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	<title>bandporträt Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Bartsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 08:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit dem Duo Junit. Es hätte ein ruhiger besinnlicher Sommertag im Hofgarten in Augsburg werden können, bevor sich Judith und Johanna alias Junit für ein Interview mit mir dort verabredet haben. Das Singer/Songwriter-Duo studiert an der Uni Augsburg...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/12/problematisch-wirds-wenn-man-nicht-checkt-dass-das-ironisch-ist/">&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein Interview mit dem Duo Junit.</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-12454" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1024x682.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1536x1023.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> Judith (links) und Johanna (rechts) <br>© Junit</figcaption></figure>



<p><em>Es hätte ein ruhiger besinnlicher Sommertag im Hofgarten in Augsburg werden können, bevor sich Judith und Johanna alias Junit für ein Interview mit mir dort verabredet haben. Das Singer/Songwriter-Duo studiert an der Uni Augsburg und bleibt wohl durch ihre offene, sympathische und aufgedrehte Art in Erinnerung. Sie machen aber vor allem gerne Musik und hatten unter anderem schon Auftritte auf den Augsburger Sommernächten. Mit Presstige haben die beiden über ihre Inspirationen und Ziele gesprochen, wir erfahren wer sich hinter dem Namen Günther versteckt und wem die beiden gerne mal über die Schulter kucken würden.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12481" width="197" height="197" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-1024x1024.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Starten wir doch mal ganz grundlegend: Wer oder was ist Junit eigentlich?</strong><br><em>Johanna</em>: Wir sind Cousinen und schreiben unsere eigenen Songs, spielen aber auch ein paar Cover und sind meistens akustisch unterwegs. Also zweistimmiger Gesang mit Klavier, aber auch manchmal mit Band, also E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Bis jetzt stilmäßig eher Singer-Songwriter, Richtung Pop. </p>



<p><strong>Wer und was inspiriert euch und eure Songs?</strong> <br><em>Johanna</em>: Wir uns gegenseitig. Nein, also meistens schreibt man Songs schon aus irgendeiner Lebenssituation heraus, wenn zum Beispiel irgendwas passiert ist, aber wir würden lügen, wenn wir jetzt sagen würden, das ist unser Tagebuch und wir müssen das loswerden. So schöne Sätze bekommst du nicht von uns. Meistens, wenn uns irgendwas beschäftigt, sagt die andere „Schreib doch einen Song drüber!“. Das machen wir auch nicht immer, aber dann schreibt man entweder direkt Melodie mit Text oder manchmal schreibt man auch nur den Text. Meist übertreiben wir dann nochmal so richtig, damit es so richtig dramatisch wird und dann hat es auch nicht mehr viel mit der Lebenssituation zu tun. </p>



<p><strong>Ah, das heißt also nicht alle eure Songs entspringen genauso wie ihr sie singt eurem eigenen Leben?</strong><br><em>Judith</em>: Nein, also alles sowieso nicht. Wir haben auch zum Beispiel einen Song, der ist inspiriert von einer Freundin von uns. Es muss nicht in erster Linie einen selbst beschäftigen, sondern man muss vielleicht mit dem Thema in Berührung kommen, in was für einem Rahmen auch immer.</p>



<p><strong>Seit wann macht ihr denn schon zusammen Musik?</strong><br><em>Judith</em>: Seit schon immer, also dadurch, dass wir Cousinen sind und auch eine sehr musikalische Familie haben, mussten/wollten/konnten/sollten wir schon von klein an auf Familienfesten auftreten und ja, wir haben schon so mit 7 unseren ersten Song geschrieben. „It’s a wonderful day“, ziemlicher Hit, kennt man ja…<br><em>Johanna</em>: ♫ It’s a wonderful day. It’s a wonderful life. It’s a wonderful moment. ♫<br><em>Judith</em>: Wie man merkt, wurde nur life, moment, day, ausgetauscht. Mehr Englischkenntnisse waren halt nicht vorhanden.<br><em>Johanna</em>: Wir haben das damals dann auch unserer Oma vorgespielt und gefragt, was sie darüber denkt. Sie meinte, er sei vielleicht bisschen kurz. Das waren 90 Sekunden vielleicht, obwohl, ne Minute höchstens.<br><em>Judith</em>: Ja, das war so unser erster Song und seitdem haben wir unsere Songs über Jahre hinweg über Sprachnachrichten und über‘s Telefon geschrieben, weil wir nicht in dergleichen Stadt gewohnt haben. Oder über Skype, was übrigens eine schlechte Idee für Songwriting ist, weil es immer so versetzt ist.<br><em>Johanna</em>: Ich komme nämlich ursprünglich aus Heidelberg und die Judith kommt ursprünglich aus München.</p>



<p><strong>Wenn ihr das schon so lange macht, habt ihr dann einen Lieblingssong von euch selbst?</strong><br><em>Judith</em>: Das sind alles unsere Lieblingssongs, man kann das nicht entscheiden. Oder wohl der Erste „It’s a wonderful day“. Nein, nein, also im Moment mögen wir „Fake Smile“ am liebsten, weil das ein ein bisschen leichterer Song ist und nicht so krass Depri-Stimmung. Aber wir haben auch einen Song, der heißt „This is us“ und es macht halt Spaß, den zu spielen. Der ist bisschen verrückt. Den feiern irgendwie auch alle am meisten, ich glaube einfach mal, weil er ein bisschen mehr upbeat ist und nicht so langsam.</p>

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<p><strong>Habt ihr untereinander eine bestimmte Aufgabenverteilung? Wer ist die treibende Kraft bei euch?</strong><br><em>Judith</em>: Wir haben keine treibende Kraft, wir sind ja eine Junit. Nein, also bei uns ist es echt so, dass wir so richtig gleichmäßig arbeiten. Wir pushen uns gegenseitig. Wir arbeiten zusammen und zumindest die meisten Songs schreiben wir auch zusammen fertig. Es hat immer irgendjemand eine Idee, aber dann teilt man das mit dem anderen, deswegen sind wir da so richtig gleichmäßig dran beteiligt. Ich glaube es würde auch gar nicht funktionieren, wenn das nur einer macht. Der Einzige, der uns mal in den Arsch tritt, ist unser Manager, wenn wir uns wiedermal nicht melden. Aber wir sind ja nicht hauptberuflich Musiker. </p>



<p><strong>Was war euer bester Moment als Junit bisher?</strong><br><em>Judith</em>: Bei dem Konzert in der Ballonfabrik im letzten Januar. Das war so unser aller erstes Konzert, wo wir mit eigenen Songs in Augsburg aufgetreten sind. Da waren wir die Vorband von ‚Hausnummer 13‘ und haben all unsere Freunde genervt und gesagt, dass sie natürlich kommen müssen. Während irgendeinem Song wurde auf einmal rumgegruschelt und dann haben sie zwei richtig große Plakate in die Luft gehalten. Die waren richtig, richtig cool und so voll persönlich gestaltet und dann musst ich so lachen, dass ich nicht mehr singen konnte, aber bis auf das war‘s richtig süß.<br> <em>Johanna</em>: Das war halt auch so voll der Moment, wo wir dann gemerkt haben – Ok krass, jetzt sind wir irgendwie angekommen mit unseren Songs. Wir können zu unserer Musik stehen und es gibt Leute, die uns da unterstützen. Die Leute konnten teilweise schon bisschen die Texte mitsingen. Es ist sowieso immer wieder voll schön, wenn man mitbekommt, dass Freunde oder so die Songs auf ihren Playlists haben und mitsingen können.</p>



<p><strong>War das auch euer bedeutendster Auftritt oder gab es noch einen anderen?</strong><br><em>Johanna</em>: Hmm, naja gleichbedeutend vielleicht. Bei den Sommernächten dieses Jahr haben wir auch gespielt. Da haben wir halt das erste Mal mit Band gespielt und das war dann schon nochmal ein anderes Feeling. Man klimpert halt nicht nur so akustisch vor sich hin, sondern die Leute hören einen aus Metern Entfernung und wir konnten unsere Songs auch nochmal von einer anderen Seite zeigen. Das war auch auf jeden Fall cool und wichtig für uns, aber ich glaube, dass trotzdem der Aufritt im Januar für uns persönlich einfach noch wichtiger war.</p>



<p><strong>Was wollt ihr denn bei euren Hörern auslösen?</strong><br> <em>Judith</em>: Gänsehaut. Funfact dazu: Johanna hatte noch nie Gänsehaut von Musik. Das finde ich wirklich ein bisschen besorgniserregend…können wir das reinpacken?<br> <em>Johanna</em>: Das Ding ist, das bedeutet nicht, dass ich irgendwie gefühlskalt bin oder so. Ich bin richtig, richtig oft total berührt von Musik. Ich weine auch voll oft von Musik, aber irgendwie bekomme ich nur Gänsehaut, wenn mich etwas stört, Tafelkratzen oder so…</p>



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<p><strong>Habt ihr kurz- &amp; oder langfristige Ziele mit Junit? </strong><br><em>Johanna</em>: Wir haben schon seit sehr vielen Jahren einen Traum, den wir noch irgendwann erfüllen wollen. Wir waren als Kinder mal im Zeppelin-Haus in Friedrichshafen und haben gesagt, irgendwann sind wir mit unserer Musik so erfolgreich, dass wir hier spielen können.<br><em>Judith</em>: Wir standen da an so einer Art Reling und haben da so runter gekuckt und haben uns vorgestellt, wie unsere 1000 Fans reinströmen mit Plakaten.<br><em>Johanna</em>: Also irgendwann in unserem Leben müssen wir das halt noch machen, das haben wir uns halt geschworen, dass wir da irgendwann stehen. In naher Zukunft planen wir jetzt aber erstmal ein paar Singles rauszubringen und wir wollen auf dem Modular spielen.<br><em>Judith</em>: Was als nächste Ziel ansteht, ist außerdem, dass wir uns mit der Band – Achtung – zu einer Junit verbinden. Problematisch wird’s, wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist, dann denken alle wir sind richtige Weirdos.<br><em>Johanna</em>: Was auch immer unser Traum war, noch einer der vielen Träume, dass Leute zu einem Konzert kommen, um unsere Musik zu hören. Nicht nur Freunde von uns, die sich verpflichtet fühlen oder Leute, die für die Band danach da sind oder zufällig vorbeilaufen, wie auf den Sommernächten oder dem Modular. Das jemand für uns vielleicht Geld sogar ausgibt, um unsere Musik live zu hören, weil sie die Lieder so cool finden, das wäre schon sehr, sehr nice.<br><em>Judith</em>: Ich fänd‘s cool, wenn wir so Cover zugeschickt bekämen, also von unseren Liedern, weil sie den Song gut finden. Die kleine Schwester meiner besten Freundin hat das schon einmal gemacht und das war wirklich sehr sehr süß, aber auch von Leuten, die wir nicht kennen, wär‘s cool. </p>



<p><strong>Von all den Träumen zu den schlimmsten Albträumen. Was war eure schlimmste Erfahrung vor Publikum?</strong><br><em>Judith</em>: Mein schlimmster Moment war bei den Sommernächten dieses Jahr, weil meine In-Ears nicht funktioniert haben und ich einfach nichts gehört habe. Dann musste ich immer bei Johanna Lippen lesen, wo wir gerade sind und hab gehofft, dass ich irgendwie halbwegs die Töne treffe. </p>



<p><strong>Habt ihr bei euren Auftritten denn Angst, dass sowas passiert? Habt ihr Lampenfieber?</strong><br><em>Judith</em>: Wir sind jetzt beide nicht die, die sich komplett verrückt machen. Es kommt so in Schüben, auch gerne mal ein paar Tage vor einem großen Auftritt. Johanna ist aber aufgeregter, würde ich sagen.<br><em>Johanna</em>: Ich bin vor dem ersten Song oder mit dem Anfang des ersten Songs immer richtig aufgeregt. Da merk ich, wie meine Hände anfangen zu zittern am Klavier. Nach dem ersten Song fällt die Aufregung von mir ab und dann kann ich den Auftritt richtig genießen.<br><em>Judith</em>: Bei mir ist schon auch so, dass ich aufgeregt bin, aber wenn es technische Probleme gibt oder ich irgendwie abgelenkt bin, weil man noch so viele andere Dinge im Kopf hat, dann vergesse ich das eher. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-1024x988.jpeg" alt="" class="wp-image-12458" width="217" height="210" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-1024x988.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-400x386.jpeg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-768x741.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2.jpeg 1179w" sizes="(max-width: 217px) 100vw, 217px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Habt ihr für den Fall der Fälle Rituale oder Glücksbringer bei euren Auftritten?</strong><br><em>Judith</em>: Also ja, wir haben einen Glücksbringer. Johanna wollte nicht, dass ich das sage, aber ich sage das. Nein das Ding ist, es gibt den Günther. Ich will auch, dass das so da steht. Günther ist ein kleines Playmobilmännchen und er ist ein Müllmann. Wenn er seine Arme nach oben hat und die Cap so bisschen schräg trägt, wird der Auftritt richtig gut laufen. Den hat mir ein Freund geschenkt. Der war eigentlich mal nur für Auftritte, aber jetzt ist der einfach unser Glücksbringer in sämtlichen Lebenslagen. Rituale haben wir aber keine. </p>



<p><strong>Welches Idol würdet ihr gerne mal treffen (lebendig oder tot)?</strong><br><em>Johanna</em>: Treffen ist so die Frage. Ich würde richtig gerne beim Songwriting und beim Produzieren Charlie Puth mal über die Schulter schauen, weil der ja alles selber macht. Vor dem habe ich richtig viel Respekt, wie der seine Songs mixt und arrangiert und was für ein Harmonieverständnis der hat. Der hat ja auch ein absolutes Gehör.<br><em>Judith</em>: Aber mit dem zum Beispiel würde ich jetzt nicht so gerne so jammen, das würde ich lieber mit James TW. Den lieben wir halt komplett, mit dem würde ich mich richtig gerne mal hinsetzten und zusammen Musik machen. Und zum Beispiel so ein Paul McCartney oder so wirkliche Legenden, vielleicht Elton John würde ich auch schon gerne mal treffen.<br><em>Johanna</em>: Ich glaube mit Elton John wäre es so richtig witzig.<br><em>Judith</em>: Wenns passiert, passierts… </p>



<p><strong>Jetzt noch ein paar Off-Topic-Fragen für euch. Von Musikidolen zu Filmidolen: Wenn euer Leben verfilmt werden würde, wer spielt euch dann?</strong><br><em>Judith</em>: Emma Watson hätte ich gerne, dass sie mich spielt. Anna Kendrick wird Johanna.</p>



<p><strong>Wofür würdet ihr mitten in der Nacht aufstehen?</strong><br><em>Johanna</em>: Für einen spontanen Trip ans Meer.</p>



<p><strong>Wenn ihr drei Wünsche frei hättet, welche wären das?</strong><br><em>Judith</em>: Tolerante Nachbarn wären toll. Gerade was Musik angeht bekommen wir anonyme Beschwerden, die Hausverwaltung meldet sich bei uns, es sind Zettel im Briefkasten.<br><em>Johanna</em>: Alle Sprachen der Welt sprechen.<br><em>Judith</em>: Teleportation.</p>



<p><strong>Ihr habt ja auch schon ein Musikvideo. Wie ist das entstanden?</strong><br><em>Judith</em>: Wir passen. Wir verweigern die Aussage, was passiert ist, ist passiert. Wir waren jung und dumm.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12480" width="132" height="132" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1024x1024.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-768x768.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1536x1536.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-80x80.jpg 80w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914.jpg 1600w" sizes="(max-width: 132px) 100vw, 132px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wo findet man euch (und das Musikvideo) denn online?</strong><br>Unter junit.music auf&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/junit.music/">Instagram</a>,&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/junit.music/">Facebook</a>&nbsp;und auf unserer&nbsp;<a href="http://junitmusic.weebly.com/?fbclid=IwAR0Y38f3P-VxU6U1XEi6RTnIo60kB3VYtESXgIfthWDbo8KlgiNKZ3QRuHw">Website</a>. Falls ihr ne freie Minute habt, dürft ihr euch gerne unsere EP auf Spotify oder auf allen anderen Streaming-Plattformen anhören.</p>



<p> <em>Vielen Dank für das schöne Interview!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/12/problematisch-wirds-wenn-man-nicht-checkt-dass-das-ironisch-ist/">&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Pekingentenparties und Crowdfunding – Der Liedermacher Lukas Meister</title>
		<link>https://presstige.org/2018/11/pekingentenparties-und-crowdfunding-der-liedermacher-lukas-meister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Salz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 08:30:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Interview: Cornelia Salz, Foto: (c) S. Pekartschik, Timmy Hargesheimer Photography &#160; Mit sympathischer Grandezza tritt er auf die Bühne und singt von Gefühlen, die wir alle kennen, mit Worten, die uns so nicht eingefallen wären. Humor und Melancholie vereinigen sich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/11/pekingentenparties-und-crowdfunding-der-liedermacher-lukas-meister/">Pekingentenparties und Crowdfunding – Der Liedermacher Lukas Meister</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10056" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/Screenshot-2018-11-13-at-22.49.48-400x268.png" alt="" width="587" height="397"></div>
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<div>&nbsp;</div>
<div>
<p class="textbox" dir="ltr"><em>Mit sympathischer Grandezza tritt er auf die Bühne und singt von Gefühlen, die wir alle kennen, mit Worten, die uns so nicht eingefallen wären. Humor und Melancholie vereinigen sich und vermitteln eine erfrischend unorthodoxe Sicht auf die Dinge. Manchmal weiß man nicht, ob die Sprache mit dem Texter jongliert, oder umgekehrt:&nbsp;</em><em style="font-size: 1em;"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Der Wahlberliner Lukas Meister bereitet gerade die Veröffentlichung seines dritten Albums</span> <span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-ldquo">“Leuchten”</span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"> per Crowdfunding vor. Wir haben uns mit ihm zu einem WhatsApp-Interview verabredet.</span></em></p>
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<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="Lukas Meister - Die Zeit (official Video)" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/E1tty4xOjPE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Hallo Lukas, schön, dass du dir auf Tour die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten! Wo und mit wem bist du gerade unterwegs?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Hallo, danke dass du mich Sachen fragst! Ich sitze gerade im Tourbus von Sarah Lesch, auf dem Weg nach Münster.</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Du bist jetzt schon geraume Zeit mit Sarah als ihr Begleitmusiker unterwegs, tourst aber auch viel solo. Musikerleben. Warum machst du diesen Job, was hat dich bewegt, Musiker zu werden?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Das stimmt, ich glaube, ich habe schon als Teenager immer gewusst, dass ich auf Bühnen stehen will. Auf Tour gehen, in Studios Songs aufnehmen, das war einfach etwas, was ich mal erleben wollte. Und als ich mit dem Studium fertig war, dachte ich: jetzt muss ich das ausprobieren, sonst ärgere ich mich eines Tages!</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Und, wie ist das? Wie du erwartet hast?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Ach, schon ein bisschen &#8211; ich dachte nur immer, ich werde Gitarrist in einer Rockband, jetzt bin ich Liedermacher, das ist der Unterschied. Aber das ist zu verkraften&#8230;</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>AnnenMayKantereit</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-lparen"><b>(Das</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b> Krokodil) und Nils Koppruch</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-lparen"><b>(Caruso)</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b> haben Songs über die Mistigkeit des Tourlebens geschrieben, wieviel Glamour ist da für dich dabei? Was war ein Highlight, was ein Fail des Touralltags?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Ich finde es sehr schön, wenn die Autofahrten nicht zu lang sind – man ist unterwegs, hat ein Ziel, das liegt mir. Glamourös ist es überhaupt nicht, aber das Reisen mag ich gern. Wenn ich alleine auf Tour gehe, kann ich Zug fahren und entspannen, oder etwas arbeiten. Wenn wir mit Band oder im Duo fahren, kann man Quatsch erzählen, oder das Konzert vom Vorabend besprechen, das ist dann manchmal echt inspirierend. Große Highlights oder Fails hatte ich glaub ich nicht</span> <span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-lparen">(abgesehen</span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"> von Verspätungen) – eigentlich ist es gerade die Eintönigkeit, die ich genieße.</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Ich durfte ja schon mal ein bisschen in dein neues Album</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-ldquo"><b>“Leuchten”</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b> reinhören. Ein Lied, in das ich mich sehr verliebt habe, ist</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-ldquo"><b>“Das</b></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b> Lied vom Aufhören”. Wenn du mit dem Songschreiben aufhören müsstest, was würdest du machen? Wenn du nicht Musiker wärst, was wärst du dann?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Das Lied ist wahrscheinlich eines meiner persönlichsten. Es stammt aus einer Krise, in der ich das Gefühl hatte, es geht auf einmal nicht mehr voran mit der Musik. In dieser Zeit habe ich erkannt, dass Musik für mich kein Hobby ist, das ich auch nach Feierabend ausüben kann – entweder ich bin Musiker, oder kein Musiker. Wenn ich irgendwann aufhöre, dann mache ich vielleicht einfach einen kompletten Cut, und werde Werbetexter oder so. Irgendwas mit Sprache auf jeden Fall, das ist mein Steckenpferd.</span></div>
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<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Ach, das fühlt sich oft so an, als würden Ideen durch den Raum flattern und mit etwas Glück packt man eine und macht Musik daraus. In dem Fall hat mich aber ein Freund inspiriert, der mir von einer früheren Beziehung erzählt hat. Den Aufhänger mit den Enten habe ich dann fiktiv weiterentwickelt, und den Song daraus gebaut.</span></div>
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<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Im Endeffekt geht es natürlich um die Finanzierung der Produktion, die ich als freischaffender Künstler nicht ohne weiteres stemmen kann. Aber darüber hinaus zeigt mir das Crowdfunding, ob überhaupt Interesse besteht, ob jemand mein neues Album hören will. Wenn niemand mitmachen würde, könnte ich mir ja die Mühe sparen, das Album zu veröffentlichen. Und ich glaube, dass es auch ein schöner Aspekt des Internets ist. Auf diese Art ermöglichen Leute, die sich gar nicht kennen, gemeinsam die Realisierung eines Projektes. Das ist eine schöne Sache, finde ich!</span></div>
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<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Ja, es läuft ganz ordentlich, würde ich sagen &#8211; wir haben die Hälfte des ersten Funding-Ziels überschritten. Es ist also wahrscheinlich, dass es wirklich klappt, denn es läuft ja noch ein paar Tage. Aber ein bisschen was fehlt auch noch, deshalb werde ich nochmal die Werbetrommel rühren.</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Crowdfunding ist ja generell in der Musikerszene recht verbreitet. Warum ist es aus deiner Sicht wichtig, solche Projekte zu unterstützen?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">In unserer Zeit ist Musik ständig verfügbar, Streaming-Dienste haben physische Tonträger abgelöst, weil sie praktischer und viel billiger sind. Aber dadurch fehlt Künstlern natürlich eine ganz wichtige Einkommensquelle. Die Leute zahlen 10 Euro für ein Musik-Abo und denken nicht weiter darüber nach, was das für den einzelnen Musiker für Konsequenzen hat.&nbsp;</span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Ein Crowdfunding schlüsselt die Kosten für eine professionelle Produktion auf, baut die Anonymität ab, und bietet den Hörern die Möglichkeit, ihren Lieblingskünstlern ganz direkt zu helfen. Dadurch können die auch nächstes Jahr noch ein paar Songs schreiben und aufnehmen. Damit tut man nicht nur was für sich, sondern sorgt auch dafür, dass die Musik vielfältig bleibt, weil sich dadurch auch kleinere Acts abseits des Mainstreams über Wasser halten können.</span></div>
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<div><span class="ace-all-bold-hthree"><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"><b>Letzte Frage: Inwiefern ist so ein Album Abbild einer Zeit in deiner Biographie?</b></span></span></div>
<div><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Das ist schwer zu sagen – natürlich haben mich konkrete Erlebnisse inspiriert</span> <span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-lparen">(siehe</span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"> Pekingenten). Im Gegensatz zu früher singe ich allerdings weniger über konkret autobiografisches, sondern mehr über meine allgemeineren Gedanken und Beobachtungen zum Leben und zu unserer Zeit. Aber vielleicht ist so ein Perspektivwechsel ja Teil des Erwachsenwerdens, dann wäre es vielleicht doch irgendwie ein Abbild meines Lebens.</span></div>
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<div><em><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh">Besten Dank für das Gespräch, und viel Erfolg mit dem dritten Album, Lukas! Das Crowdfunding findet ihr unter </span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh url"><a class="dynamiclink" href="https://www.startnext.com/lukasleuchtet" target="_blank" rel="noreferrer nofollow noopener">https://www.startnext.com/lukasleuchtet</a></span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"> und wir verlosen eine CD von</span> <span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh h-ldquo">“Leuchten”</span><span class=" author-d-1gg9uz65z1iz85zgdz68zmqkz84zo2qovuvz90zz77zdz122ziodep2z78zz70zz71zz82zsnfwz68zz77z1z83zrxz82zhkvh"> unter allen, die dieses Interview auf Facebook liken und kommentieren, warum die CD sie interessiert.</span>&nbsp;Alle Teilnahmebedingungen findet ihr unter <a href="http://presstige.org/2018/11/teilnahmebedingungen-gewinnspiel-pekingentenparties-und-crowdfunding-der-liedermacher-lukas-meister/" class="broken_link">folgendem Link</a>.</em></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/11/pekingentenparties-und-crowdfunding-der-liedermacher-lukas-meister/">Pekingentenparties und Crowdfunding – Der Liedermacher Lukas Meister</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Paincake on the Road</title>
		<link>https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 10:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtournee]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Paincake]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Erst gesagt und dann getan … Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee. Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/">Paincake on the Road</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<p><figure style="width: 962px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="aLF-aPX-J1-J3" src="https://mail.google.com/mail/u/0/?ui=2&amp;ik=b110ac849a&amp;view=fimg&amp;th=163fded8d91f54a0&amp;attid=0.1&amp;disp=inline&amp;safe=1&amp;attbid=ANGjdJ9IBA6RmmuscF23oX6ONNgzD8THvAInTJs3GmyCB-BV19HZLOHwLVTluQBpBt6v6nSD2EqfGTibDg8WRA9EDJj6OjZ7dri3PwcJ98EwXYpotSdj5QFTbLk2PKg&amp;ats=1529405191272&amp;rm=163fded8d91f54a0&amp;zw&amp;sz=w1175-h642" alt="Paincake 2018 (7).jpg wird angezeigt." width="962" height="642" aria-hidden="true"><figcaption class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Foto: © Paincake</figcaption></figure></p>
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<p><strong>Erst gesagt und dann getan …</strong></p>
<p>Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee.<br />
Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker sind noch lange nicht am Ziel ihrer musikalischen und auch beruflichen Wünsche. Mit presstige spricht Paincake über die Band-Entwicklungen, Pannen bei Konzerten und den Tour-Alltag.</p>
<p><strong>Wenn ein Teil der Band auf der Strecke bleibt</strong><br />
Noch kann Paincake nicht allein vom Erfolg ihrer Musik und den Einnahmen auf Konzerten leben. Doch die Band blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind immer noch am Lernen, es gibt einfach kein Grundrezept zum Großwerden“, erklärt Michi den Weg zu ihrem persönlichen Erfolg. Dieses Großwerden und zeitintensives Entwickeln ist allerdings nicht für jeden etwas. Diese Erfahrung haben auch die Aichacher Musiker gemacht, die aktuell nur zu zweit als Band auftreten. Ihr ehemaliger Bassist hat sich von Paincake getrennt. Doch das steht ihnen bei ihrer Deutschlandtour ganz und gar nicht im Weg.</p>
<p><strong>Musiker-Alltag als Nebenjob</strong><br />
Dennoch können die Jungs von Paincake auch während ihrer Deutschlandtour zuhause nicht alles stehen und liegen lassen. Da wären zum einen die eigentlichen Jobs der Jungs, aber auch das Songschreiben, das für eine Band genauso zum Alltag gehört wie Konzerte geben. Denn neue Musik hat für Paincake ganz klar Priorität. Doch im Moment können noch nicht alle Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden. „Wir haben da einfach noch keine richtige Routine gefunden. Songs schreiben sich meistens auch nicht einfach so nebenher, das braucht Zeit“, erklärt Songwriter Michi. Und diese Zeit hat die Band zumindest im Moment noch nicht so wirklich. Denn im Fokus stehen aktuell die<br />
Konzerte, die die zwei Jungs zusammen mit Ersatzbassisten und einer Freundin, die sich um Merch und Fotos kümmert, von Aichach aus mit ihrem Minibus ansteuern.</p>
<p><strong>Probieren nach Studieren</strong><br />
Nachdem die ersten Konzerte, wie bei jeder Band die klein anfängt, absolut planlos verliefen, hat sich bei Paincake mittlerweile ein gewisser Tour-Alltag eingestellt. Bei dieser Entwicklungen haben sich die Jungs auch von anderen Bands inspirieren lassen, denn allein zum Zuhören geht Paincake schon lange nicht mehr auf andere Konzerte. „Man schaut immer was die anderen so machen, klar, das geht gar nicht mehr anders“, so Michi. Ob es nun um praktische Dinge geht, wie Strohhalme beim Bühnen-Getränk zu benutzen, technische Abläufe oder das Handwerk von Songwriting; der Austausch mit anderen Bands steht immer im Mittelpunkt. „Man hat dann mit mehr und mehr Sicherheit auch einfach mehr Zeit sich aufs Publikum zu konzentrieren“.</p>
<p><strong>Die Vorteile von Konzerten abseits des Großstadttrubels</strong><br />
Dass die Jungs von Paincake lieber in kleinen Städten spielen, lässt sich beim Interview ganz klar rausstellen. „Die sind einfach leichter zu handeln“, so Kevin. Dass auch die eine oder andere Dusch-Möglichkeit angeboten wird und eine Hut-Gage durch den Saal geht, spielt dabei mit Sicherheit auch eine Rolle. So steht für die Musiker im Moment auch definitiv kein Umzug in eine Musikmetropole in Aussicht. „Ne, da bleiben wir lieber in unserem Proberaum auf dem Land. Da können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen“, schmunzelt Kevin.</p>
<p><strong>Nicht nur Musik im Herzen</strong><br />
Ganz wichtig ist den Musikern bei ihren Konzerten vor allem auch der soziale Aspekt. „Wir können nicht einfach auf Gut-Mensch machen, dafür haben wir noch zu wenig Einfluss auf die große Masse“, aber im kleinen Stil wollen sie auf jeden Fall was verändern. So unterstützen die Jungs auf ihren Konzerten Organisationen wie „Viva con aqua“ oder „Pfand gehört daneben“. Paincake hofft mit solchen Aktionen Augen öffnen zu können, während sie Musik machen. Somit praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. In Anlehnung daran, entstand auch der Name der Tour „Go From Bad to Worse“.</p>
<p>Auf die noch kommenden Konzerte freuen sich die Jungs von Paincake schon riesig. „Es ist einfach jedes Mal was Besonderes und macht einfach super viel Spaß“, so Michi. Wir von presstige wünschen der Band auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.</p>
<p>Am Donnerstag, 2. August spielt Paincake übrigens auf dem Sommer am Kietz Festival mitten in Augsburg. Der Eintritt ist frei, lasst euch den Auftritt also auf keinen Fall entgehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/">Paincake on the Road</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</title>
		<link>https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 08:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Aichach]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Paincake]]></category>
		<category><![CDATA[post-punk]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie Paincake und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. presstige hat bei Sänger Michi...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/">Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake</h2>
<p><figure id="attachment_9396" aria-describedby="caption-attachment-9396" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9396" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Paincake_1200.png" alt="Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake" width="1200" height="800"><figcaption id="caption-attachment-9396" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake</figcaption></figure></p>
<p><strong>Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie <em>Paincake</em> und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. <em>presstige</em> hat bei Sänger Michi nachgefragt und einiges über die Aichacher vier Jahreszeiten, eine musikalische Erfolgsgeschichte und die Möglichkeiten, auch als kleine Band größere Konzerte zu geben, erfahren.</strong></p>
<p>Kennengelernt haben sich die drei Musiker Kevin, Michel und Aaron über Bekannte und über die Musik &#8211; und das, obwohl überraschenderweise jeder von ihnen persönlich einen anderen Musikgeschmack hat. So wurde aus Metal, Hardrock, HipHop und Rap-Einflüssen letztendlich im Mai 2015 die Post-Punk Band <a href="https://www.facebook.com/paincakemusic/?fref=ts"><em>Paincake</em></a> gegründet. Post-Punk? Was ist das denn? Sänger Michi beschreibt die musikalische Richtung der Band so: „Wir machen moderne Rockmusik, die aber eben nur von einer dreiköpfigen Band gespielt wird. Minimalistisch, aber trotzdem ziemlich fett.“ Nachdem der Musikstil feststand, stellte sich allerdings noch die schwierige Frage nach einem passenden Bandnamen. Und der klingt bei den Aichachern erst einmal ungewöhnlich – Paincake. „Man sitzt halt so rum, bekommt irgendwann Hunger, kommt auf Pfannkuchen, auf Pancakes und dann irgendwie auf Paincakes. Das fanden wir dann alle ganz cool und haben es so gelassen.“ Einprägsam ist dieser Name auf jeden Fall.</p>
<h3>Musik, die durch das Jahr begleitet</h3>
<p>Bei Musikern ist es naheliegend, dass sie selbst auch leidenschaftliche Musikhörer sind. Für die Jungs von <em>Paincake</em> geht das immer noch am besten mit einer klassischen CD. „Die Künstler haben sich ja was dabei gedacht und die Songs in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Außerdem klingt es einfach viel besser als auf MP3“. So auch bei <em>Four Seasons</em>, der ersten eigenen EP. Denn jeder der vier Songs beschreibt „eine der ersten vier Jahreszeiten des ersten Jahres von uns als Band“. Gleichzeitig stellt sie das Resultat einer einjährigen Arbeitsphase dar. „Das war unser erstes großes Projekt und die Erfahrungen, Herausforderungen und Eindrücke wollten wir symbolisch festhalten. So entstanden die Songs als Eindrücke der vier Jahreszeiten. Wie die Jahreszeiten sind auch wir als Band noch im Wandel, ein Entstehungsprojekt quasi.“ Konzipiert ist die Post-Punk-Musik dabei für alle, die es gerne laut und rockig mögen. „Wir haben nichts dagegen, wenn auch 70jährige auf unsere Konzerte kommen“, schmunzelte Michi beim Interview.</p>
<h3>Bayernweite Tausch-Konzerte für hoffentlich deutschlandweiten Erfolg</h3>
<p>Ob kleines Clubkonzert oder großes Festival, für <em>Paincake</em> hat beides seinen ganz eigenen Charme. „In einem kleinen Rahmen feiern dich deine fünf Fans, auf Festivals kennen dich vielleicht viele gar nicht, aber zum Kontakteknüpfen und sich bekannt machen ist es ideal.“ In dieselbe Richtung denken auch die „Austausch-Konzerte“ der aktuell laufenden „Four Seasons“-Tour. Dabei spielen&nbsp;<em>Paincake</em> in anderen Landkreisen als Vorband von dort bekannteren Bands und umgekehrt. So profitieren neben den Aichachern auch andere Newcomer. Ein Traum wäre es für die Band, so etwas zukünftig auch deutschlandweit veranstalten zu können.</p>
<h3>Der Traum von der Musik</h3>
<p>Denn für die nächsten Jahre haben <em>Paincake</em> große Pläne. Wie viele andere Musiker möchten auch sie einmal von ihrer Musik leben können. „Natürlich ist das ein Ziel. Man hat es vor, aber im Moment kann man eben auch nicht mehr dafür tun, als wir es eh schon machen. Das Geld muss ja auch irgendwo herkommen“. Aber bereits jetzt steht die Musik über allem anderen. Hobbies, Familie und Freunde müssen sich da schon einmal hinten anstellen. „Im Moment ist die Band wichtiger als alles andere, aber nur durch permanente Arbeit kann man eben sein Ziel, wie jetzt auch die Tour, tatsächlich erreichen.“</p>
<p>Live könnte ihr Paincake dann am <strong>13. Dezember in München</strong>, am <strong>15. Dezember in Thierhaupten</strong>, am <strong>16. Dezember in Neusäß</strong>, am <strong>18. Dezember in Geretsried</strong>, am <strong>23. Dezember in Augsburg Oberhausen</strong>, am <strong>30. Dezember in Obermauerbach</strong> und am <strong>7. Januar in Aichach</strong> sehen.</p>
<blockquote><p><strong>Steckbrief: Paincake</strong></p>
<ul>
<li><strong>Bandname</strong>: Paincake</li>
<li><strong>Wer genau:</strong>&nbsp;Kevin Conen (Schlagzeug), Michael Edler (Gesang und Gitarre), Aaron Gerekos (Bass)</li>
<li><strong>Musikrichtung:</strong>&nbsp;Post-Punk, minimalistische Rockmusik</li>
<li><strong>Wünsche für Augsburg:</strong>&nbsp;… Augsburg ist schon ziemlich cool, wenn jetzt noch 200 Leute auf unsere Konzerte kommen, das wär‘s.</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich:</strong>&nbsp;… auf unser Konzert kommen und ein bisschen locker werden</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/">Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>„Das Wichtigste bei der Musik ist, dass sie knallt und gut ist.“</title>
		<link>https://presstige.org/2016/11/studiobesuch-big-band-theory/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 13:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Beathof FABRIK]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[musiktipp]]></category>
		<category><![CDATA[recording]]></category>
		<category><![CDATA[The Big Band Theory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Studio mit The Big Band Theory Ende Oktober hat die Augsburger Funkrock-Combo The Big Band Theory in der Beathof FABRIK in Leitershofen ihr zweites Album Make The World Great Again aufgenommen. Wir waren zu Besuch im Studio und haben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/11/studiobesuch-big-band-theory/">„Das Wichtigste bei der Musik ist, dass sie knallt und gut ist.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Im Studio mit <em>The Big Band Theory</em></h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ende Oktober hat die Augsburger Funkrock-Combo The Big Band Theory in der Beathof FABRIK in Leitershofen ihr zweites Album Make The World Great Again aufgenommen. Wir waren zu Besuch im Studio und haben mit der Band und den Produzenten über Jazz mit Rockattitüde und den Versuch gesprochen, die Bühne auf die Platte zu bringen.</strong></p>
<p><figure id="attachment_9374" aria-describedby="caption-attachment-9374" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9374" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="Text: Michael Müller – Fotos: Paul von Platen" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9374" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller – Fotos: Paul von Platen</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify;">Scheinwerfer tauchen den Raum in ein Dämmerlicht aus rot, blau, grün und gelb. Die Bewegungen der Musiker, die sich in den letzten Minuten in einen lässigen, aber druckvollen Funkgroove hineingearbeitet haben, werfen lange Schatten auf die Backsteinwand im Hintergrund. Als nach einem präzisen Break das Saxofonsolo einsetzt, zieht der Bassist anerkennend eine Augenbraue hoch. Auch wenn die beschriebene Szenerie auf den ersten Blick danach aussieht, spielt sie sich nicht auf einem nächtlichen Clubkonzert ab, sondern im Keller der Leopold-Mozart-Schule in Leitershofen. Nur ein Foyer, eine Stiege und eine schwere Feuerschutztür vom Schulhof entfernt, der an diesem sonnigen Samstagnachmittag verlassen daliegt, befindet sich die Beathof FABRIK. Das Musikstudio, in dem The Big Band Theory Ende Oktober 2016 ihr zweites Album Make The World Great Again eingespielt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegründet wurde die Augsburger Band im Frühjahr 2013 von Funk-Hörer Florian Hartz (Bass) und Heavy Metal-Fan Valentin Metzger (Trompete) – und zwar ausdrücklich als Jazzband. Was zunächst vielleicht ein wenig merkwürdig klingt, hat sich allerdings schnell zum Prinzip entwickelt. Denn die vielen verschiedenen Einflüsse haben vor allem dazu geführt, musikalische Grenzen zu sprengen. Genau diese Spontaneität liegt aus Sicht der Combo, zu deren aktueller Besetzung zudem Daniel Korger (Altsax), Patrick Oster (Gitarre) und Luis Rett (Drums) gehören, auch im Kern des Jazz, erklärt Hartz: „Eine freie Attitüde haben wir definitiv. Viele Teile in den Songs sind nur grob festgehalten, der Rest ist improvisiert. Wir gehen einfach davon aus, dass es funktioniert, weil wir uns musikalisch so gut verstehen.“ Wie eng diese Verbindung ist und dass dieser Jazz auch ganz ohne elitäres Gehabe funktioniert, zeigt sich vor allem auf der Bühne. Denn dort müssen sich die Augsburger mit ihrer Power hinter keinem Rock-Act verstecken.</p>
<h3>Ein Sound für Kopf und Bauch</h3>
<p style="text-align: justify;">Deshalb lautet auch im Studio das erklärte Ziel, die innere Spannung und Energie fünf eigenständiger Musiker in einen geschlossenen Sound umzusetzen – und das Ergebnis kann sich hören lassen. Die verspielten bis vertrackten Songs und Arrangements stammen zwar größtenteils aus der Feder von Florian Hartz, doch bieten allen Bandmitgliedern die Möglichkeit, sich frei einzubringen. So entsteht Musik, die mal an den Jazzrock der frühen Weather Report erinnert, mal an den urbanen Funk der New Mastersounds. Zusammengehalten wird das Klangbild von einer präzisen Rhythmusgruppe und das warme Gitarrenspiel Osters, das sowohl mit vollen Harmonien als auch mit rauen Kanten aufwartet. Mit bissigen Riffs, treibenden Grooves und überraschenden Ideen bieten Big Band Theory durchdachte Musik, die trotzdem tanzbar ist und vor allem jede Menge Spaß macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Energie der Bühne auch auf die Platte findet, haben die Produzenten Dominik Scherer und Johannes Kandels beschlossen in einer Livesituation aufzuzeichnen. Um die nötige Atmosphäre für diese auch im Beathof nicht alltägliche Methode zu finden, wurden die nebenan gelegenen Räume der dazugehörigen Musikschule für ein Wochenende in einen Jazzkeller verwandelt. Um auch die beiden Bläser in den Austausch der Band einzubeziehen, die aus klanglichen Gründen in einem anderen Raum aufnehmen mussten, wurde eigens ein Lichtsignal installiert. Auch aus Sicht der Produzenten sind die Aufnahmen eine spannende Herausforderung, erklärt Kandels: „Es soll das Gefühl aufkommen, mit der Band auf der Bühne zu stehen. Wir wollen einen möglichst direkten Sound, um ihre Musik von der besten Seite zu zeigen, vielleicht sogar so, wie sie auf sie selbst auf der Bühne wirkt. Aber das halt auch im bestmöglichen Klang.“</p>
<h3>Wie auf der Bühne, nur mit zweitem Versuch</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Unterschied zur Bühne bleibt allerdings: Gute Aufnahmen brauchen Geduld. Inzwischen ist die Sonne untergegangen, was die Atmosphäre im Aufnahmeraum nochmals verstärkt. Die Band widmet sich einem Song, der nachmittags nicht so richtig klappen wollte. Daher wurde das Intro durch einen neuen Drumgroove ergänzt und für die Gitarre ein wabernder Tremolo-Effekt aus den Tiefen des Studioequipments hervorgeholt. Vielleicht sind es diese Änderungen, vielleicht ist es die späte Stunde, doch plötzlich sagt die Nummer etwas aus, was sie vorher verschwiegen hat. Es sind diese Augenblicke, die für Scherer den besonderen Reiz der Liveaufnahmen ausmachen: „Man setzt sich hin, spielt und wartet auf den magischen Moment – und meistens kommt der dann auch. Das hatten wir jetzt bei fast jedem Song.“ Zu dieser Herangehensweise gehören je nach Song ein gutes Durchhaltevermögen, Experimentierfreude und vor allem ein offener Umgang mit Kritik.</p>
<blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Steckbrief:</h2>
<p><strong>Bandname</strong>: The Big Band Theory</p>
<p><strong>Wer genau</strong>: Daniel Korger (Altsax) / Florian Hartz (Bass) / Valentin Metzger (Trompete) / Luis Rett (Drums) / Patrick Oster (Gitarre)</p>
<p><strong>Musikrichtung</strong>: Jazzrock, Funkrock</p>
<p><strong>Wunsche für Augsburg</strong>: Dass man die Leute nicht mehr zu jedem coolen Konzert zerren muss. Der Augsburger kommt praktisch nicht aus dem Haus, außer es spielt wirklich ein ganz großer Name. Es wäre schön, wenn sich das etwas ändert.</p>
<p><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich</strong>: erst einmal neue Klamotten kaufen</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Doch schon die ersten Rohaufnahmen, die der gespannten Band im Studio gezeigt werden, machen deutlich, dass der Plan aufgeht. Demensprechend zufrieden ist Patrick Oster mit dem Ergebnis: „Ich habe mir vorher nicht vorgestellt, dass es so glatt läuft. Klar, bei dem ein oder anderen Song ist es etwas schwieriger, das ist ja normal. Aber wir haben bis jetzt schon eine ganze Menge geschafft.“ Nun ist es Aufgabe der Produktion, auf die Spiel- und Experimentierfreude der Band klanglich noch eine Schippe drauf zu legen.&nbsp; Erscheinen soll Make The World Great Again im Frühjahr 2017, doch der ein oder andere Song ist sicher schon vorher live zu hören. Wer modernen Funkrock sucht, oder einfach wieder einmal zu handgemachter Musik tanzen möchte, sollte die Big Band Theory auf jeden Fall im Auge behalten.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2016/11/studiobesuch-big-band-theory/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
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		<title>Bandportrait: Trio Zahg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 07:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[jazz]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Jazzszene sind Klaviertrios seit einiger Zeit im Aufwind. Nicht selten, weil sie sich mehr als andere Combos von engen Genrebegriffen lösen und Einflüsse aus Pop, Rock und Klassik aufgreifen. Wer sich für diesen frischen Jazz interessiert, muss...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/bandportrait-trio-zahg/">Bandportrait: Trio Zahg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9145" aria-describedby="caption-attachment-9145" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9145 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px.jpg" alt="13.10.2012 - Trio Zahg FOTO: BOGDAN KRAMLCZEK" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-768x513.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9145" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller – Fotos: Trio Zahg – Layout: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p><strong>In der aktuellen Jazzszene sind Klaviertrios seit einiger Zeit im Aufwind. Nicht selten, weil sie sich mehr als andere Combos von engen Genrebegriffen lösen und Einflüsse aus Pop, Rock und Klassik aufgreifen. Wer sich für diesen frischen Jazz interessiert, muss dafür aber gar nicht bis ins Ausland schauen. Direkt hier in Augsburg spielt das Trio Zahg modernen Jazz, der ganz ohne elitäres Gehabe ebenso klug wie aufgeschlossen ist.</strong></p>
<p>Jazz-Combos gehören auf einer Vernissage oft zum lebenden Inventar. Meistens sollen sie zwischen Grußworten und Danksagungen unauffällig für eine wohlige Cocktailatmosphäre sorgen. Manchmal kann es jedoch auch anders kommen, wie auf der Eröffnung der aktuellen Ausstellung der Augsburger Puppenkiste. Ganz ohne die üblichen Jazzstandards, dafür mit jeder Menge Drive brauchte das augsburger Trio Zahg nur wenige Takte, um alle Anwesenden in seinen Bann zu ziehen. Im Jahr 2008 kam die Band auf Initiative des Pianisten Tobias Reinsch erstmals in Augsburg zusammen. Zusammen mit Stefan Berger (Bass) und Matthias Fischer (Drums) hat das Trio einen eigenen, kraftvollen Sound entwickelt, der alle Klischees hinter sich lässt.<br />
Auch wenn das Trio in Augsburg zusammengefunden hat, fällt es schwer, von einer lokalen Band im klassischen Sinne zu sprechen. Die drei studierten Musiker leben und arbeiten nämlich nicht nur in Augsburg, sondern auch in München und Köln. Deshalb treffen sie sich vor allem im Umfeld gemeinsamer Auftritte, um an neuem Material zu arbeiten. Das allerdings zumeist sehr intensiv, wie der Augsburger Tobias Reinsch erklärt: „Weil wir so weit auseinander wohnen, kommt es eigentlich nicht vor, dass wir uns sehen und nichts machen.“ Für alle drei Musiker zählt das Trio Zahg zu ihren jeweiligen Hauptprojekten. Dabei hebt Reinsch hervor, dass  es innerhalb der Band keinerlei Hierarchien gibt: „Wir drei schreiben zu gleichen Teilen und es ist uns auch ganz wichtig, dass es keinen Frontmann gibt. Bei uns steht die Musik im Vordergrund.“ Wenn sich die Band trifft, bringt jeder bereits Material und Skizzen mit, in die sich das Trio dann gemeinsam einarbeitet. So entsteht aus langjähriger, gemeinsamer Erfahrung der typische Zahg-Sound.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>„Wir machen einfach Musik“</h3>
<p>Diese ist, wie auf dem aktuellen Album Oscar Lima Fango zu hören, vor allem von einer großen Variabilität gekennzeichnet. Mal swingend, mal tänzelnd und verträumt, dann wieder vertrackt und immer kraftvoll präsentiert sich die Band dabei als eine stimmige Einheit. Das ausgewogene Klangbild verleiht jedem der Musiker eine eigene und freie Stimme. Dass die Linien dabei scheinbar mühelos ineinander fließen, beweist die Vertrautheit der Band. Die Basis des Sounds legt Matthias Fischer mit ebenso druckvollen wie präzisen Beats. In Verbindung mit Stefan Bergers mal trockenen, mal melodiösen Grooves öffnet sich so der Raum für Tobias Reinschs oft lyrische Linien. Hier wird die Philosophie der Band hörbar: Kein Frontmann, kein Imponiergehabe und vor allem kein Genredenken.<br />
„Ich würde niemals sagen, dass wir eine klassische Jazzband sind. Diese Labels sperren ja auch ein. Leute, die nur Pop oder nur Klassik hören, die würden uns sonst nie finden. Auch richtige Hardcore-Jazzer hören uns vielleicht nicht, weil wir nicht ausschließlich die Jazztradition aufgreifen. Wir machen einfach Musik und wollen gute Stücke schreiben, die ruhig auch ihre Ecken und Kanten haben, aber vor allem aus dem Bauch heraus kommen.“ Mit Einflüssen aus Pop, Rock und Klassik liegt das Trio Zahg damit auf der Wellenlänge anderer Grenzgänger wie The Bad Plus, dem Avishai Cohen Trio oder der ruhigen Projekte eines John Zorn. Das Aufzählen und Vergleichen wird dem eigenen Charakter der kompakten Stücke allerdings nicht gerecht. Die Experimentier- und Spielfreude der Band machen die Musik am Ende doch wieder zu Jazz, allerdings ohne jene elitäre Hochnäsigkeit, die dem Genre oft unterstellt wird.</p>
<h3>Mit Augsburg verbunden</h3>
<p>Trotz Auftritten in ganz Deutschland bleibt das Trio Zahg dabei Augsburg verbunden. Bereits im Jahr 2012 widmete es dem historischen Wassersystem der Stadt ein ganzes Album, lange vor der aktuellen Bewerbung um das UNESCO Welterbe. An verschiedenen Orten in und um Augsburg sammelten die Musiker Eindrücke und widmeten der Stadt eine eigene „Wassermusik“, die nicht nur auf der angesprochenen Vernissage für Aufmerksamkeit sorgte. Die Offenheit für alle Arten der Inspiration zeigt sich auch in einem anderen Herzensprojekt der Band, dem „Zahg Tag“. Seit einigen Jahren entstehen unter diesem Namen gemeinsame Projekte mit Künstlern mit einer Behinderung, wie die Vertonung von Skulpturen oder Gedichten. Ein besonderes und bereicherndes Projekt, das inzwischen einen festen Platz in der Augsburger Inklusionslandschaft hat.<br />
Im vergangenen Jahr fand der Zahg Tag am 21. November in Zusammenarbeit mit einem Rollstuhlballett statt. Wer die Band einmal in der weiteren Umgebung live erleben möchte, hat dazu im Herbst wieder die Gelegenheit, z. B. am 27. Oktober im Audi-Forum in Ingolstadt. Weitere Daten gibt es auf der Website der Band. Auf der Suche nach jungem Jazz mit Herz, Kopf und offenen Armen führt in Augsburg jedenfalls kaum ein Weg am Trio Zahg vorbei.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Steckbrief: Trio Zahg</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Bandname</strong>: Trio Zahg</li>
<li><strong>Wer genau:</strong> Tobias Reinsch (Klavier) / Stefan Berger (Bass) / Matthias Fischer (Drums)</li>
<li><strong>Musikrichtung:</strong> Independent Jazz, Zahg-Sound</li>
<li><strong>Wünsche für Augsburg:</strong> eine weitere Öffnung der Kulturszene Augsburgs auch nach außen, ein Erfolg der UNESCO-Bewerbung, eine zukunftsfähige Lösung für das Stadttheater</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich:</strong> Musik breitenmäßig und ohne elitären Anstrich fördern und irgendetwas mit Griechenland machen</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/bandportrait-trio-zahg/">Bandportrait: Trio Zahg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Griswold</title>
		<link>https://presstige.org/2016/07/bandportraet-griswold/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 18:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Glue]]></category>
		<category><![CDATA[Griswold]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wenig skurril, aber sehr warm und immer für eine Überraschung gut – so lässt sich der Sound der Augsburger Band Griswold beschreiben – und das seit stolzen 15 Jahren. Wir sprachen mit den Gründungsmitgliedern über Natürlichkeit, Indiepopjazzfolkrock und den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/07/bandportraet-griswold/">Bandporträt: Griswold</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9036" aria-describedby="caption-attachment-9036" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9036" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200.png" alt="Text: Michael Müller - Foto: Paul von Platen" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-768x512.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9036" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Foto: Paul von Platen</figcaption></figure></p>
<p><strong>Ein wenig skurril, aber sehr warm und immer für eine Überraschung gut – so lässt sich der Sound der Augsburger Band Griswold beschreiben – und das seit stolzen 15 Jahren. Wir sprachen mit den Gründungsmitgliedern über Natürlichkeit, Indiepopjazzfolkrock und den langen Weg zur ersten EP.</strong></p>
<p>„Eigentlich sind wir eine ganz klassische Schulband. Wir waren alle im selben Jahrgang und haben uns erst einmal über die Schule kennengelernt. Der Rest hat sich dann ergeben“, beschreibt Michael Jedelhauser, Gitarrist und Keyboarder der Augsburger Band <a href="http://griswoldmusic.com/">Griswold</a>. Denn gemeinsam mit Uwe Lukatsch (Gitarre,Vocals), André Schindler (Drums, Percussion) und Tom Weiß (Bass) hat er das Projekt ins Leben gerufen. In der aktuellen Besetzung mit Christoph Rick (Saxofon) und Ursula Weiß (Piano) ist das Sextett seit 2009 auf den Bühnen der Region unterwegs. Damit sind Griswold alles andere als Newcomer im eigentlichen Sinne. Vor einem knappen Jahr ist mit Glue auch ihre erste EP erschienen.</p>
<h3>Zwei Versuche für die erste EP</h3>
<p>Doch warum hat die erste Veröffentlichung so lange auf sich warten lassen? Darauf antwortet Schindler: „Das mit der EP ist auch so eine typische Griswold-Geschichte, denn wir haben sie tatsächlich zweimal eingespielt. Eigentlich waren die Aufnahmen schon vor Jahren fertig und mussten nur noch abgemischt werden. Doch dann sind sie auf einmal verschwunden – mitsamt unserem damaligen Tontechniker.“ Aus diesen ersten Sessions ist der Band nur der Song Pocketwatch, der es jetzt auch in der Originalversion auf die EP geschafft hat. Lange Zeit hat diese schmerzhafte Erfahrung dazu beigetragen, dass die Band einen zweiten Versuch erst einmal vor sich hergeschoben hat. Umso größer war natürlich die Freude, als Glue im vergangenen August endlich erscheinen konnte. Doch was macht eine Geschichte, die erst einmal sehr frustrierend klingt so typisch? Vor allen Dingen, dass die Band selbst diese unangenehme Erfahrung am Ende für sich nutzen konnte. „Damals haben wir auf Klick aufgenommen und ganz strikt auf den Takt geachtet“, erklärt Lukatsch. „Das Ergebnis klang aber irgendwie zu verkrampft. Deshalb haben wir dieses Mal mit Bass und Schlagzeug zuerst einen Guidetrack eingespielt, an dem wir uns danach für die einzelnen Spuren orientiert haben. So bleibt die Dynamik unserer Songs erhalten und alles klingt viel natürlicher.“</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/TtthvSFnv-I" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Dieser organische Umgang mit dem Material wird auf Glue sehr gut hörbar. Den eigenen Sound bezeichnen Griswold dabei mit einem Augenzwinkern als Indiepopjazzfolkrock. Bei Einflüssen der einzelnen Musiker, die vom unlängst verstorbenen David Bowie bis hin zur Jazzlegende Wayne Shorter reichen, verwundert es jedoch kaum, dass sich das Ergebnis klassischen Genres entzieht. Trotzdem klingt die EP zu jeder Zeit stimmig, was vor allem am warmen Klangbild der sechs enthaltenen Songs liegt. Dabei überzeugt der Opener DECT direkt durch einen unterschwelligen Drive, den die markante Gitarrenlinie durch den ganzen Song zieht. Doch auch für ruhigere Töne ist Raum, wie das reduzierte Scissors mit seiner langsamen Steigerung zeigt. Melodisches Highlight der EP ist allerdings der Titletrack Glue, dem es gelingt, die ohnehin schon schönen Gesangs- und Instrumentallinien durch mehrere Wechsel in eine herrlich melancholische Atmosphäre zu verweben. Auf der gesamten EP fällt auf, dass Gesang und Instrumente oft eine gleichberechtigte Rolle im Klangbild spielen, was besonders viel Raum für Variationen und kleine Überraschungen lässt.</p>
<h3>„Grundsätzlich neigen wir ein wenig zum Chaos“</h3>
<p>Auch die Arbeitsweise der Band setzt ganz auf eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Früher wurden neue Songs sogar gemeinsam im Proberaum geschrieben. Seit dem Einstieg in das Berufsleben fehlt dafür jedoch oft die nötige Zeit, weshalb Lukatsch das Gerüst eines Titels inzwischen häufig allein am Computer zusammensetzt. Ausgearbeitet wird dieses meist noch ein wenig mechanisch klingende Fundament natürlich immer noch gemeinsam. Oft muss die Band einen Song dabei erst einige Zeit spielen, bis er stimmig und natürlich klingt. Das kann auch schon einmal bedeuten, sich zurückzunehmen. „Grundsätzlich neigen wir schon ein wenig zum Chaos“, gibt Schindler zu, „doch Glue ist da ruhiger. Vielleicht mussten wir dafür erst einmal lernen, uns ein wenig am Riemen zu reißen. Vor allem haben wir auf nachträgliche Effekte im Mix weitestgehend verzichtet, damit es echt klingt und nicht nach einer aufgeblasenen Pop-Produktion.“ Das ist fürs Erste jedenfalls gelungen und Material für eine LP gibt es auch bereits. Die soll übrigens, so viel verraten Griswold schon einmal, nicht so lange auf sich warten lassen wie Glue.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Mehr Infos über Griswold:</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Wer genau</strong>: Uwe Lukatsch (Gitarre, Vocals), Michael Jedelhauser (Gitarre, Synthesizer), Tom Weiß (Bass), André Schindler (Drums, Percussion), Christoph Rick (Saxofon) und Ursula Weiß (Piano)</li>
<li><strong>Musikrichtung</strong>: Indie</li>
<li><strong>Größter Erfolg</strong>: die fertige EP und, dass die Band noch zusammen ist</li>
<li><strong>Famous Song</strong>: DECT<br />
<strong>Wunsch für Augsburg</strong>: einen Laden, der jeden Tag Livemusik bietet und sich über seine Bühne definiert</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Angela Merkel …</strong> geboren wurde, waren wir noch nicht auf der Welt.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/07/bandportraet-griswold/">Bandporträt: Griswold</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Pinewood Soul</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Krauss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 17:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[pinewood soul]]></category>
		<category><![CDATA[presstige #28]]></category>
		<category><![CDATA[retro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in Augsburg jungen Sound mit durchdachten Texten sucht, ist bei Pinewood Soul genau richtig. Ihre aktuelle EP Woodpecker’s Cry vermischt gekonnt Einflüsse aus Rock, Blues Soul und Folk. Mit diesem Sound bringt das Quartett seit etwas mehr als einem Jahr Abwechslung in die Augsburger...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/07/bandportraet-pinewood-soul/">Bandporträt: Pinewood Soul</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_7485" aria-describedby="caption-attachment-7485" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Bandporträt_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7485 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Bandporträt_1200px.jpg" alt="Bandporträt_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Bandporträt_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Bandporträt_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Bandporträt_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7485" class="wp-caption-text">Text: Julia Krauss – Fotos: Pinwood Soul – Layout: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p><strong>Wer in Augsburg jungen Sound mit durchdachten Texten sucht, ist bei Pinewood Soul genau richtig. Ihre aktuelle EP Woodpecker’s Cry vermischt gekonnt Einflüsse aus Rock, Blues Soul und Folk. Mit diesem Sound bringt das Quartett seit etwas mehr als einem Jahr Abwechslung in die Augsburger Musikszene.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Duo Jonehans (23) und Julo (27) gründete im April 2014 Pinewood Soul, schrieb gemeinsam an ersten Songs und hatte einige Auftritte. Dazu kam der angehende Elektriker Simon, der Jonehans bereits seit Jahren kannte und schon zuvor mit ihm in einer Band gespielt hatte. Bei einem Besuch auf dem Woodstook Festival in Dornstadt machten die drei Talente gemeinsam zum ersten Mal Musik und fanden im Herbst im Bassisten und ausgebildeten Musiklehrer Carlo (28) die perfekte Ergänzung zu ihrer Band. Mit der Veröffentlichung ihrer ersten EP „Woodpecker´s Cry“ im Februar dieses Jahres starteten die Musiker dann richtig durch.</p>
<h3>Die Kreativität als Wurzel des musikalischen Schaffens</h3>
<p style="text-align: justify;">Dass die Jungs allemal kreativ sind, zeigt schon der Bandname: Pinewood Soul (dt. „Kiefernwaldseele“). Der Kunst- und Kulturgeschichtsstudent Julo meint dazu, dass die Kiefer im Gegensatz zu der Palme auch in unseren Breitengraden wächst und die heimische Naturverbundenheit der Band deutlich hervorbringt. Der Name entstand dann als Kombination mit den leichten Soul Einflüssen in ihrem Sound.</p>
<p style="text-align: justify;">Hermann Hesses Kurzgeschichte „Die Stadt“ spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Namensgebung der Band sowie der ersten veröffentlichten EP („Ruf des Spechts“). So heißt es am Ende der Geschichte: „Über einem der gestürzten Paläste […] stand eine junge Kiefer, die war vor einem Jahr noch der vorderste Bote des heranwachsenden Waldes gewesen. […] &#8211; Es geht vorwärts!“- rief der Specht, der am Stamme hämmerte, und sah den wachsenden Wald und den herrlichen, grünenden Fortschritt auf Erden zufrieden an.“</p>
<p style="text-align: justify;">Inspiriert von der Literatur, aber vor allem von ihren musikalischen Vorbildern, den Beatles, Bob Dylan und Bands aus dem Rock, Soul und Folk der 60/70er Jahre, entstehen die ersten Riffs und Melodien für ihre eigenen Songs. Die Themen der Liedtexte ergeben sich nicht nur aus alltäglichen Dingen, die im Einzelnen oder gemeinsam erlebt werden, sondern auch aus bewegenden Momenten, Träumereien und der Fantasie. Melodie und Songtext, meistens von Jonehans und Julo komponiert, finden schließlich in den Proben zueinander und anschließend wird gemeinsam als Band an ihnen gefeilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich haben die Jungs neben „Woodpecker´s Cry“ auch andere Songs im Repertoire, die demnächst professionell für das erste Album aufgenommen und veröffentlicht werden.</p>
<blockquote><p><strong>Bandname:</strong> Pinewood Soul</p>
<p><strong>Wer genau:</strong> Jonehans (Vocals, Guitar, Harmonica, …), Julo (Vocals, Guitar), Simon (Vocals, Percussion, …), Carlo (E-Bass)</p>
<p><strong>Größter Erfolg:</strong> Veröffentlichung der EP &#8220;Woodpecker´s Cry&#8221;</p>
<p><strong>Musikrichtung:</strong> Folksound in Verbindung mit klassischem Bluesrock, Psychedelic-Vibes und mehrstimmigen Gesang</p>
<p><strong>Famous Songs:</strong> Woodpecker´s Cry</p>
<p><strong>Wunsch für Augsburg:</strong> Wachsen der Musikszene mit Bands und deren Live-Musik</p></blockquote>
<h3>Von der Probe auf die Bühne</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Eintritt in die Schule haben alle Bandmitglieder angefangen, mindestens ein Musikinstrument zu lernen. So ist das Spektrum an musikalischen Möglichkeiten live auf der Bühne abwechslungsreich und vielseitig. Ein typischer Männerabend im Proberaum fängt mit einem Bierchen an und die darauffolgende Musiksession ist immer spontan, witzig, locker und harmonisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich wird disziplinierter geprobt, wenn wieder ein Auftritt vor der Türe steht – und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zum Beispiel bleibt eine Feier bei Bad Tölz im Gedächtnis, bei der die Band für eine Hochzeitsfeier gebucht war und vor einem traumhaften Bergepanorama performen konnte. „Bombastisch und unvergesslich war vor allem die Release Party der ersten Band EP ‚Woodpecker´s Cry‘ in der Soho Stage, bei der über 100 Personen teilnahmen ordentlich feierten“, erzählt Kunstlehramtstudent Jonehans.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Studium, der Arbeit und der Ausbildung sind die Musiker zurzeit oft auf der Bühne zu sehen und bekommen stetig neue Auftrittstermine. Brandaktuell sind natürlich ihre Gigs auf dem Kompass und Modular Festival! Weitere Termine stehen auf der offiziellen Pinewood Soul Facebook Page. Es kommt also so einiges ins Rollen im Moment – stay tuned und hört euch Pinewood Soul unbedingt mal live an!</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/ab28.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 28: Körper </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 28 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2015/07/ausgabe-28-koerper/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige28/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/koerper/">Der Schwerpunkt Körper</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
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		<title>Bandporträt: We Guess</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 16:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[we guess]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier junge Augsburger begeistern mit mitreißenden Melodien und groovigen Beats. Sie verpacken ihre wunderbaren Indie Rock-Klänge in sozialkritische Texte und überzeugen damit derzeit am meisten von allen Augsburger Bands. Für das Gespräch mit We Guess fahre ich zum Gebäude der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/bandportraet-we-guess/">Bandporträt: We Guess</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6289" aria-describedby="caption-attachment-6289" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6289" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg" alt="Text: Daniel Guggeis, Fotos: Moritz Klöppenberger, Illustration: Alexandra Kiefer" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6289" class="wp-caption-text">Text: Daniel Guggeis, Fotos: Moritz Klöppenberger, Illustration: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Vier junge Augsburger begeistern mit mitreißenden Melodien und groovigen Beats. Sie verpacken ihre</strong></em> <em><strong>wunderbaren Indie Rock-Klänge in sozialkritische Texte und überzeugen damit derzeit am meisten von allen</strong></em> <em><strong>Augsburger Bands.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Für das Gespräch mit We Guess fahre ich zum Gebäude der <a href="http://www.downtown-music.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Downtown Music Institute GmbH</a> in Augsburg, einem privaten Musikinstitut, das für die Band schon von Anfang an wichtig war. Schließlich entstand sie durch die Ferienfreizeitveranstaltung Let’s Rock des Instituts: 2011 lernten sich dort drei der heutigen vier Mitglieder von We Guess kennen. Sie performten zusammen und verstanden sich sofort gut miteinander. Im darauffolgenden Herbst gründeten sie die<a href="http://weguessband.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Band We Guess</a>. Drei Jahre später treffe ich sie also genau an jenem Ort, wo alles anfing. Inzwischen gab es einen Wechsel an der Gitarre. Als ich nach den Gründen dafür frage, bekomme ich nur eine sehr allgemeine Antwort: „In einer Band ist das eben wie in einer Beziehung, nur noch schwieriger, weil man mit vier Leuten zusammenarbeiten muss“, meint Schlagzeuger Thomas im Interview.</p>
<h3 style="text-align: left;">Erste lokale Erfolge</h3>
<p style="text-align: left;">Mittlerweile hat die Band nicht nur einen neuen Gitarristen, sondern auch einiges an Erfahrung – trotz ihres jungen Alters. Dieses Jahr räumten sie bei  ihrer Teilnahme am Augsburger Band des Jahres-Wettbewerb den Young Talent Award ab, ein zusätzlicher Preis der Veranstaltung speziell für Bands unter 18. Im Anschluss durften sie zusammen mit anderen Augsburger Musikern wie The Preset, AWA und No Spam an einer Schulung zum Musikgeschäft teilnehmen. Dort lernten sie viele allgemeine Dinge über das Musikbusiness wie beispielsweise eine gute Vermarktung. Außerdem war Guano Apes-Gitarrist Henning Rümenapp an der Schulung beteiligt. „Er hat uns auf jeden Fall sehr weitergeholfen und viele gute Tipps gegeben. Aber auch das Zusammenarbeiten mit den anderen bekannten Augsburger Gruppen hat uns viel Spaß gemacht und uns wesentlich weitergebracht. Da wurde gerne mal spontan gemeinsam gejamt. Das war für uns alle ein schönes Erlebnis.“ Neben dem bereits gewonnenen Preis haben sie Chancen auf mehr, denn sie nehmen dieses Jahr auch noch am sogenannten SPH-Bandcontest teil, einem Nachwuchswettbewerb, der von Musikern für Musiker ins Leben gerufen wurde. Dort stand We Guess am 17. Oktober im Regionalfinale in München.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Musikalische Neuausrichtung</h3>
<p>Doch wie sieht es eigentlich musiktechnisch bei den jungen Augsburgern aus? „Vor allem beim Songwriting sind wir schon sehr routiniert. Felix, der auch Gitarre spielt, produziert die Songs beinahe fertig. Dann nehmen wir den Track natürlich nochmal auseinander und ändern Sachen“, erzählt Sängerin Laura. Die Texte der Band sind dabei (bis auf die Ausnahme „Alice“) vor allem gesellschaftskritisch. So geht es zum Beispiel im Lied „Ask The Television“ um den allgemeinen Medienkonsum und das ständige Bedürfnis überall und jederzeit online zu sein.<br />
„You built up these walls, you’ve built them up for years”, singt Sängerin Laura. „Diese virtuellen Mauern, hinter denen man sich versteckt, sollen eingerissen werden.“ Ein brisantes und hochaktuelles Thema für ein Stück. Deshalb ist es wahrscheinlich auch einer der Lieblingssongs ihrer Anhänger. Ein Track, bei dem Lauras Stimme, die alles andere als Mainstream ist, zum Vorschein kommt. „Ask The Television“ verbesserten die vier über die Jahre hinweg immer wieder. Sie performten ihn zusammen mit einem kleinen Chor – diese Chorpassage gibt dem Song noch eine ganz besondere Note. Ein Musikvideo zu „Ask The Television“ ist schon in Planung. Außerdem soll die Nummer zusammen mit anderen Klassikern auf ihrer EP im Winter veröffentlicht werden.<br />
Musikalisch inspirieren ließ sich We Guess einerseits von Singer-Songwritern wie Tom Odell und Kate Nash. Andererseits pickten sie sich auch Elemente populärer Indie-Bands wie den Arctic Monkeys oder Alt-J heraus. „Die Arctic Monkeys kann ich bis heute rauf und runter hören“, fügt Laura noch hinzu.<br />
Doch wie schafft man es überhaupt neben der Schule oder der Ausbildung noch eben eine EP zu produzieren und für Auftritte zu proben? „Klar, die Zeit für andere Hobbys oder Freunde fällt da natürlich weg. Aber unsere Freunde verstehen unsere Prioritäten und unterstützen uns sehr.“ Auch sonst können die Vier auf einige Unterstützer bauen, egal ob Freunde, Familie oder Musikinstitut. Diese Unterstützung zeigt sich auch dadurch, dass sie bald ein eigenes Studio bekommen werden. Ihr aktueller Proberaum bei der Kantine, den auch Bands wie We Destroy Disco nutzen, wird demnächst nämlich abgerissen.<br />
Im neuen Studio sollen 2015 dann endlich die ersten Songs für ein eigenes Album entstehen. „Die neuen Songs sollen etwas tanzbarer und grooviger werden als unser aktuelles Material“, kündigt Sängerin Laura an. In Tradition von Muse und Panic at the Disco wollen sie den Stil immer wieder verändern. Eine groovige Indie-Band wäre in Augsburg definitiv nicht verkehrt. We Guess sollte man die nächsten Monate im Auge behalten. Schließlich schaffen es immer mehr regionale Künstler, wie beispielsweise eRRdeKa oder Marie Marie, auch außerhalb der Stadt oder sogar außerhalb Bayerns bekannt zu werden.</p>
<blockquote><p>Steckbrief:<br />
Bandname? We Guess<br />
Wer genau? Laura Szep (Gesang, Bass), Alexander Schuster (Gitarre), Felix Birzele (Gitarre), Thomas Reinholz<br />
(Schlagzeug)<br />
Musikrichtung? Indie-Rock<br />
Größer Erfolg? Young Talent Award 2014<br />
Bekannte Songs? Ask the Television, We Still Believe<br />
Wunsch für Augsburg? Ein größeres Miteinander unter den Augsburger Bands und Proberäum, die nicht am Arsch der Welt sind<br />
Als Bundeskanzlerin Angelika Merkel? Würde ich das Betreuungsgeld wieder abschaffen</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/bandportraet-we-guess/">Bandporträt: We Guess</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Adulescens</title>
		<link>https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2014 15:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Adulescens]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jünglinge sind erwachsen geworden Die Jungs von Adulescens haben sich neu erfunden und bieten nun eine coole Mischung aus Indie-Rock und elektronischen Elementen. 2011 waren die Jungs von Adulescens noch blutjung, nur Hannes war bereits volljährig. Trotzdem schafften sie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/">Bandporträt: Adulescens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2>Die Jünglinge sind erwachsen geworden</h2>
<p><strong>Die Jungs von <a title="Adulescens Website" href="http://adulescensmusic.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Adulescens</a> haben sich neu erfunden und bieten nun eine coole Mischung aus Indie-Rock und elektronischen Elementen.</strong></p>
<p><figure id="attachment_2932" aria-describedby="caption-attachment-2932" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2932 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png" alt="Bandportrait_Hauptbild online" width="1200" height="700" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1-400x233.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1-1024x597.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2932" class="wp-caption-text">Foto: privat</figcaption></figure></p>
<p>2011 waren die Jungs von <em>Adulescens</em> noch blutjung, nur Hannes war bereits volljährig. Trotzdem schafften sie es schon damals, den Band des Jahres-Wettbewerb zu gewinnen. Inzwischen sind drei Jahre vergangen und es hat sich viel getan bei der Band. In die Schule geht nur noch einer von ihnen. Der Rest steckt entweder in der Ausbildungsphase oder konzentriert sich wie Bassist Max voll auf die Band und jobbt nebenher.</p>
<h3>Musikalischer Neustart</h3>
<p>Auch musikalisch gab es eine große Veränderung. Man fing nach dem Band des Jahres-Sieg neu an. Hannes, der Älteste der Band, singt nicht mehr, sondern konzentriert sich nur noch auf seine Synthesizer. „Eine Frontmannrolle einzunehmen ist immer schwer, wenn man kein Frontmann ist. Er hat gut gesungen, aber uns war schon lange klar, dass Maxi eine richtig gute Stimme hat“, sagt Bassist Max im Gespräch. Schlagzeuger Maxi überzeugt in den neuen Songs als Sänger sehr. Insgesamt ist dieser Wechsel doch gut über die Bühne gegangen.</p>
<blockquote><p><strong>Bandname:</strong> Adulescens</p>
<p><strong>Wer genau: </strong>v.l.: Max (Bass), Flo (Gitarre), Michael „Schlicki“ (E-Gitarre), Maxi (Schlagzeug, Gesang), Hannes (Synthesizer)</p>
<p><strong>Musikrichtung: </strong>Post-Rock, Indietronic</p>
<p><strong>Größter Erfolg: </strong>Band des Jahres Sieg 2011</p>
<p><strong>Famous Songs:</strong> Wings, Nymphs, Sweet Blood Pt.1</p>
<p><strong>Wunsch für Augsburg:</strong> Noch mal ein guter Live-Club neben der Kantine wäre toll</p>
<p><strong>Als Bundeskanzlerin Angela Merkel:</strong> Würde ich mein Amt abgeben</p>
<p><strong>Horst Seehofer ist&#8230; : </strong>Eine Made im Speck, größte Blamage für Bayern, Wahrzeichen des Stammtischs</p></blockquote>
<p>Die Band brachte 2012 eine starke EP heraus und bekommt seitdem mehr Aufmerksamkeit. So kam es auch dazu, dass die fünf Jungs unter Anderem in der Astrastube in Hamburg und im Grünen Salon in Berlin spielen durften. Zusätzlich trat die Band letztes Jahr auf dem Modular Festival in Augsburg auf. „Es ist schon wichtig, mal als Band Tourfeeling aufzubauen. Wir spielen oft vor so vielen Leuten und dann stehen da auf einmal in Berlin 25 Leute vor dir. Aber wir haben Spaß und gehen uns nicht nach drei Tagen auf den Sack oder so.“, meint Gitarrist Schlicki zu den ersten Tourerlebnissen als Band. Adulescens ist wirklich eine eingespielte Crew. Auch Bassist Max stimmt den Aussagen seines Bandkollegen zu, ergänzt aber, dass es natürlich Momente gegeben habe, in denen der Ein oder Andere sturköpfig war. Doch insgesamt betrachtet gebe es für ihn keine anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, die einen so zusammenschweißen, wie mancher Moment bei einem Konzert. Schöne Gigs seien neben dem Modular-Auftritt 2013 und dem Band des Jahres-Finale 2011 auch das Konzert in Schrobenhausen auf der alten Filmbühne gewesen: „Mal eine ganz andere Location und dazu eine coole Bühne.“</p>
<h3>Selbstkritische und emotionale Songs</h3>
<p>Viele fragen sich immer, welche Vorbilder eine junge Band hat. Bassist Max entgegnet gleich, was für eine doofe Frage das ist. „Als Band pickst du dir nicht explizit eine andere Gruppe als Vorbild raus. Du findest da mal einen coolen Song, eine geile Synthie-Hook oder eine Gitarren-Line, die im Ohr bleiben, und lässt dich davon beeinflussen.“ Richtig stark finden <em>Adulescens</em> aber gerade die neue Scheibe „Close to the Glass“ von <a title="The Notwist" href="http://vimeo.com/87891279" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>The Notwist</em></a>. Die Platte, die sie 2013 jedoch am meisten gepackt hat, ist sogar von einer Augsburger Band. „Elysian Pleasures“ von <a title="Carpet" href="https://www.youtube.com/watch?v=GEAukn9k_N8" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Carpet</em></a>. „Für uns eine der wenigen Bands, die einen richtig markanten Sound machen, mit Elementen, die du nur bei der Band wiedererkennst. So was wollen wir auch.“</p>
<p>Auch <em>Adulescens</em> entwickeln zunehmend ihren eigenen Sound. Mittlerweile ist es eine Form von Post-Rock, der sehr elektronisch geprägt ist. Der Synthie-Sound von beispielsweise „Nymphs“ und dazu der Gesang von Maxi klingen einfach wunderbar. Aber sie bieten auch leicht rockige Nummern wie „Sweet Blood Part One“. Definitiv der angenehmste Song ist „Wings“ – ein richtiger Universalsong mit einem Pop-Beat. In den Texten der Band geht es meist um die Liebe und um negative Dinge. Maxi ist ein sehr emotionaler Sänger und kann diese Themen deshalb sehr gut performen. Sie haben aber auch sehr selbstkritische Songs wie der Track „White Shadows“, der auf ihrem künftigen Album sein wird. Dort heißt es: „Would you ever try to face you with your own?“</p>
<p>Auf ihr künftiges Album darf man bereits sehr gespannt sein. Es ist für 2015 geplant und soll bis auf „Wings“ nur neue Songs enthalten, von denen viele auch schon im Studio produziert sind. Gitarrist Schlicki betont, dass sich in nächster Zeit viel im Hintergrund abspielen wird. Aber es wird hoffentlich trotzdem ein konzertreicher Herbst. Ebenfalls geplant ist ein neues Musikvideo. Es wird gerade also einiges ins Rollen gebracht. Stay tuned für diese tolle Band aus Aichach.</p>
<p>https://soundcloud.com/aufdieplaetze/adulescens-wings-1</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/">Bandporträt: Adulescens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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