<p><strong>Hat das Leben als Content Creator beziehungsweise Deine Reichweite dich persönlich verändert?</strong></p>



<p>Naja&#8230;irgendwo schon. Allerdings denke ich, jede &#8220;normale&#8221; Arbeit verändert einen ja auch persönlich. Bei mir sind auf jeden Fall neue Freunde hinzu gekommen, eben auch durch dieses starke Influencer-Netzwerk in Augsburg. Mich persönlich hat es dahingehend verändert, dass ich ehrgeiziger geworden bin. </p>



<p><strong>Hast Du einen Lieblingsort in Augsburg?</strong></p>



<p>Mein Lieblingsort in&nbsp;Augsburg&nbsp;ist im Sommer auf jeden Fall das Sonnendeck oder auch die ganzen Cafés am Rathausplatz. Das Pow Wow finde ich ganz chillig. Am Kuhsee oder am Hochablass bin ich auch sehr gerne.</p>



<p><strong>Hast Du einen starken Bezug zu deiner Heimat? </strong></p>



<p>Ich hab einen starken Bezug zu Augsburg. Ursprünglich komme ich aus Breslau in Polen und bin mit drei Jahren nach Trier gezogen. Augsburg ist zwar nicht meine Heimat, aber ich wohne doch schon vier Jahre hier und habe mittlerweile auch meinen festen Freundeskreis. Augsburg hat auf jeden Fall einen Platz in meinem Herzen, den ich nicht mehr hergeben werde. Außerdem habe ich Bayern auch sehr lieben gelernt. Die Menschen, die hier schon immer wohnen, dürfen sich so glücklich schätzen&#8230;die wunderschönen Berge, die in der Nähe sind, die wunderschöne Seen, die wunderschöne Natur, die offenen lieben Menschen und das meistens doch sehr gute Wetter&#8230;einfach toll. Ich liebe auch die Feste hier, zum Beispiel die Sommernächte und auch das Modular fand ich immer ganz toll. Die Augsburger sind super liebe Menschen. Es macht extrem viel Spaß in der Maxstraße feiern zu gehen. Mich hat&nbsp;Augsburg&nbsp;dahingehend noch nie enttäuscht (lacht).</p>



<p><strong>Danke für die spannenden Einblicke in Dein Leben. </strong></p>



<p>______________________________________________________________________________</p>



<p>Mit diesem Interview geht unsere Reihe „Studentenleben vs. Influencer Lifestyle“ zu Ende. Es hat sich gezeigt, dass die Arbeit und der Aufwand auf der Social Media Plattform Instagram oftmals unterschätzt wird. Unsere verschiedenen Interviewgäste haben uns außerdem veranschaulicht, wie sie es schaffen einen erfolgreichen Instagramaccount zu führen. Viele haben zum Beispiel ein Management als Unterstützung, da Kooperationen geplant und auch die Buchhaltung erledigt werden müssen. Durch unsere Interviews haben wir spannende Einblicke in die verschiedenen Arten des &#8220;Content Creators&#8221; erhalten, wie sie mit ihrer Reichweite umgehen oder was ihre Meinung zu aktuellen Themen sind. Aber vor allem haben sie uns gezeigt, wie es ist, die Arbeit auf Instagram mit dem Studentenleben zu vereinbaren &#8211; gerade auch jetzt in der Klausurenphase. </p>



<p>Danke nochmal an alle, die sich die Zeit genommen haben, uns einige Fragen über ihre Arbeit und ihr Studium zu beantworten.</p>



<p><span class="tadv-color" style="color:#8ed1fc">Hier nochmal unsere Interviewgäste im Überblick:</span></p>



<p><a href="http://presstige.org/2020/06/studentenleben-vs-influencer-lifestyle/">Nicole Böhm</a>, <a href="http://presstige.org/2020/06/studentenleben-vs-influencer-lifestyle-2/">Celina</a>, <a href="http://presstige.org/2020/07/studentenleben-vs-influencer-lifestyle-3/">Patrick Bülles</a>, <a href="http://presstige.org/2020/07/studentenleben-vs-influencer-lifestyle-4/">Christina</a>, Dominika Weber </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/08/studtenleben-vs-influencer-lifestyle/">Studentenleben vs. Influencer Lifestyle</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Zuhause &#8211; Zwischen Heimat und einer neuen Stadt</title>
		<link>https://presstige.org/2018/11/zuhause-zwischen-heimat-und-einer-neuen-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Brandl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 14:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[heimat]]></category>
		<category><![CDATA[umzug]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Home sweet home“ ist der Spruch, der mich regelrecht anspringt, als ich zum ersten Mal das Zimmer meiner neuer Nachbarin betrete. Kein Einzelfall. Tiefgründige Worte wie „Zuhause ist nicht da, wo der Schlüssel passt, sondern da, wo sich dein Herz...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9890" aria-describedby="caption-attachment-9890" style="width: 400px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9890 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-1041733_960_720-400x323.jpg" alt="" width="400" height="323" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-1041733_960_720-400x323.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-1041733_960_720-768x621.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-1041733_960_720.jpg 891w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9890" class="wp-caption-text">Text: Julia Brandl, Bild: (c) Pixabay</figcaption></figure></p>
<p>„Home sweet home“ ist der Spruch, der mich regelrecht anspringt, als ich zum ersten Mal das Zimmer meiner neuer Nachbarin betrete. Kein Einzelfall. Tiefgründige Worte wie „Zuhause ist nicht da, wo der Schlüssel passt, sondern da, wo sich dein Herz wohlfühlt.“ oder „Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl.“ zieren Schränke, Plakate und sogar Wandtattoos vieler junger Leute. Aber was machen, wenn die Schlüssel an zwei Haustüren passen und wenn das Herz irgendwo dazwischen ist? Wo fühlt sich denn das Herz wohl, wenn man gerade erst von Zuhause ausgezogen ist und jetzt in einem völlig neuen Zuhause wohnt?</p>
<p>Am Anfang des Studiums steht für viele Studierende ein Umzug an. Man packt seine Sachen, fährt in eine neue Stadt und richtet sein Zimmer in der neuen WG oder einem Wohnheim ein. Natürlich muss es gemütlich werden, so, dass man sich wohlfühlen kann. Aber irgendetwas fehlt gerade am Anfang immer. Wenigstens der Ausweis ist sich sicher, dass Augsburg das neue Zuhause ist.</p>
<p>Nach einiger Zeit lernt man Freunde kennen und fühlt sich schon nicht mehr ganz so alleine. Aber da sind immer noch die Freunde und die Familie Zuhause. Also das andere Zuhause. Man sitzt zwischen zwei Stühlen. Einerseits möchte man in der neuen Stadt Fuß fassen, neue Leute kennenlernen, offen sein und dennoch alle daheimgebliebenen, wichtigen Menschen nicht vergessen oder vernachlässigen. Um das zu vermeiden, setzt man sich also regelmäßig am Wochenende in den Zug und fährt in die alte Heimat.</p>
<p>Oft wird es stressig. Mütter wollen, dass man mit ihnen einen Kaffee trinkt. Väter brauchen Hilfe am Computer. Jüngere Geschwister möchten, dass man ihnen mal schnell nebenbei den Stoff für die nächste Matheschulaufgabe erklärt. Die Großeltern rufen an, es wäre doch mal wieder schön gemeinsam essen zugehen. Und dann sind da auch noch die Freunde. Man will feiern, ins Kino gehen und einfach mal wieder quatschen. Das Wochenende ist leider viel zu kurz und Sonntagabend sitzt man dann schon wieder im Zug Richtung Augsburg. Es war schön Zuhause.</p>
<p>Die Woche geht meist schnell vorbei und schon steht das nächste Wochenende an. Schon wieder heimfahren? Eigentlich wäre es doch mal wieder gut hier zu bleiben und mit den Leuten hier etwas zu unternehmen. Kurze Nachfrage bei den neu gewonnenen Freunden aus dem Studium und dem Wohnheim: Die meisten fahren dieses Wochenende heim. Was jetzt? Also doch nicht hier bleiben? Ist ja eh keiner da. Freitagnachmittag also das gleiche Spiel nochmal. Hauptbahnhof. Zug. Hauptbahnhof. Zuhause. Kaffee. Computer. Diesmal Englisch. Essen gehen. Kino. Hauptbahnhof. Zug. Hauptbahnhof.</p>
<p>Zurück zu diesem Gefühl, um das es ja wohl gehen soll. Die Frage ist, wo man sich am wohlsten fühlt? Hier oder dort? Meistens ist das situationsabhängig und es gibt dafür wahrscheinlich keine klare Antwort. Gefühle ändern sich und man selbst ist sich nicht mehr ganz sicher, wo jetzt eigentlich sein Zuhause ist. Man hängt zwischen Heimat und einer neuen Stadt.</p>
<p>Um Augsburg zu seinem neuen Zuhause zu machen, lohnt es sich allerdings, sich sein Zimmer gemütlich einzurichten, neue Leute kennenzulernen und sich ein Hobby zu suchen. Es ist wichtig, dass man gedanklich hier in Augsburg ankommt.</p>
<p>Eigentlich bleibt einem auch kaum etwas anderes übrig. Augsburg ist für die meisten von uns erst einmal mindestens drei Jahre der Ort, an dem wir studieren, wohnen, feiern und leben. Für einige vielleicht sogar noch länger. Man sollte sich also wohlfühlen und Augsburg zu seinem Zuhause machen. Das bedeutet aber nicht, dass man sich nicht auch noch an einem anderen Ort daheim fühlen kann. „Zuhause ist da, wo dein Herz ist.“, oder so ähnlich.</p>
<p>Seit Neustem hängt jetzt übrigens auch in meinem Zimmer einer dieser Sprüche. „Zuhause ist der Ort, an dem sich dein WLAN automatisch verbindet“. Hauptsächlich als satirische Antwort auf die ganzen Sprüche, die ich bisher schon in anderen Wohnungen gesehen habe, aber vielleicht auch ein bisschen, um es mir selbst etwas leichter zu machen und mich zu erinnern: Augsburg ist jetzt mein Zuhause.</p>
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		<title>Müller will über „Heimat“ reden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 17:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[heimat]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[mueller-will-reden]]></category>
		<category><![CDATA[perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[zuwanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt keinen Plural von Heimat? Der Duden sieht es zwar anders, doch kann die Frage, was eine Heimat eigentlich ist darüber hinaus auch nicht beantworten. In jedem Falle verbirgt sich in Zeiten der Globalisierung und internationaler Krisen ein ebenso...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/09/mueller-will-reden-heimat/">Müller will über „Heimat“ reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_8093" aria-describedby="caption-attachment-8093" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/09/Müller_1200_Heimat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8093" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/09/Müller_1200_Heimat.jpg" alt="Text: Michael Müller - Illustration: Isabell Beck" width="1200" height="673" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/09/Müller_1200_Heimat.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/09/Müller_1200_Heimat-400x224.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/09/Müller_1200_Heimat-1024x574.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8093" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es gibt keinen Plural von Heimat? Der Duden sieht es zwar anders, doch kann die Frage, was eine Heimat eigentlich ist darüber hinaus auch nicht beantworten. In jedem Falle verbirgt sich in Zeiten der Globalisierung und internationaler Krisen ein ebenso brisanter wie emotionaler Begriff dahinter. Höchste Zeit also, auf die Suche nach der Heimat zu gehen &#8211; und das am besten ganz persönlich.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen hat es auch die Bundeskanzlerin <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/angela-merkel-sieht-deutschland-als-einwanderungsland-13623846.html">ausgesprochen</a><a href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"></a>: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Schon im vergangenen Jahr hat die F.A.Z.<a href="#sdfootnote2sym" name="sdfootnote2anc"></a> darauf <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/oecd-studie-deutschland-ist-zweitbeliebtestes-einwanderungsland-12948274.html">verwiesen</a>, dass die Bundesrepublik laut einer OECD-Studie im Jahr 2012 hinter den USA das zweitbeliebteste Ziel von Zuwanderern aus aller Welt ist. Auf dieses Ergebnis könnten die Deutschen stolz sein, zeugt es doch immerhin davon, dass sie in einem sicheren und wirtschaftlich starken Land leben. Viele von ihnen sind es sicherlich auch und doch führt Zuwanderung hierzulande immer wieder zu Debatten – und das nicht erst seit viele Tausend Flüchtlinge bei uns Schutz vor Gewalt und Armut suchen. Unabhängig davon, ob es offen ausgesprochen wird, drehen sich viele dieser Diskussionen um die Heimat, einen Begriff, der zunächst ebenso persönlich wie traditionell klingt.</p>
<h3>My home is my castle</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer nach der Bedeutung dahinter sucht, muss jedoch gar nicht auf die Krisen in der Welt blicken. Jeder Mensch braucht eine Heimat und überall auf der Welt ist er auf der Suche danach. Das gilt ganz besonders für junge Menschen auf dem Weg in das eigene Leben. Wie wäre es also damit, sich der Heimat quasi im Selbstversuch zu nähern, aus Studentensicht. Die meisten von uns werden bei Heimat an die Gegend denken, in der sie aufgewachsen sind. In meinem Fall ist das eine Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern, vielen Kirchen, viel Grün und einer barocken Innenstadt samt Stadtschloss. Doch so schön die Orte für sich genommen sein mögen, zur Heimat werden sie erst durch etliche Erinnerungen und vor allem die Familie und Freunde vor Ort. Jeder hat dabei ganz eigene Erinnerungen und doch haben all unsere Nostalgie und Heimatgefühle, wenn es um die Kindheit geht einen wichtigen gemeinsamen Nenner: Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer vom eigenen Geburtsort als Heimat spricht, erzählt sehr oft von seinem ganz persönlichen Rückzugsort. Auf die Unterstützung der Eltern ist auch nach dem Auszug Verlass, sei es finanziell oder emotional. Häufig bleiben zumindest im Kern auch die Strukturen des Freundeskreises aus Schulzeiten bestehen. Mit all diesen Menschen teilen wir eine Vielzahl gemeinsamer Erfahrungen und teilweise noch immer eine ähnliche Lebenssituation. Wenn sich im eigenen Leben vieles ändert, werden sie zu wichtigen Beratern und geben uns das Gefühl, dass es einen Ort gibt, an den wir zurückkehren können, ganz egal, was passiert. Genau deshalb fahren viele Studenten so oft wie möglich zurück oder wohnen laut einer <a href="http://www.studentenwerke.de/sites/default/files/40_HISBUS-Wohnraumsuche-Studienbeginn-2013.pdf" class="broken_link">Studie</a> des DZHW aus dem Jahr 2013 während des Studiums gleich bei den Eltern.<a href="#sdfootnote3sym" name="sdfootnote3anc"></a> Sind Studenten damit zu Nesthockern geworden? Nicht so ganz, denn es gibt da auch noch einen anderen <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article129117096/Junge-Menschen-ziehen-massenhaft-in-die-Metropolen.html">Trend</a>. Immer mehr junge Menschen zieht es vor allem aus ländlichen Gegenden in die Großsstädte und viele von ihnen kehren auch später nicht zurück.<a href="#sdfootnote4sym" name="sdfootnote4anc"></a> Sie verlassen also ihre gewohnten Sicherheiten, doch kehren sie damit auch ihrer Heimat den Rücken?</p>
<h3>Die ganze halbe Wahrheit</h3>
<p style="text-align: justify;">Wohl kaum, denn Heimatgefühle haben auch noch eine andere Seite. Auf die Dauer fühlen wir uns nur dort zuhause, wo wir Möglichkeiten sehen, uns weiterzuentwickeln. Das beginnt mit der Suche nach dem passenden Ausbildungs- oder Studienplatz und setzt sich nicht selten bei der Berufswahl fort. Auch wenn wir uns in unserer momentanen Heimatstadt sehr wohl fühlen, kann uns die Suche nach neuen persönlichen Möglichkeiten an andere Orte führen. Mit ihrer Fülle an genau diesen Chancen kann eine Metropole einer Kreisstadt schon einmal den Rang ablaufen. Entgegen einer immer wieder einmal im studentischen Umfeld irrlichternden Ansicht, müssen wir uns dabei aber keineswegs zwischen neuen Perspektiven und alten Sicherheiten entscheiden. Der Begriff einer neuen Heimat ist nämlich insoweit irreführend, als die alte beim Umzug gar nicht verlorengeht. Auch wenn es in der Kindheit so scheint, ist Heimat nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sondern findet in unseren Köpfen statt. Ihre beiden Seiten sind auch nicht als Widerspruch zu verstehen, sondern ergänzen sich vielmehr. Den Mut, sich auf neue Möglichkeiten einzulassen, finden wir oft nur mit der nötigen Sicherheit im Rücken. Andererseits wird aus einem Rückzugsort schnell ein Käfig, wenn alle Veränderungen ausgesperrt sind. Genau deshalb fühlen wir uns manchmal erst dann richtig zuhause, wenn wir zwei „Heimaten“ kennen.</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>Kolumne: Müller will reden</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/kolumne.png" alt="" /></td>
<td>Meinung ist tot? Nicht mit uns, denn unser Chefredakteur <a href="http://presstige.org/author/michael-mueller/">Michael Müller</a> ist überzeugt, dass es Dinge gibt, die man nicht wissen kann, aber über die es sich zu reden lohnt. In Zeiten harter Fakten glaubt er an das lose Mundwerk, denn wohin sonst mit all den gesammelten Informationen? Mal geht es um Wichtiges, mal um den Rest, aber immer gilt: Keine Angst, Müller will nur reden. Die Kolumne erscheint immer donnerstags und wird von <a href="http://presstige.org/author/isabell-beck/">Isabell Beck</a> illustriert. <a href="http://presstige.org/tag/mueller-will-reden/">Alle Folgen von &#8220;Müller will reden&#8221; zum Nachlesen.</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Damit wären wir nun doch wieder bei der Einwanderungsdebatte, die sich mit diesem Plural (der übrigens durchaus im Duden zu finden ist) gelegentlich etwas schwer tut. Wer die Heimat als einen gefühlsbetonten Ort versteht, wird ihn allerdings gar nicht brauchen. Den vielen Flüchtlingen fehlt es jedenfalls schon in der Einzahl an einer Heimat, denn sonst hätten sie diesen Weg nicht auf sich genommen. Dass es sich bei dieser Suche um ein menschliches Grundbedürfnis handelt, weiß jeder, der sich schon einmal verloren gefühlt hat. Im Gegensatz zu uns haben Flüchtlinge jedoch jeden Rückzugsort verloren, wobei es ganz egal ist, ob es durch Gewalt oder Armut dazu kam. Sie suchen beide Seiten der Heimat bei uns, Sicherheit und Perspektiven. Diese Hoffnung macht Deutschland zum Einwanderungsland und wird es so auf lange Sicht prägen. Als eine Heimat für alle, die hier Leben, mit Vergangenheit ebenso wie Zukunft.</p>
<div id="sdfootnote1">
<p><a href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym"></a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/09/mueller-will-reden-heimat/">Müller will über „Heimat“ reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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