<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>europa Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<atom:link href="https://presstige.org/tag/europa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://presstige.org/tag/europa/</link>
	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 May 2023 09:32:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.6</generator>

<image>
	<url>https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/02/Logo-80x80.jpg</url>
	<title>europa Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<link>https://presstige.org/tag/europa/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">172887149</site>	<item>
		<title>Mitbestimmen in der EU: Das European Citizens&#8217; Panel in Brüssel</title>
		<link>https://presstige.org/2023/05/mitbestimmen-in-der-eu-das-european-citizens-panel-in-bruessel/</link>
					<comments>https://presstige.org/2023/05/mitbestimmen-in-der-eu-das-european-citizens-panel-in-bruessel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ilaria Wollek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 09:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[European Citizens Panel]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presstige.org/?p=25532</guid>

					<description><![CDATA[<p>Presstige war in der EU-Kommission in Brüssel vor Ort, als 150 EU-Bürger:innen aus 27 Ländern ihre Verbesserungsvorschläge für das Bildungsprogramm Erasmus+ vortrugen. Wie funktioniert eine europäische Bürgerinitiative und viel wichtiger – kann sie überhaupt etwas bewegen? Was bedeutet Demokratie? Die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2023/05/mitbestimmen-in-der-eu-das-european-citizens-panel-in-bruessel/">Mitbestimmen in der EU: Das European Citizens&#8217; Panel in Brüssel</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Presstige war in der EU-Kommission in Brüssel vor Ort, als 150 EU-Bürger:innen aus 27 Ländern ihre Verbesserungsvorschläge für das Bildungsprogramm Erasmus+ vortrugen. Wie funktioniert eine europäische Bürgerinitiative und viel wichtiger – kann sie überhaupt etwas bewegen?</strong></p>



<p>Was bedeutet Demokratie? Die politischen Entscheidungen sollen den Mehrheitswillen der Bevölkerung abbilden. Das heißt: Alle dürfen mitentscheiden. Aber können die gewählten Politiker:innen überhaupt alle Bevölkerungsgruppen bei wichtigen Entscheidungen vertreten?</p>



<p>Mit den „Citizens‘ Panels“ möchte die Europäische Kommission das politische Leben in der Europäischen Union partizipativer gestalten und dadurch demokratische Prozesse fördern. Bei den europäischen Bürgerforen diskutieren verschiedene Menschen aus allen europäischen Mitgliedsstaaten darüber, wie wichtige gesellschaftsrelevante Themen in der EU verbessert werden können. Bei dem letzten European Citizens‘ Panel ging es um das Thema Lernmobilität und die Optimierung von Programmen wie Erasmus+. Presstige wurde von der <a href="https://commission.europa.eu/index_en">Europäischen Kommission</a> nach Brüssel eingeladen, um sich vor Ort ein Bild des Projekts zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O1020.jpg" alt="" class="wp-image-25537" width="836" height="556" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O1020-300x200.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O1020-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 836px) 100vw, 836px" /><figcaption class="wp-element-caption">(C) European Commission</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Worum geht es bei den European Citizens&#8217; Panels?</h3>



<p>Per Zufallsprinzip bringt die Europäische Union ausgewählte Bürger:innen aus den 27 Mitgliedsstaaten zusammen, um auf europäischer Ebene über Themen zu diskutieren, die alle Bürger:innen in der EU betreffen. Die 150 ausgewählten Menschen sollen die Diversität in der Europäischen Union abbilden. Daher sollen in dem Bürgerforum Menschen mit unterschiedlichen Geschlechtern, Alter, Bildungsstand und sozioökonomischen Hintergründen zusammentreffen. Durch verschiedene Auswahlprozesse möchte die EU-Kommission sicherstellen, dass die Diskussionsgruppen repräsentativ sind. Die Teilnehmenden werden dabei telefonisch von den Mitarbeitenden der Europäischen Kommission kontaktiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Diskutieren in 27 Sprachen: Wie funktioniert das?</h3>



<p>An drei Wochenenden im März und April sind die 150 Teilnehmenden des Citizens Panel online und in der EU-Kommission in Brüssel zusammengekommen, um über die Lernmobilität in der EU zu diskutieren. In Kleingruppen haben sie Empfehlungen und Vorschläge entworfen, wie die Lernmobilität von Lernenden, Lehrkräften und Arbeitspersonal von einem Land ins andere erleichtert werden kann. Diskutiert wurde in der eigenen Muttersprache, die simultan von Dolmetscher:innen übersetzt wurde. Das allgemeine Ziel des Bürgerformus war es, die Lernmobilität in Europa für alle Menschen zugänglicher zu gestalten. Die Empfehlungen der Teilnehmenden werden in das Arbeitsprogramm der Kommission für 2023 einfließen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="991" height="661" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O0687.jpg" alt="" class="wp-image-25536" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O0687.jpg 991w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O0687-300x200.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/R6_O0687-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 991px) 100vw, 991px" /><figcaption class="wp-element-caption">(C) European Commission</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Alle EU-Bürger:innen sollen an einer Lernmobilität teilnehmen können</h3>



<p>Insgesamt haben die Teilnehmenden des Citizens‘ Panel <a href="https://citizens.ec.europa.eu/learning-mobility-panel_en">21 Empfehlungen</a> zur Verbesserung der Lernmobilität in der EU ausgearbeitet. Das Gremium betonte dabei, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für die Wahrnehmung von Erasmus+ und andere Förderprojekte weiter zu schärfen. Schließlich wissen viele Menschen nicht, dass es außer Erasmus+ auch viele andere Programme für Schüler:innen und Arbeitnehmende gibt. Zusätzlich soll die Teilnahme von Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten gefördert und die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Lernmobilität aufzeigt werden. Insgesamt haben die Teilnehmenden verschiedene Vorschläge abgegeben, um mehr Menschen eine Lernmobilität im Ausland möglich zu machen, egal aus welchem sozioökonomischen Hintergrund sie kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das sagen die Teilnehmenden zum European Citizens&#8217; Panel</h3>



<p>Bei der Abschlusssitzung des European Citizens‘ Panel zur Lernmobilität am 30. April 2023 waren auch einige deutsche Teilnehmer:innen dabei. Darunter auch der 18-jährige Abiturient Fritz Kamm aus Lübeck. Als ihn der Anruf aus Brüssel erreichte dachte er zunächst, es handle sich um einen schlechten Scherz. Obwohl er im Internet nicht viele Informationen zum Projekt der EU-Kommission gefunden hat, willigte er zur Teilnahme an dem Projekt ein. Bei den drei Sitzungen hat er versucht, sich mit seiner Meinung so gut wie es geht einzubringen: „Ich bin ein Fan von solchen Projekten und finde es schön, wenn Schüler so eine Möglichkeit bekommen. Das ist meiner Meinung nach eine unglaublich wertvolle Erfahrung&nbsp;.“</p>



<p>Die 18-jährige Schülerin Cilin Waked aus Duisburg hat durch die Teilnahme am Citizens‘ Panel gelernt, was es heißt, demokratische Entscheidungen in der Europäischen Union mitzugestalten: „Ich nehme mit, dass es ganz sinnvoll sein kann, sich mit so vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu treffen. Aber ich habe auch gesehen, dass es durchaus schwer sein kann, wenn man aus so unterschiedlichen Hintergründen kommt, sich auf eine Sache zu einigen. Es braucht sehr viel Arbeit, um Lösungen zu finden, die wirklich jeden befriedigen.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230513-WA0002-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25541" width="411" height="548" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230513-WA0002-1-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230513-WA0002-1-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230513-WA0002-1-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230513-WA0002-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 411px) 100vw, 411px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fritz Kamm aus Deutschland ist Teilnehmer beim <br>European Citizens&#8217; Panel (C) Dietmar Klostermann</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Diversität durch europäische Bürgerforen?</h3>



<p>Am Ende der Abschlussveranstaltung des Citizens‘ Panel singen alle 150 Teilnehmenden aus den 27 EU-Ländern gemeinsam die EU-Hymne „Freude schöner Götterfunken“ – Jede:r in seiner eigenen Sprache. Die Atmosphäre ist herzlich und es ist deutlich, dass die Gruppenarbeit über die drei Wochen hinweg die Teilnehmenden zusammengeschweißt hat. Sie tauschen Telefonnummern aus und betonen, wie viel ihnen der interkulturelle Austausch bedeutet.</p>



<p>Neben der Harmonie, welche die gesamte Veranstaltung umgibt, stehen jedoch auch Fragen im Raum. Werden die Vorschläge der Bürger:innen wirklich etwas verändern können? Wer profitiert am Ende davon? Letztendlich bleibt auch die Frage offen: Wie divers war das Bürgerforum zur Lernmobilität wirklich? Wie viele People of Color haben teilgenommen, wie viele Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder geistigen Behinderungen durften ihre Perspektive teilen? Auf diese Fragen gibt das Organisationsteam keine konkreten Antworten. Es betont jedoch, dass sie das Feedback in die Konzeption der nächsten Citizens‘ Panels mit einfließen lassen. Der Konsens der Veranstaltung lautet daher: Es ist gar nicht so einfach, echte demokratische Entscheidungen zu treffen, welche die Wünsche und Perspektiven von Bürger:innen aus 27 Ländern miteinschließt. Noch wichtiger ist aber die Erkenntnis: Projekte wie diese braucht es, um die Europäische Union partizipativer zu gestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2023/05/mitbestimmen-in-der-eu-das-european-citizens-panel-in-bruessel/">Mitbestimmen in der EU: Das European Citizens&#8217; Panel in Brüssel</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2023/05/mitbestimmen-in-der-eu-das-european-citizens-panel-in-bruessel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">25532</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Studium in der Ferne – Erasmus-Studierende berichten</title>
		<link>https://presstige.org/2022/03/studium-in-der-ferne-erasmus-studierende-berichten/</link>
					<comments>https://presstige.org/2022/03/studium-in-der-ferne-erasmus-studierende-berichten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Theis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausland]]></category>
		<category><![CDATA[auslandssemester]]></category>
		<category><![CDATA[auxwärts]]></category>
		<category><![CDATA[erasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[karlstad]]></category>
		<category><![CDATA[kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[madrid]]></category>
		<category><![CDATA[norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[oslo]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>
		<category><![CDATA[spanien]]></category>
		<category><![CDATA[studieren]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[uni augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>
		<category><![CDATA[volda]]></category>
		<category><![CDATA[zagreb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://presstige.org/?p=23233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben ERASMUS-Studierende aus unserer Redaktion nach ihren Erfahrungen gefragt. Vielleicht helfen ihre abenteuerlichen Berichte euch ja bei der eigenen Entscheidung, wohin es zum Auslandssemester gehen soll – aber Vorsicht beim Lesen: Fernweh ist garantiert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2022/03/studium-in-der-ferne-erasmus-studierende-berichten/">Studium in der Ferne – Erasmus-Studierende berichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="23233" class="elementor elementor-23233">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-23bb5f9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="23bb5f9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1b8bddd" data-id="1b8bddd" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-edca91c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="edca91c" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Viele Studenten und Studentinnen entscheiden sich im Laufe ihres Studiums für ein Auslandssemester. Sie wollen ein neues Land kennenlernen, internationale Freundschaften schließen und den akademischen, sowie kulturellen Horizont erweitern. Seit nun schon 30 Jahren gibt es die Möglichkeit, dabei von der Europäischen Union im Rahmen des ERASMUS-Förderungsprogramms unterstützt zu werden. Und auch unsere Augsburger Universität ist mit ungefähr 200 Austauschmöglichkeiten an über 100 Partnerhochschulen überall in Europa mit am Start. Aber wie soll man sich bei dieser gigantischen Auswahl für einen Ort entscheiden? Und was erwartet einen überhaupt beim Studieren in der Ferne? Wir haben ERASMUS-Studierende aus unserer Redaktion nach ihren Erfahrungen gefragt. Vielleicht helfen ihre abenteuerlichen Berichte euch ja bei der eigenen Entscheidung, wohin es zum Auslandssemester gehen soll – <b>aber Vorsicht beim Lesen: Fernweh ist garantiert!</b></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-32078af elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="32078af" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-a685adf" data-id="a685adf" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-d98ae28 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="d98ae28" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="280" height="220" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/d384cab5-aed4-4dcf-ace0-1e4dc4d98fcf-280x220.jpeg" class="attachment-fashify-thumb-layout3 size-fashify-thumb-layout3 wp-image-23235" alt="" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-14c7454" data-id="14c7454" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1fb8e8a elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1fb8e8a" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Vorlesungen auf dem Militärgelände – Lotte in Zagreb</h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-88faa01 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="88faa01" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-83909ab" data-id="83909ab" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-499ac2c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="499ac2c" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ich laufe eine einsame Straße entlang, vorbei an zerfallenen Häusern, bis ich zu einem Tor komme mit einer kleinen leerstehenden Security-Hütte. Fröstelnd ziehe ich meinen Schal enger um meinen Hals. Ich mache einen kleinen Bogen um die Hütte und plötzlich erstreckt sich vor mir ein weitläufiges Gelände mit dutzenden einfach gehaltenen Gebäuden, die fast schon an Bunker erinnern… Wie bin ich hier gelandet?</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9e3a40f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="9e3a40f" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-353f32a" data-id="353f32a" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-35bfd56 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="35bfd56" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca-768x576.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-23236" alt="" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca-300x225.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca-1024x768.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca-1536x1152.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/10d18125-50e4-424e-89db-e2c92d9b44ca.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Nur ein Schild der Universität lässt vermuten, dass es sich bei dem düsteren Gelände um einen Campus handelt (Foto: Charlotte Theis)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-20a9016 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="20a9016" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6779fdf" data-id="6779fdf" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-db54809 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="db54809" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Vor ungefähr einem Jahr entschied ich mich, mich für einen ERASMUS-Platz an der „University of Zagreb“ zu bewerben. Nach erfolgreicher Zusage wurden Koffer gepackt, eine Unterkunft gesucht und von Freunden in Augsburg Abschied genommen. Die nächsten sechs Monate würde ich also in Kroatien leben. Meine ersten Assoziationen waren Sommer, Sonne und Strand. Doch, wie ich enttäuscht feststellen musste, herrschen in der kroatischen Hauptstadt im Winter ähnliche Temperaturen wie bei uns in Deutschland. Und auch den Strand sucht man in Zagreb vergebens. Dafür überzeugt die Stadt mit kleinen, gemütlichen Cafés, und einem bunten Chaos aus Straßenmusik, Verkehr, Märkten und Essensständen, dass man schnell lieben lernt. In den vielen Bars und Kneipen stoßen Student:innen aus aller Welt gemeinsam mit dem traditionelle Schnaps „Rakija“ an, auf den Einkaufsstraßen in der Innenstadt flaniert die High-Society des Balkanlandes in Pelzmänteln gekleidet und mit kleinen Hunden unter den Armen geklemmt und an den Straßenständen wird für geröstete Maronen oder Maiskolben angestanden.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9bb58ec elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="9bb58ec" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4d1545a" data-id="4d1545a" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-0931a92 elementor-widget elementor-widget-testimonial" data-id="0931a92" data-element_type="widget" data-widget_type="testimonial.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-testimonial-wrapper">
							<div class="elementor-testimonial-content">"Zagreb überzeugt mit kleinen, gemütlichen Cafés, und einem bunten Chaos aus Straßenmusik, Verkehr, Märkten und Essensständen."
</div>
			
						<div class="elementor-testimonial-meta elementor-has-image elementor-testimonial-image-position-aside">
				<div class="elementor-testimonial-meta-inner">
											<div class="elementor-testimonial-image">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="778" height="1024" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/d384cab5-aed4-4dcf-ace0-1e4dc4d98fcf.jpeg" class="attachment-full size-full wp-image-23235" alt="" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/d384cab5-aed4-4dcf-ace0-1e4dc4d98fcf.jpeg 778w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/d384cab5-aed4-4dcf-ace0-1e4dc4d98fcf-228x300.jpeg 228w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/d384cab5-aed4-4dcf-ace0-1e4dc4d98fcf-768x1011.jpeg 768w" sizes="(max-width: 778px) 100vw, 778px" />						</div>
					
										<div class="elementor-testimonial-details">
														<div class="elementor-testimonial-name">Lotte</div>
																						<div class="elementor-testimonial-job">Erasmus-Studentin in Zagreb</div>
													</div>
									</div>
			</div>
					</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-4544e68 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="4544e68" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8db0820" data-id="8db0820" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ebd9a6b elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ebd9a6b" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>So sieht also das tägliche Leben in Zagreb aus. Diese Lebenswelt scheint meilenweit entfernt von der auf meinem Universitätscampus zu sein. Da sich die staatliche Uni, dank knappen Geldhahnes, keine großen Gebäude in der Stadt leisten konnte, siedelte man die kroatische und medienwissenschaftliche Fakultät kurzerhand auf einem leerstehenden Militärgelände an. Und hier stehe ich nun, fröstelnd und etwas überfordert mit der Frage, in welchem der Gebäude, die alle irgendwie gleich aussehen, denn nun mein Kurs stattfindet.</p><p>Zugegebenermaßen gibt es wahrscheinlich schönere Universitäten in Europa und die einstündige Fahrt aus der Innenstadt mit Bus und Tram hat es auch in sich, aber irgendwie ist mir die „Militäruni“ (wie sie liebevoll von den Studierenden genannt wird) ans Herz gewachsen. Liegt es an den Student:innen, die das Gelände mit Leben erfüllen? Oder an unserem freundlichen alten Professor, der uns jede Woche in seinem klapprigen Auto nach Hause gefahren hat, denn „diesen weiten Weg so spät und in der Kälte kann man doch niemandem zumuten!“. Vielleicht ist es auch einfach aufregend in so einer doch besonderen Umgebung zu studieren. Was es auch ist, ich werde meine Zeit dort vermissen und kann euch ein Auslandssemester in Zagreb nur empfehlen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fad9387 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="fad9387" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-998f714" data-id="998f714" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d937ae elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1d937ae" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="280" height="220" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12-280x220.jpeg" class="attachment-fashify-thumb-layout3 size-fashify-thumb-layout3 wp-image-23237" alt="Viviana in Volda" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-644693b" data-id="644693b" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-7113755 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7113755" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Moderne Uni und unglaubliche Natur - Viviana in Volda</h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-62bbe44 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="62bbe44" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-406cefc" data-id="406cefc" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-0a66977 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="0a66977" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">“Ich hoffe du siehst die Nordlichter” oder “Oh da ist es doch immer kalt und dunkel” haben die meisten mir gesagt, als ich erzählt habe, dass ich ein Auslandssemester in Norwegen mache. Ich habe von August 2021 bis Dezember 2021 in Volda studiert.</span></p><p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Volda ist eine kleine Stadt in Norwegen. Sie liegt direkt am Fjord und ist umgeben von Bergen. Das Panorama wenn man morgens aufwacht, sieht eigentlich aus wie auf einem Greenscreen, da es zu schön ist, um wahr zu sein. Ich hab dort im Studentenwohnheim, mit hauptsächlich anderen Erasmus Studierenden, gelebt. Da Volda so klein ist braucht ihr zur Uni, genau so wie zum Stadtzentrum nur circa zehn Minuten zu Fuß. Ich bin eigentlich kein Fan von Kleinstädten und wollte immer in die Großstadt, aber Volda war für mich trotzdem die perfekte Wahl. Denn obwohl die Stadt klein ist, ist sie durch die vielen Studierenden sehr belebt.  Das schöne an Volda ist, dass sich alle Erasmus Studierenden kennen, zusammen wohnen und zusammen studieren. Man ist dort eine richtig kleine Community, was unglaublich schön war zu erleben. Natürlich kommt ihr aber auch durch gemeinsame Kurse oder Aktivitäten mit den Einheimischen in Kontakt, die nicht so verschlossen sind, wie einem immer gesagt wird. </span></p><figure id="attachment_23253" aria-describedby="caption-attachment-23253" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-23253" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-1024x768.jpeg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-1024x768.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-300x225.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-768x576.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-1536x1152.jpeg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00008-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-23253" class="wp-caption-text">Der Hafen von Volda ist nur 5 Gehminuten vom Studentenwohnheim entfernt (Foto: Viviana Wagner)</figcaption></figure><p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Wer gerne in der Natur ist und Outdoorsachen unternimmt ist in Volda genau richtig. Ihr könnt dort jeglichen Outdoor Sport machen und eines solltet ihr auf jeden Fall einpacken: Wanderschuhe. Zugegeben, ich war vor Norwegen kein großer Fan vom Wandern, das hat sich nun definitiv geändert. Die Aussicht von den Bergen Norwegens ist einfach so unglaublich schön, dass kein Foto das einfangen kann, was meine Augen gesehen haben. Ich persönlich fand auch den Winter nicht schlimm. Ich war bis Weihnachten dort und im Dezember lag bereits viel Schnee, wodurch wir viel Skifahren und Schlittenfahren gehen konnten. Hell war es ungefähr von 9 bis 16.30 Uhr, also nicht so viel anders wie in Deutschland. Im Januar und Februar müsst ihr euch aber definitiv auf viel Dunkelheit und schlechtes Wetter einstellen. Wenn ihr Glück habt, seht ihr jedoch die Nordlichter, was ein unglaubliches Erlebnis ist. “Norwegen ist das Land, an dem man vier Jahreszeiten an einem Tag hat”, ist ein Satz dem einen viele sagen. Das stimmt zu 100 Prozent. Ihr müsst immer Kleidung für jegliches Wetter bei euch haben und der so genannte “Zwiebellook” rettet einem das Leben. Auch Ausflüge könnt ihr sehr gut von Volda aus machen, da es dort einen Flughafen gibt und ihr somit die Möglichkeit habt das Land zu bereisen. Kleiner Tipp: Solltet ihr die Möglichkeit haben, fahrt mit eurem Auto hin, da ihr dann viel mobiler vor Ort seid. Ohne Auto kommt man in Volda leider nicht weit, da es kein gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt.</span></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d7bb7f3 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="d7bb7f3" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-c922836" data-id="c922836" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-bb44ef6 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="bb44ef6" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="483" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00012-676x483.jpeg" class="attachment-fashify-thumb-default size-fashify-thumb-default wp-image-23254" alt="" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00012-676x483.jpeg 676w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00012-321x229.jpeg 321w" sizes="(max-width: 676px) 100vw, 676px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Der See "Rotevatnet" in Volda (Foto: Viviana Wagner)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2e48eb3" data-id="2e48eb3" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-f50bf42 elementor-widget elementor-widget-testimonial" data-id="f50bf42" data-element_type="widget" data-widget_type="testimonial.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-testimonial-wrapper">
							<div class="elementor-testimonial-content">"Man hört ja immer, dass Norwegen so ein gutes Bildungssystem hat. Meiner Erfahrung nach stimmt das auch!"</div>
			
						<div class="elementor-testimonial-meta elementor-has-image elementor-testimonial-image-position-aside">
				<div class="elementor-testimonial-meta-inner">
											<div class="elementor-testimonial-image">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="1512" height="2016" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12.jpeg" class="attachment-full size-full wp-image-23237" alt="Viviana in Volda" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12.jpeg 1512w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12-225x300.jpeg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12-768x1024.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4508_Facetune_28-11-2021-00-11-12-1152x1536.jpeg 1152w" sizes="(max-width: 1512px) 100vw, 1512px" />						</div>
					
										<div class="elementor-testimonial-details">
														<div class="elementor-testimonial-name">Viviana</div>
																						<div class="elementor-testimonial-job">Erasmus-Studentin in Volda</div>
													</div>
									</div>
			</div>
					</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2982a75 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="2982a75" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-464f280" data-id="464f280" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-7c13634 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7c13634" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der einzige Nachteil an einem Semester in Norwegen sind die Preise. Nicht nur der Alkohol, wie viele ja wissen, ist teurer, sondern eigentlich alles. Wenn ihr euch also für ein Semester in Norwegen entscheidet, was ich definitiv empfehlen kann, fangt rechtzeitig an zu sparen. </p><p>Man hört ja immer, dass Norwegen so ein gutes Bildungssystem hat. Ich studiere Medien und Kommunikation und muss sagen, für meinen Fall stimmt das. Die Uni in Volda ist für Medien-Studierende unglaublich gut. Genau bevor mein Semester begann wurde das “New Media Building” gebaut. Das hat man auch gesehen. Einen Euqipmentraum in dem man sich die besten Kameras ausleihen kann, ein Foto und Videostudio, Tonräume und alles was das Medienherz begehrt beinhaltet das moderne Gebäude. Allgemein wurde man in Volda extrem gut gefördert. In der Abgabephase beispielsweise gab es die so genannte “Exam Survival Week”, bei der die Studierenden der Uni jeden Mittag kostenlos essen konnten. Das war nur eines von vielen tollen Angeboten für Studierende. Es wird dort sehr darauf geachtet, dass ihr euch wohlfühlt und vor allem viel lernt Die Kurse in Volda sind außerdem sehr praxisorientiert, man hat so gut wie keine Theorie, was eine schöne Abwechslung zu Deutschland ist. Ihr könnt auch viel eurer Freizeit in der Uni gestalten. Man kann die Uni 24 Stunden lang mit seinem Ausweis öffnen und beispielsweise einen Filmabend mit Freund:innen in einem Hörsaal mit Leinwand veranstalten. </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-df20a33 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="df20a33" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-c272fed" data-id="c272fed" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1754ab6 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="1754ab6" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-1024x768.jpeg" class="attachment-large size-large wp-image-23255" alt="" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-1024x768.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-300x225.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-768x576.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-1536x1152.jpeg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/image00016-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Links ein Teil des New Media Building" des Volda University College. Studieren mit Blick auf die Berge. (Foto: Viviana Wagner)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d4b49b2 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="d4b49b2" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-cd33c42" data-id="cd33c42" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-9699254 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9699254" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wenn ihr euch für ein Auslandssemester in Volda entscheidet werdet ihr unglaublich viel erleben: Die Natur entdecken, tolle Asuflüge machen und Norwegen besser kennen lernen, an einer unglaublich guten Uni studieren, die Freunde eures Lebens finden und verrückte Sachen machen, wie im Schnee zu zelten oder die ganze Nacht bei Minusgraden den besten Ort zu finden, um die Polarlichter zu sehen. Ich kann es nur empfehlen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-e8bfb5c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="e8bfb5c" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2166cc9" data-id="2166cc9" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-cbb32b8 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="cbb32b8" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="280" height="220" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647201234616-280x220.jpg" class="attachment-fashify-thumb-layout3 size-fashify-thumb-layout3 wp-image-23271" alt="" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-397c123" data-id="397c123" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ac46166 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ac46166" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Liebe fürs Leben in Schweden – Lara in Karlstad</h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0708101 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="0708101" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-64d5c8e" data-id="64d5c8e" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-fd12ce3 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fd12ce3" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>„Wir liebten das Leben, den Sommer in Schweden“, singen Revolverheld und nach meinem Auslandssemester in Schweden kann ich dieses Gefühl teilen. Zwischen Januar 2021 und Juli 2021 haben ich in Karlstad am Vänersee studiert und Schweden mit seiner wunderschönen Natur lieben gelernt. Deswegen würde ich gerne allen, die überlegen, Karlstad auf ihre Prioritätenliste fürs Auslandssemester zu setzen, ein paar Eindrücke weitergeben.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-b7d620e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="b7d620e" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-0a71e68" data-id="0a71e68" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-78c4ae0 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="78c4ae0" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="296" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-1024x473.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-23238" alt="Universitätsgebäude in Karlstad" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-1024x473.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-300x139.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-768x355.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-1536x710.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1647093421556-2048x946.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Ganz schön modern! - Das Universitätsgebäude in Karlstad (Foto: Lara Reile)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0c80a2e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="0c80a2e" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8d97018" data-id="8d97018" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-f5ad08f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="f5ad08f" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><i>Universität</i> &#8211; Die Uni in Karlstad liegt etwas außerhalb der Innenstadt, dafür aber umso näher an den Studentenwohnheimen – von dort aus lauft ihr nur etwa 15 Minuten zum Campus. Die Unigebäude sind noch relativ neu; es gibt eine schöne Bibliothek mit Glasfassade und einen schwebenden Vorlesungssaal, der wie ein Ei aussieht.</p><p>Die Seminare laufen etwas anders ab als in Deutschland: Es wird viel mehr auf Gruppenarbeit und eigenverantwortliches Lernen gesetzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass es nur drei verschiedene Noten gibt: „Fail“, „Good“ und „Very Good“. Insgesamt hat man als Studierende:r häufig das Gefühl, dass es in schwedischen Uni etwas entspannter zugeht. Oder wie einer meiner Professoren sagte: „Don’t put too much effort into it!“.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-ccb9fb7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="ccb9fb7" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-720318c" data-id="720318c" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-682e0b2 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="682e0b2" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1437" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-23239" alt="Nordlichter" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-scaled.jpg 2560w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-300x168.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-1024x575.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-768x431.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-1536x862.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Bild_3-2048x1150.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Nordlichter jagen in Abisko (Foto: Lara Reile)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e3afbf6" data-id="e3afbf6" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2e50238 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="2e50238" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><i>Ausflüge/Freizeit</i> &#8211; Wer gerne viel draußen unternimmt und Zeit in der Natur verbringen möchte, ist in Schweden absolut richtig aufgehoben. Im Winter sind wir von Karlstad aus zum Skifahren gefahren (min. 2 Stunden Fahrtzeit) oder waren vor Ort Langlaufen und Schlittschuhfahren. Das absolute Highlight war jedoch die Reise in den hohen Norden nach Kiruna und Abisko. Dort in der Nacht bei -25 Grad auf einem zugefrorenen See zu stehen, während man die Nordlichter beobachtet, die über den Köpfen im dunklen Himmel tanzen, ist unvergleichlich – und auch die 18 Stunden Zugfahrt wert, die man von Karlstad aus auf sich nehmen muss.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-42c1019 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="42c1019" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-f26d0de" data-id="f26d0de" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-e505752 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="e505752" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch im Sommer gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten: den Kungsleden wandern, Gotland erkunden oder durch Stockholm schlendern und eine Kugel Eis von der wunderbaren Eisdiele StikkiNikki genießen. Fans von Süßspeisen kommen in Schweden generell auf ihre Kosten: neben der klassischen Zimtschnecke gibt es noch viele weitere Köstlichkeiten wie Semla, Dammsugare oder Marabou Schokolade. Wer noch nicht weiß, was sich hinter diesen Begriffen versteckt, sollte auf jeden Fall ein Auslandssemester in Schweden in Erwägung ziehen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-47a9b91 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="47a9b91" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-488d757" data-id="488d757" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-9c13014 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="9c13014" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="280" height="220" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/IMG_20220128_222618-280x220.jpg" class="attachment-fashify-thumb-layout3 size-fashify-thumb-layout3 wp-image-23240" alt="Studieren in Oslo" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-34e59b3" data-id="34e59b3" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-92d7aee elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="92d7aee" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Raus aus dem Winterschlaf! – Annie in Oslo</h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d93afd9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="d93afd9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-ad24e81" data-id="ad24e81" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-d1bfa1c elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="d1bfa1c" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Sonne scheint, es hat -5°C, Möwen hüpfen vor mir herum, ich bemühe mich auf dem vereisten Boden nicht auszurutschen und umklammere die Zimtschnecke in meiner Hand. Ich bin in Oslo. &#8220;Ohhh, Oslo soll sehr schön sein&#8221; haben mir alle gesagt, wenn ich erzählt habe, wo ich ab Januar 2022 studieren werde. Sie hatten recht. Oslo (mit mehr als doppelt so vielen Einwohner:innen wie Augsburg) hat den Großstadtflair einer Hauptstadt, ist aber nicht so riesig, chaotisch und unübersichtlich wie andere Hauptstädte. Zu tun gibt es aber genug. Zum Beispiel kann man sich auf dem begehbaren Dach des Opernhauses in der Wintersonne sonnen, in einer der modernsten Bibliotheken Europas den Sonnenuntergang über dem Oslofjord bewundern, in den zahlreichen Cafés und Bars viel Geld ausgeben, auf Polarlichter hoffen, Museen einen Besuch abstatten oder die sportlichen Möglichkeiten Oslos beim Eis- und Langlaufen oder Schlittenfahren nutzen. 20 Metro-Minuten vom Zentrum Oslos befindet man sich schon mitten in der Natur. Kein Wunder also, dass Menschen mit Langlaufski in der Metro ein absolut alltäglicher Anblick sind. Generell versteckt man sich hier nicht vor Schnee und Eis in den warmen Häusern. Im Gegenteil, am Wochenende sitzen große Menschengruppen um Feuer am See und picknicken was das Zeug hält. Der Schnee ist schön, das Eis hingegen ist eine Herausforderung. Auch nach mehreren Tagen Sonnenschein und Temperaturen über 0°C hält es sich hartnäckig auf den Wegen. Ein gelegentliches Fast-Ausrutschen, gefolgt von einem &#8220;Woooah&#8221; und hilflosem Armrudern habe ich die ersten Wochen oft beobachten dürfen (oder selbst unfreiwillig praktiziert). Vor allem vereiste Abhänge und Hügel waren ab und an nicht begehbar und wurden stattdessen mehr oder weniger (eher weniger) kontrolliert im Sitzen hinuntergerutscht.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-1475ba5 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="1475ba5" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8152a02" data-id="8152a02" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-a4e41c6 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="a4e41c6" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="250" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/Oslo-450x250.jpg" class="attachment-gg_gallery_thumbnail size-gg_gallery_thumbnail wp-image-23241" alt="Oslo" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Oslo erwacht aus dem Winterschlaf (Foto: Anne-Sophie Lier)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fd594f1 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="fd594f1" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e58904a" data-id="e58904a" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-dcec564 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="dcec564" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In Oslo gibt es mehrere Universitäten. Ich studiere an der „University of Oslo“. Ähnlich wie an der Universität Augsburg gibt es hier ein Buddy-Programm für internationale Studierende, nur dass hier nicht jede:r Studierende einen Buddy zugeteilt bekommt, sondern 2-4 Buddys eine Gruppe von etwa 10 Studierenden betreuen und in der sogenannten „Buddyweek“ Aktivitäten mit ihnen unternehmen. Auf diese Weise habe ich nicht nur leicht neue Freund:innen finden können, sondern auch Norweger:innen kennengelernt.</p><p>Die Vorlesungen, die ich besuche, sind sehr interessant und gut verständlich, allerdings ist die zu lesende Literatur für jeden Kurs ungefähr dreiMal so viel wie an der Uni Augsburg. Ich bin nicht die Einzige, die da zeitlich nicht mitkommt. Da man allerdings auch einiges an Geld in eigene Bücher investieren muss, würde es sich wie reine Geldverschwendung anfühlen, diese teuer bezahlten Bücher dann nicht auch zu lesen. Allgemein ist alles in Oslo sehr, sehr teuer. Vor allem die Alkoholpreise unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland aber auch alles andere hat mindestens das Preisniveau eines deutschen Bioladens.</p><p>Insgesamt gefällt mir mein Erasmus-Semester in Oslo bisher sehr gut. Langsam werden auch die kalten Tage immer seltener, das Eis und der Schnee wird weniger und ganz Oslo wacht aus seinem Winterschlaf auf. Immer mehr Menschen setzen sich zum Kaffeetrinken nach draußen, wenn die Sonne scheint, ungeachtet der Tatsache, dass es trotzdem nur 2°C hat und sonnen sich am Wasser (ja, auch ich mache das). Es wird langsam Frühling in Oslo.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-4f89512 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="4f89512" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3859811" data-id="3859811" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ee97f41 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="ee97f41" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img loading="lazy" decoding="async" width="280" height="220" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54-280x220.jpeg" class="attachment-fashify-thumb-layout3 size-fashify-thumb-layout3 wp-image-23252" alt="Justin in Madrid" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7ce59c0" data-id="7ce59c0" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ef4dbdd elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ef4dbdd" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Studieren wo andere Urlaub machen – Justin in Madrid </h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-44abf49 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="44abf49" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e430cfa" data-id="e430cfa" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-387dd99 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="387dd99" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Sommer, Sonne, Meer. So stellen sich die Deutschen Spanien vor. Nicht umsonst ist es Urlaubsland Nummer 1 der deutschen Tourist:innen. Warum also nicht auch dort studieren?</p><p>Gesagt getan. Online-Bewerbung beim Akademischen Auslandsamt einreichen, bei Mobility-Online registrieren und schon kam im Januar 2021 die Zusage zum Auslandsstudium. Nach Madrid soll es gehen. Da gibt es zwar keinen Strand und kein Meer, aber das macht die spanische Hauptstadt mit ihren Clubs, Bars und Museen bestimmt wieder wett. Spoileralarm: Tatsächlich sollte es so sein.</p><p>Spaniens Hauptstadt liegt in der Mitte des Landes. 3,2 Millionen Menschen leben hier, unzählige Clubs und Bars laden zum Feiern und Leute kennenlernen ein und Flamencoshows, Museen und Stadtführungen bringen auch den verkaterten ausländischen Studierenden die spanische Kultur näher. Kurz: Das Leben in Madrid pulsiert.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-a477794 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="a477794" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-30be96d" data-id="30be96d" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-74504b8 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="74504b8" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-768x576.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-23242" alt="Madrid in der Sonne" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-300x225.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-1024x768.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-1536x1152.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/1646051683463-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Der Plaza Mayor  in Madrid (Foto: Justin Lautenbach)</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6f334c9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="6f334c9" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e6574fc" data-id="e6574fc" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-fcea6c3 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="fcea6c3" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Am Wochenende ist das im Stadtkern sichtbar. Rund um den Hauptplatz Puerta del Sol drängen sich von Freitagnachmittag bis Sonntagabend tausende Menschen, um den Straßenkünstler:innen zuzusehen, sich dem Gesang von Fußballfans anzuschließen oder einen der wenigen noch freien Tische in Restaurants zu ergattern. Aber auch in den anderen Stadtvierteln ist viel geboten. Malasaña, das Queerviertel Chueca und La Latina sind vor allem bei Studierenden beliebt. Zwar ist nach der Party ist bekanntlich vor der Party, dazwischen müssen aber selbst ERASMUS-Studierende die Uni besuchen. Ich habe eine Privatuniversität im Stadtteil Moncloa besucht. Die Anbindung mit Bus und Metro ist sehr gut, vor allem Malasaña bietet sich dabei als Wohnort an. Und dann noch eine Privatuniversität: Das hört sich erst einmal beeindruckend an &#8211; und war es erst mal. Neuste Ausstattung in den Vorlesungsräumen, die Dozierenden nutzen die digitale Lernplattform und die Vorlesungen finden in kleinen Gruppen statt. Unter der Oberfläche blätterte das auf Social-Media wohl gehegte Image aber: Zugang zur digitalen Lernplattform erst nach über vier Wochen nach Vorlesungsbeginn möglich, die Kommunikation zwischen Studierenden und Uni war lückenhaft und etwas Chaos war in jeder Vorlesung vorprogrammiert. Trotzdem war das Studium ein tolles Erlebnis. Es treffen Studierende verschiedener Nationen aufeinander. Jeder bringt seine:ihre Sichtweise mit und trotzdem tun sich Gemeinsamkeiten auf. Auch zu sehen, wie das eigene Studienfach in einem anderen Land unterrichtet wird, verschafft einen Perspektivenwechsel, den andere Studierende nicht erleben. Und Kontakte in anderen Teilen der Welt können bestimmt nie schaden.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5134015 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="5134015" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5dcf1d0" data-id="5dcf1d0" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-8b9bcfc elementor-widget elementor-widget-testimonial" data-id="8b9bcfc" data-element_type="widget" data-widget_type="testimonial.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-testimonial-wrapper">
							<div class="elementor-testimonial-content">"Wenn auch du vor der Entscheidung  'Auslandssemester: ja oder nein?' stehst, ergreife die Chance und sammele Erlebnisse und Erfahrungen, an die du dich dein ganzes Leben lang erinnern wirst."</div>
			
						<div class="elementor-testimonial-meta elementor-has-image elementor-testimonial-image-position-aside">
				<div class="elementor-testimonial-meta-inner">
											<div class="elementor-testimonial-image">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="1536" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54.jpeg" class="attachment-full size-full wp-image-23252" alt="Justin in Madrid" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54.jpeg 2048w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54-300x225.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54-1024x768.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54-768x576.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2022/03/WhatsApp-Image-2022-03-13-at-20.34.54-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" />						</div>
					
										<div class="elementor-testimonial-details">
														<div class="elementor-testimonial-name">Justin</div>
																						<div class="elementor-testimonial-job">Erasmus-Student in Madrid</div>
													</div>
									</div>
			</div>
					</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4331407" data-id="4331407" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-bc1096e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="bc1096e" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ich habe viel gelernt in meinem Auslandsaufenthalt in Madrid. Nicht nur, wie die Europäische Union funktioniert oder warum Migrant:innen in die EU kommen, sondern auch wie es ist, wenn verschiedene Kulturen und damit Sichtweisen und Perspektiven aufeinander treffen. Diese Erfahrung ist unglaublich wertvoll und spannend. Wenn auch du vor der Entscheidung  &#8220;Auslandssemester: ja oder nein?&#8221; stehst, ergreife die Chance und sammele Erlebnisse und Erfahrungen, an die du dich dein ganzes Leben lang erinnern wirst. Wer weiß, vielleicht studierst auch du gerne da, wo andere Urlaub machen.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2022/03/studium-in-der-ferne-erasmus-studierende-berichten/">Studium in der Ferne – Erasmus-Studierende berichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2022/03/studium-in-der-ferne-erasmus-studierende-berichten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">23233</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Drei Fragen zur Europawahl</title>
		<link>https://presstige.org/2019/05/drei-fragen-zur-europawahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Scheibe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 08:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[lobbycontrol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=11106</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn man sich gerade so auf den Straßen umschaut, hängen mal wieder überall Wahlplakate. Nach den Bundestagswahlen im Herbst 2017 und den bayerischen Landtagswahlen letztes Jahr stehen dieses Jahr die Europawahlen an – am 26. Mai, also in elf Tagen....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/05/drei-fragen-zur-europawahl/">Drei Fragen zur Europawahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Wenn man sich gerade so auf den Straßen umschaut, hängen mal wieder überall Wahlplakate. Nach den Bundestagswahlen im Herbst 2017 und den bayerischen Landtagswahlen letztes Jahr stehen dieses Jahr die Europawahlen an – am 26. Mai, also in elf Tagen. Immer stärker greift die Europäische Union in die Lebensbedingungen der Menschen in ihren Mitgliedsländern ein, und dennoch ist die Wahlbeteiligung konstant ganz schön niedrig: bei den letzten Wahlen lag sie immer unter 50%. Und dem aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer zufolge hielten in Deutschland im April 2019 sogar nur 12% die Europawahl für ein wichtiges Thema. Weil ich mich zu diesen 12% definitiv dazuzähle und den Eindruck habe, dass das Ergebnis des Trendbarometers auch damit zusammenhängt, wie undurchsichtig und &#8220;weit weg&#8221; die EU, ihre Institutionen und Regeln einem oft erstmal vorkommen, hier ein Versuch, das Thema für euch anhand von drei Fragen aufzuschlüsseln. </em></p>



<p><strong>1. Wen genau wählt man eigentlich? </strong></p>



<p>Bei den Europawahlen wird in allen
(noch) 28 Mitgliedsstaaten der EU das europäische Parlament gewählt. Die Anzahl
der Abgeordneten, mit der ein Land im Parlament vertreten ist, richtet sich
proportional nach der Einwohnerzahl der Mitgliedsstaaten. Deutschland erhält in
der kommenden Legislaturperiode, genau wie auch schon in der letzten, 96 der
insgesamt 751 Sitze. </p>



<p>Anders als bei der Bundestagswahl, hat jede*r Wähler*in nur eine Wahlstimme zu vergeben – und darf sich dabei auch nur zwischen den 40 deutschen Parteien, die zur Europawahl antreten, entscheiden. Parteien aus anderen Ländern kann man, zumindest bislang, nicht wählen. Jede Partei musste bis März eine Liste mit Abgeordneten aufstellen, die sie ins Europaparlament schicken möchte. Während die meisten Parteien eine Bundesliste haben, also eine einheitliche Liste für ganz Deutschland, hat die CDU/CSU für jedes Bundesland eine eigene Liste aufgestellt – die CSU tritt natürlich nur in Bayern an. Jede Liste, ob Bundes- oder Landesliste, wird angeführt von einem oder einer Spitzenkandidat*in. Manche Parteien, wie beispielsweise Die Grünen, haben zwei Spitzenkandidaten gewählt: eine weibliche und einen männlichen. (Die Listen der Parteien kann man <a href="https://www.europawahl-bw.de/kandidaten.html#c44749 ">hier</a> einsehen.)</p>



<p>Die Sitzverteilung erfolgt dann
schließlich nach den Grundsätzen der Verhältniswahl, sprich: Je mehr Stimmen
eine Partei erhält, desto mehr Kandidat*innen von der Liste schickt sie ins Europaparlament.
Die 5%-Hürde gibt es bei der Europawahl seit 2009 nicht mehr, sodass eine
Partei bereits ab ca. 0,7% der bundesweiten Stimmen einen Sitz für die erste
Person auf ihrer Liste erhält. Allerdings wird die Sperrklausel-Pflicht bei der
EU-Wahl 2024 oder 2029 wohl wieder gelten.&nbsp;
</p>



<p>Soweit, so gut. Jetzt wird es aber noch etwas verwirrender, denn seit den letzten Europawahlen gibt es nicht nur nationale, sondern auch europaweite Spitzenkandidaten. Diese Kandidaten repräsentieren dann nicht nur die einzelnen Bundesparteien, sondern die gesamte Fraktion, der eine Partei angehört. Von diesen Fraktionen gibt es im EU-Parlament aktuell acht, die stärkste unter ihnen ist in der auslaufenden Legislaturperiode die konservative „Fraktion der Europäischen Volksparteien“ (EVP), der auch die CDU/CSU angehört. Ihr Spitzenkandidat ist diesmal ein Bayer, nämlich Manfred Weber von der CSU. Die europaweiten Spitzenkandidat*innen sind insofern wichtig, weil sie traditionell die Position der Fraktionsführenden im Parlament einnehmen. Außerdem wird unter ihnen der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin der EU-Kommission ausgewählt. Sollte die EVP also wieder stärkste Kraft werden, wonach es laut Wahlprognosen gerade stark aussieht, dann hätte Manfred Weber gute Chancen auf diesen Posten. Da hat allerdings der europäische Rat auch noch ein Wörtchen mitzureden, wenn er sich querstellt, dann geht nichts. Womit wir bei der nächsten Frage wären.</p>



<p><strong>2. Parlament, Rat, Kommission – wer macht was in Europa?</strong></p>



<p><strong>Das Parlament</strong> ist die einzige direktdemokratisch gewählte Institution der EU, das heißt eure Stimme bei der EU-Wahl kann dessen Zusammensetzung direkt beeinflussen. Es ist an der Gesetzgebung und am Haushalt beteiligt und hat außerdem eine wichtige Kontrollfunktion. Genauer gesagt kontrolliert das Europäische Parlament die Arbeit der EU-Kommission: Zum einen kommt der Kommissionspräsident aus dem Parlament – der Spitzenkandidat der stimmstärksten Fraktion wird vorgeschlagen und muss vom Europäischen Rat bestätigt werden –, zum anderen muss es die vom Europäischen Rat vorgeschlagenen Kommissionsmitglieder für die jeweilige Legislaturperiode, also die EU-Kommissare, absegnen. Es kann zwar keine einzelnen Mitglieder ablehnen, allerdings die gesamte Vorschlagsliste. Das kam bislang jedoch noch nie vor. Wenn die EU-Kommission dann steht und ihrer Arbeit nachgeht, muss sie dem Parlament regelmäßig Bericht erstatten. Falls Arbeit und Vorhaben der Kommission dem EU-Parlament suspekt sind, kann es sein Misstrauen aussprechen und die gesamte Kommission so zum Rücktritt zwingen. Das ist tatsächlich schon einmal vorgekommen, nämlich im März 1999. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="639" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/parliament-704254_960_720-1.jpg" alt="" class="wp-image-11111" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/parliament-704254_960_720-1.jpg 960w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/parliament-704254_960_720-1-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/parliament-704254_960_720-1-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Das EU-Parlament in Brüssel. Einen zweiten Sitz hat es in Straßburg. Bild: pixabay</figcaption></figure>



<p>Was den Haushalt und die Gesetzgebung
angeht, ist das EU-Parlament gleichberechtigter Partner mit dem Rat der
Europäischen Union. Erstmal ist es wichtig, letzteren nicht mit dem
Europäischen Rat&nbsp; zu verwechseln: </p>



<p>&nbsp;Im <strong>Europäischen
Rat</strong> sitzen die 28 Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer (also für
Deutschland zurzeit Merkel) und es gibt zusätzlich einen Präsidenten, der kein
nationales Amt ausüben darf&nbsp; und nicht stimmberechtigt
ist, er ist eher Moderator und Koordinator (seit 2009 Donald Tusk). Der
Europäische Rat bestimmt, wie es so schön floskelhaft heißt, „allgemeine
politische Zielvorstellungen der EU“ und ist wie oben beschrieben an der
Zusammensetzung der Kommission beteiligt. An der Gesetzgebung wirkt er, anders
als der Rat der Europäischen Union (auch Ministerrat genannt) und das
Europäische Parlament jedoch nicht direkt mit. </p>



<p>Den <strong>Rat der Europäischen Union (Ministerrat) </strong>gibt es eigentlich
zehnmal. Das heißt es gibt derzeit zehn unterschiedliche Themengebiete, auf
denen sich ein Rat an je 28 zuständigen Ministern, aus jedem Land einer,
gebildet hat. Wenn es um Fragen zur Landwirtschaft geht, kommen beispielsweise
die Agrarminister der Mitgliedsstaaten zusammen. </p>



<p>Jedes neue Gesetz sowie der Haushaltsplan der EU muss vom zuständigen Ministerrat sowie vom EU-Parlament abgesegnet werden. Die Abstimmungen dazu im EU-Parlament sind in der Regel transparent, das heißt, man kann sehen, wer wie abgestimmt hat. Weil die Abstimmungsergebnisse auf der Seite des Parlaments aber in einem relativ schwer verständlichen Juristen-Deutsch aufgelistet sind, hat die NGO <em>abgeordnetenwatch </em>auf ihrer <a href="http://(https://www.abgeordnetenwatch.de/eu-parlament-2014-2019/abstimmungen">Internetseite</a> die Ergebnisse einiger wichtiger Abstimmungen sehr übersichtlich dargestellt. Außerdem kann man dort Fragen an EU-Parlamentarier stellen, die diese selbst beantworten können. </p>



<p>Neue Gesetze vorschlagen dürfen
Parlament und Ministerrat allerdings nicht, sie können lediglich die Kommission
dazu auffordern, einen Vorschlag auszuarbeiten. Denn das alleinige
Initiativrecht hat die <strong>EU-Kommission</strong>.
Sie setzt sich zusammen aus 28 Kommissaren, inklusive dem
Kommissionspräsidenten (aktuell noch Jean-Claude Juncker). Jedes Land entsendet
einen Kommissar bzw. eine Kommissarin, der oder die dann für ein bestimmtes
Themengebiet zuständig ist. Für Deutschland sitzt momentan Günther Oettinger
als Kommissar für Haushalt und Personal in der EU-Kommission. Sollte Manfred
Weber tatsächlich Kommissionspräsident werden, dann dürfte Deutschland in der
kommenden Legislaturperiode keine*n weitere*n Kommissar*in mehr vorschlagen. </p>



<p>Neben der Initiierung von Gesetzen soll die Kommission zusätzlich dafür sorgen, dass sich alle Mitgliedsstaaten, und auch Unternehmen, an die Regeln halten. Ist das nicht der Fall, dann kann sie Bußgelder verhängen. Kritisch ist dabei natürlich, wenn die EU-Kommissare enge Lobbykontakte zu den Unternehmen haben, die sie eigentlich sanktionieren sollten, und so Interessenskonflikte entstehen.&nbsp; Zwar gibt es seit 2011 ein Abkommen, nach welchem jegliche Lobbykontakte auf EU-Ebene in einem <a href="http://(https://www.abgeordnetenwatch.de/eu-parlament-2014-2019/abstimmungen">Transparenzregister</a> veröffentlicht werden müssen. Die NGO <em>lobbycontrol</em> weist in ihrem neu veröffentlichten <a href="https://www.lobbycontrol.de/2019/04/eu-lobbyreport-konzerne-haben-zu-viel-macht-in-europa/">EU-Lobbyreport</a> jedoch auf eine große Unausgewogenheit hin. Die EU-Kommission trifft sich deutlich öfter mit Unternehmen als mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft. Beispiel: Die Expertengruppe, die die EU-Kommission dabei unterstützen sollte, realistischere Abgastests für Fahrzeuge zu entwickeln, bestand zu 70 Prozent aus Vertreter*innen der Automobilindustrie. Um die EU-Kommission volksnäher und demokratischer zu gestalten, müsste noch einiges passieren!</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="639" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/kommission.jpg" alt="" class="wp-image-11113" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/kommission.jpg 960w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/kommission-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/kommission-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Die EU-Kommission in Brüssel.  Bild: pixabay</figcaption></figure>



<p><strong>3. Was sind wichtige Themen bei der diesjährigen EU-Wahl?</strong></p>



<p>Im Angesicht des Rechtsrucks der letzten Jahre, scheint es besonders wichtig, dieses Jahr wählen zu gehen. Aktuellen Umfragen zufolge könnte etwa die rechtsradikale Fraktion ENF (Europa der Nationen und der Freiheit), zu der beispielsweise Marine Le Pen gehört, ihre Sitze in der kommenden Legislaturperiode nahezu verdoppeln. Auch die AfD holte bei der Europawahl 2014 nur 7,1% der Stimmen – dieses Jahr wird ihr Ergebnis wohl zweistellig. Das ist deshalb ein besonders wichtiges Thema bei der EU-Wahl, weil viele rechte Parteien für eine Auflösung der EU bzw. für einen Austritt Deutschlands eintreten. Einige AfD-Mitglieder plädieren zum Beispiel für einen „Dexit“. Drastisch formuliert geht es dieses Jahr also nicht nur um die Besetzung des EU-Parlaments, sondern für den <strong>Erhalt der EU</strong> an sich.&nbsp;&nbsp; </p>



<p>Dass Parteien aus dem rechten Spektrum seit 2014
so zugelegt haben, liegt wohl vor allem an einigen Schlüsselereignissen, die
sich seitdem zugetragen haben. Wie der „Flüchtlingswelle“ 2015. Auch das wird
bei dieser Wahl und in der kommenden Legislaturperiode ein wichtiges Thema für
die EU: Wie geht man mit <strong>Migration</strong>
um? Konkreter: Sollte die EU private Seenotrettungsinitiativen im Mittelmeer,
wie zum Beispiel <em>seawatch</em>,
unterstützen? Soll am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei festgehalten werden?
Und wie sollen Asylsuchende auf die Mitgliedsstaaten verteilt werden? </p>



<p>Wie die verschiedenen Parteien zu diesen Fragen stehen, kann man im <a href="https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2019/">Wahl-O-Mat</a> nachlesen, wo man die Antworten dann jeweils mit seinen eigenen abgleichen kann. Außer den Fragen zur Migration finden sich dort viele Fragen zum <strong>Umweltschutz</strong>, ein weiteres wichtiges Thema bei der diesjährigen Europawahl. Dabei geht es dann etwa darum, welche CO2-Ziele sich die EU setzt, ob vorrangig Bio-Landwirtschaft gefördert werden sollte und wie sich die EU zu Gentechnik positioniert.&nbsp;</p>



<p>Und bei der Positionierung der EU zu diesen und allen anderen Themen spielt das Europäische Parlament, das am 26. Mai gewählt wird, eine entscheidende Rolle. Denn auch wenn das Parlament kein Initiativrecht hat, kann doch kein EU-Gesetz ohne dessen mehrheitliche Zustimmung erlassen werden. Deswegen ist es, trotz offensichtlichem Demokratiedefizit der EU, wichtig, aus wem sich das EU-Parlament zusammensetzt – und wir haben das Privileg, das in elf Tagen mitzuentscheiden.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/05/drei-fragen-zur-europawahl/">Drei Fragen zur Europawahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">11106</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Brothers In Norms</title>
		<link>https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Michael Sentef]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 10:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[glosse]]></category>
		<category><![CDATA[normen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=9292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Michael Sentef und Christopher Große sagen tschüss zu Europa, aber auf CENG-normkonforme Weise Eine EU-Norm (EN 999999) des Europäischen Komitees für Glossennormung (Comitée Européen de Normalisation des Gloses, kurz: CENG*) untersagt neuerdings nichtkonforme Glossen. Nichtkonforme Glossen beginnen beispielsweise mit ungebräuchlichen,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/">Brothers In Norms</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Michael Sentef und Christopher Große sagen tschüss zu Europa, aber auf CENG-normkonforme Weise</h2>
<p><figure id="attachment_9309" aria-describedby="caption-attachment-9309" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9309 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01.jpg" alt="glosse-2-01" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-9309" class="wp-caption-text">Text: Michael Sentef &amp; Christopher Große</figcaption></figure></p>
<p><strong>Eine EU-Norm (EN 999999) des Europäischen Komitees für Glossennormung (Comitée Européen de Normalisation des Gloses, kurz: CENG*) untersagt neuerdings nichtkonforme Glossen. Nichtkonforme Glossen beginnen beispielsweise mit ungebräuchlichen, etwa altertümlichen Formulierungen wie „Im Anfang war SEIN Wort“, weswegen wir auf diese liebgewonnene Eröffnung diesmal schweren Herzens verzichten müssen, ebenso auf theatralische Regieanweisungen („Unter betretenem Schweigen ab!“) und sprachliche Kauderwelsche („Voilà – die dümmste Glosse ever!“).</strong></p>
<p>Stattdessen schreiben wir, CENG-normkonform:</p>
<p>Der, dessen Name nicht genannt werden darf, trug uns auf, eine Glosse zu schreiben, die das Thema „Europa“ zum Inhalt habe. Wir mögen unverzüglich damit beginnen und der heiklen Sache mit gebührendem Respekt begegnen, auch wenn wir das Thema vermutlich nicht ausstehen können. Schließlich seien auch die Politiker Schäuble und Varoufakis einander stets mit gebührendem Respekt begegnet, auch wenn sie sich vermutlich noch weniger ausstehen konnten. Er, dessen Name noch immer nicht genannt werden darf, fühle sich der europäischen Idee sehr, sehr verpflichtet. Er fühle sich als Europäer durch und durch, dem platonischen, aristotelischen, sokratischen Erbe Altgriechenlands verpflichtet, als Denker vom alten Schlag, auf dessen Größe und Großartigkeit wir subnormen Glossistchen zwar nicht in unserem kühnsten Traum zu hoffen wagen dürften, die wir uns jedoch stets zum Vorbild − zum Ideal − nehmen sollten. Außerdem erhalte er EU-Subventionen und riskiere bei CENG-nichtkonformen Glossen eine saftige Vertragsstrafe. Letztere müssten wir im Falle der CENG-Nichteinhaltung von unserem ebenfalls subnormen Glossisten-Obolus berappen.</p>
<p>Der eine von uns (MS) findet Normen meistens blöd. Es ist nicht so, dass Normen grundsätzlich Unfug sind. DIN-Normen beispielsweise verhindern hässliche Papierstaus in Druckern. Wir haben das neulich mal zuhause ausprobiert: Die zweijährige Tochter des einen von uns hält sich mit ihrer Papierschere an keinerlei DIN-Normen, dennoch musste der eine von uns als guter Daddy unbedingt selbiges nicht genormtes Papier in den Drucker legen und eine Testseite drucken. CENG! Papierstau! Das Leben lehrt uns, dass bestraft wird, wer sich nicht an Normen hält. Und mit Strafe verbinden wir Schuldgefühle. Schuld tut weh. In diesem Fall dem Drucker, der von der Zweijährigen als Schuldiger ausgemacht und mit dem sehr harten Schädel ihrer Lieblingspuppe ordentlich verhauen wurde. Du dummer Drucker!</p>
<p>Doch der eine von uns hat noch ganz andere, geistige Schmerzen erfahren. Die finnische Verwandtschaft der Ehefrau des einen von uns hat einen Bauernhof. Darauf züchten sie Schafe. Gemäß EU-Norm ist Schafen und sonstigen Nutztieren in EU-genormten Wassereimern stets eine EU-genormte Menge an Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Nun leben drei dieser Schafe nicht beim Rest der Herde, sondern auf einem separaten, idyllischen Grundstück an einem Bach. Jener Bach führt enorme Mengen an bestem finnischen Trinkwasser. Selbige Schafe ignorieren geflissentlich die täglich zu wechselnden EU-genormten Wassereimer. Wozu auch – sie können doch allerbestes Wasser direkt aus dem Bach trinken. Doch der EU-Kontrolleur konnte das einfach nicht mit seinen EU-Normen in Einklang bringen. Die EU-Eimer müssen bleiben. CENG!</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%">
<col width="70%"> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt=""></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Wenn es so weiter geht, räsoniert der eine von uns bei einer EU-genormten Tasse EU-genormten Espressos, dann nehmen wir die EU und mit ihr ganz Europa bald nur noch als einen großen Wust von Normen wahr. Wo, fragt sich der eine von uns, bleibt bei all den Normen und Regeln das, was Europa als Idee im Kern ausmacht &#8211; die Menschlichkeit? Ist es schon an der Zeit, tschüss zu sagen zu dieser Idee? Der eine von uns könnte das kaum ertragen.<br />
Der andere von uns (CG) findet Normen meistens blöd. Trotz grundsätzlicher Sympathien sowohl für Öko als auch für Design, kann er mit Ökodesign-Richtlinien herzlich wenig anfangen. Deshalb zehrt er bis zum heutigen Tage tapfer von seinem überschaubaren Vorrat an Glühlampen der Energieeffizienzklasse E, den er sich in weiser Voraussicht bei Zeiten angelegt hatte (inklusive ebenso vorausschauendem Nachkauf im Vor-EU-Beitritts-Kroatien). Denn nichts, so meint der andere von uns, geht über das heimelig-schummrige warmweiße Licht der guten alten Glühlampe. Das ist seit jeher nicht nur Grundlage der guten alten, zu Recht berüchtigten deutschen Gemütlichkeit, sondern hat den anderen von uns (neben einer gehörigen Menge schottischen Single Malts) auch über die eine oder andere Verstimmung, Sinnkrise bzw. tiefdepressive Phase gerettet. Auch seinen 2.200-Watt-Haartrockner nutzt der andere von uns mit Luft und Liebe – schließlich ist er nicht ohne Grund einer der ersten Absolventen des sogenannten Elitestudiengangs „Ethik der Fönfrisuren“ (Anm.: Bis heute erkennen sich die Absolventen untereinander an einem locker über die rechte Schulter geworfenen Handtuch). Ein zweiter, baugleicher Haartrockner wartet derweil beharrlich im Schrank auf seinen Notfalleinsatz. Neben einem originalverpackten Wassertrockner und einem benzinbetriebenen Rasenmäher übrigens – auch wenn der andere von uns gar keinen Garten sein eigen nennt. Der andere von uns ist nämlich für Wärme, Rasen (Stichwort: „Was der Rasen noch zu bieten hat“) Herz und Liebe an sich. Und von alledem gibt es dieser Tage ohnehin viel zu wenig. Brüssel tut dafür sein übriges, weil … [diese Passage wurde aus Gründen der CENG-Konformität auf Basis der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 386/2014 der Kommission gestrichen], findet der andere und fühlt sich der Revolution plötzlich so nahe wie seit dem warmweißen Deutschen Herbst 77 nicht mehr. Damals wurde im Übrigen auch noch verbleit getankt, verbleit geliebt und verbleit geraucht – und zwar ungefähr überall. Tschüss … äh … hust!</p>
<p>Beim Lesen unserer CENG-normkonformen Glosse bleibt ihm, dessen Name nach wie vor nicht genannt werden darf, beinahe die Spucke weg. Und dann ER so: „CENG! Bah! Wie langweilig, diese Glosse! Wie gewöhnlich! Wie &#8230; NORMAL! Ach, ihr Glossistlein, ihr habt mich bei all eurer Unzulänglichkeit doch immer bestens unterhalten! Eure Glossen waren doch immer eigenwillig, doch immer niedlich, irgendwie auch komisch, wenn auch unfreiwillig komisch, aber doch komisch. Wisst ihr was, meine Glossistchen: Scheiß die Wand an! Scheiß auf die CENG-Normen! Scheiß auf die EU-Subventionen! Macht doch einfach wieder euer Ding!“ − Wir [bass erstaunt]: „Aber, oh HErr, sollte es denn möglich sein? Dass wir das noch erleben dürfen, Euch, oh HErr, auf unserer Seite zu wissen, wir sind sprachlos, ohne Worte, wissen gar nicht, was wir sagen &#8230;“ − ER [schon wieder ganz HErrisch]: „Schnauze und ab zurück an den Schreibtisch!“ (CENG! Alle unkonform ab.)</p>
<p><em>*Anmerkung der Glossisten: Das Europäische Komitee für Glossennormung CENG ist trotz seiner Realitätsnähe nur auf unserem Mist gewachsen. Für seine etwaige künftige Gründung auf unsere Idee hin möchten wir uns schon jetzt bei unseren Brüdern und Schwestern Glossisten in ganz Europa entschuldigen und melden zugleich ein Patent am Europäischen Markenamt an.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/">Brothers In Norms</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9292</post-id>	</item>
		<item>
		<title>In welches europäische Land solltest Du auswandern?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Neidhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 13:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=9187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder wünscht sich doch manchmal, spontan in ein Flugzeug zu steigen, um neue Abenteuer zu erleben oder um einfach alles hinter sich zu lassen. Welches Land in Europa das perfekte Ziel für dich wäre, zeigt dir unser Test!     ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/">In welches europäische Land solltest Du auswandern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9189" aria-describedby="caption-attachment-9189" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9189 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-1021x1024.jpg" alt="1200" width="600" height="602" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-1021x1024.jpg 1021w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-768x771.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-32x32.jpg 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-50x50.jpg 50w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-64x64.jpg 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-96x96.jpg 96w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-128x128.jpg 128w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-80x80.jpg 80w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-9189" class="wp-caption-text">Text: Lara Neidhart &amp; Vanessa Plentinger – Illustration: Lara Neidhart</figcaption></figure></p>
<p><strong>Jeder wünscht sich doch manchmal, spontan in ein Flugzeug zu steigen, um neue Abenteuer zu erleben oder um einfach alles hinter sich zu lassen. Welches Land in Europa das perfekte Ziel für dich wäre, zeigt dir unser Test!     </strong><br />
<strong>Fliege dazu einfach anhand der Fragen einmal quer über den Kontinent, zähle anschließend deine gesammelten Flugmeilen (Fm) zusammen und finde so heraus, wohin die Reise für dich gehen würde!</strong><br />
<strong>P.S: Vorsicht Klischeegefahr! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p><em>Wie stehst du zu Fremdsprachen?</em><br />
A: Eine meiner leichtesten Übungen (350 Fm)<br />
B: Mit dem Rücken zur Wand (100 Fm)<br />
C: Bemüht, aber talentfrei (200 Fm)</p>
<p><em>Was möchtest du sehen, wenn du aus dem Fenster schaust?</em><br />
A: Grüne Natur, schöne Landschaft, kleine Dörfer (350 Fm)<br />
B: Strand, Meer, große Städte (200 Fm)<br />
C: Natur, Dorf- und Stadtleben &#8211; von allem etwas (100 Fm)</p>
<p><em>Welcher Klima-Typ bist du?</em><br />
A: Sonnenanbeter und Warmduscher (200 Fm)<br />
B: Jahreszeiten-Fan (100 Fm)<br />
C: Kaltblüter und Schneehase  (350 Fm)</p>
<p><em>Was isst du am liebsten?</em><br />
A: Am besten schmeckt’s doch bei Mama und Oma! (100 Fm)<br />
B: Ich probiere alles! (350 Fm)<br />
C: Nichts geht über Pizza, Pasta oder Meeresfrüchte! (200 Fm)</p>
<p><em>Welche drei Aspekte beschreiben dich am besten?</em><br />
A: Heimat, Familie, Vertrauen (100 Fm)<br />
B: Ruhe, Fernweh, Natur (350 Fm)<br />
C: Lebensfreude, Abenteuer, Freunde (200 Fm)</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Home sweet home (300–500 Fm):</h3>
<p>Wenn du einen Tapetenwechsel tatsächlich durchziehen würdest, dann wären Länder wie Österreich, die Schweiz oder die BeNeLux-Staaten genau richtig für dich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Englisch bei dir in Sachen Fremdsprachen schon das höchste der Gefühle ist. Außerdem bist du im Falle einer durchaus möglichen, starken Heimwehattacke schnell wieder zu Hause bei deinen Lieben. Du musst dich auch nicht mit exotischen, magengefährdenden Speisen oder endlosen Umarmungen und Küssereien bei der Begrüßung herumschlagen. Für einen heimatverbundenen Auswanderer wie dich sind diese Länder also perfekt geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Summer paradise (600–1000 Fm):</h3>
<p>Würdest du auswandern, wärst du auf jeden Fall auf der Suche nach spannenden Abenteuern, jeder Menge Spaß und tollen neuen Leuten. Natürlich willst du als chronische Frostbeule  auch vor den oft kalten Temperaturen fliehen und am liebsten das ganze Jahr die Sonne am Strand genießen. Deshalb wärst du wohl am besten in Südeuropa, wie etwa Italien, Portugal oder Spanien aufgehoben. Hier kannst du dir jeden Tag deine mediterranen Lieblingsgerichte schmecken lassen und danach mit vollem Magen entspannt Siesta halten. Niemals Langeweile oder Einsamkeit und fast das ganze Jahr Sommer &#8211; hört sich doch wie das Paradies für dich an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Far, far away (1.050–1750 Fm):</h3>
<p>Im Umkreis von vielen Kilometern keiner Menschenseele begegnen, einfach du selbst sein ohne ständig den urteilenden Blicken anderer ausgesetzt zu sein. Klingt das nicht wie die perfekte Heimat für dich? Du würdest also zu den Aussteigern gehören, die sich in der Abgeschiedenheit Islands, Schottlands oder der Faröer-Inseln wohlfühlen. Dich zeichnet aus, dass du Erholung in der Ruhe der Natur findest und nicht im Nachtleben einer Großstadt. Da kommt es dir sehr gelegen, dass die Einheimischen deiner bevorzugten Auswanderungsziele zwar sehr freundlich aber auch unaufdringlich sind und viele Steinwürfe von dir entfernt leben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/">In welches europäische Land solltest Du auswandern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9187</post-id>	</item>
		<item>
		<title>„Mit Kunst,  Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</title>
		<link>https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yevgeniya Isakov]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 15:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Linus Foerster]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[SP-europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=9121</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 1: Ein Besuch beim SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster Seit 2003 sitzt der Augsburger Dr. Linus Förster für die SPD im Bayerischen Landtag und ist dort Mitglied im Ausschuss für Europaangelegenheiten sowie jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Unsere Redakteurin hat ihn in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/">„Mit Kunst,  Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Teil 1: Ein Besuch beim SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster</h2>
<p><figure id="attachment_9122" aria-describedby="caption-attachment-9122" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9122 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200.png" alt="foerster_1200" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-768x576.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9122" class="wp-caption-text">Text: Yevgeniya M. Isakov – Foto: privat – Layout: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p><strong>Seit 2003 sitzt der Augsburger Dr. Linus Förster für die SPD im Bayerischen Landtag und ist dort Mitglied im Ausschuss für Europaangelegenheiten sowie jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Unsere Redakteurin hat ihn in seinem Wahlkreisbüro getroffen und mit ihm über Karriere, Jugend, Europa und das große Thema Flüchtlingspolitik gesprochen.</strong></p>
<p>Ich steige die vielen Stufen zum Büro von Dr. Linus Förster hoch. Die Treppen müssen ihn fit halten, denn der Mann, der mich begrüßt, macht trotz seiner 50 Jahre einen jungen Eindruck. Im Büro vor seinem Arbeitszimmer sitzen drei junge Mitarbeiter. Aus der gesamten Atmosphäre und den Gesprächen wird ersichtlich, dass die Zusammenarbeit recht angenehm verläuft. Ein gutes und engagiertes Team sei wichtig, erklärt Linus Förster, aber trotzdem gebe es immer viel zu tun. Zur Politik ist er über die Bildung gekommen, wobei seine Motivation für Jugendthemen ebenso beeindruckend wie beständig geblieben ist. Bereits als Bezirksschülersprecher in Schwaben hat er zusammen mit anderen Schülersprechern an einer Stellungnahme zu einem Erziehungs- und Unterrichtsgesetz gearbeitet. Als Beamte und CSU-Politiker offensichtlich kein Interesse an der Meinung der Jugend zu diesem Thema zeigten, entschloss er sich 1984 in die SPD einzutreten. Allerdings fühlte er sich als junger Mann in der Parteiarbeit nicht so richtig wohl. Deshalb trat er als Vertreter der Augsburger Rockmusiker ehrenamtlich in den Stadtjugendring Augsburg ein – und hier nahm seine Karriere ihren Anfang.</p>
<p>Über 12 Jahre hinweg war er Vorsitzender im Stadtjugendring. Eine Tätigkeit, die ihn gut auf seine jetzige Arbeit im Ausschuss für Europaangelegenheiten und als jugendpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion vorbereitete. „Beide Themen sind ohnehin untrennbar verbunden“, so Förster, „denn Europa ist die Zukunft der Jugend und die Jugend ist die Zukunft Europas.“ Die gemeinsame Kultur sei wichtiger als nationale Grenzen, erklärt er. Jeder dürfe sich trotzdem als Schwabe, Bayer oder Deutscher fühlen und auch Menschen mit Migrationshintergrund sollten auf keinen Fall ihre Kultur vergessen. Migration berge großen Reichtum, der hierzulande zur kulturellen Vielfalt beitragen kann. Genau darin, aus jeder Kultur das Beste herauszunehmen, liege für ihn die Europaidee.</p>
<h3>„Die Flüchtlinge sind eine Chance für Deutschland und Europa.“</h3>
<p>Daher betrachtet Linus Förster die momentane Flüchtlingssituation als politische Herausforderung und nicht als Bedrohung. Gerade finde dazu eine differenzierte Debatte statt, wobei es etliche Nuancen zu beachten gelte. Aus Sicht der SPD gebe es ganz klar eine Asylpflicht und die Frage sei eher, wie am vernünftigsten geholfen werden kann, zum Beispiel auch durch Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung. Oftmals fehle es aber an Geld, wobei auch der sinnvolle Einsatz von Bundesfinanzen eine Rolle spiele. Zum Beispiel habe Augsburg momentan weniger Mittel zur Verfügung als Gersthofen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Umgang mit Flüchtlingen ist ein schwieriges Politikfeld, da viele Interessen aufeinander treffen. Ganz deutlich wird das beim Thema der Wirtschaftsflüchtlinge. In Deutschland liegt die Anerkennungsquote bei null Prozent, in Frankreich sind es neun Prozent. Hier gilt es, die Gründe für solche Unterschiede zu finden. Beispielsweise habe eine Frau, die vor Gewalt in der Ehe flieht, die in Balkanstaaten kulturell akzeptiert wird, in Deutschland keinen anerkannten Asylgrund, da diese Staaten als sicheres Herkunftsland eingestuft sind. Dennoch sei die Unversehrtheit der Frau gefährdet, betont Förster. Das negative Frauenbild in manchen Kulturräumen sorge dafür, dass einige Gemeinden nur Christen und keine Muslime aufnehmen wollen, obwohl es in Deutschland bisher keinerlei Anzeichen für vermehrte Übergriffe durch Flüchtlinge gibt. Dennoch geht Förster davon aus, dass eine kulturelle Debatte folgen werde: „Es wird wohl eine Diskussion geben über Freizügigkeit, Akzeptanz und Toleranz. Aber ich bin der Meinung, dass deutsche Frauen sich hier nicht nach der Kultur derer richten sollten, die zu uns fliehen. Nichts rechtfertigt einen Übergriff auf Frauen, auch nicht ein kurzer Rock. Die Regel ist klar: Wer zu uns flieht, muss unsere Kultur und deren Werte akzeptieren und respektieren, was nicht bedeutet, dass seine Religionsfreiheit dadurch eingeschränkt wird.“</p>
<h3>Gegenseitige Annäherung als gesellschaftliche Herausforderung</h3>
<p>Es bleibe eine große Herausforderung, den Menschen zu erklären, dass sie hier Toleranz und Religionsfreiheit finden, sich aber dennoch an die zentralen Regeln in unserer Kultur halten müssen. Auch in Bezug auf Probleme in der Integration hat Förster in seiner Zeit beim Stadtjugendring wichtige Erfahrungen gemacht: „Die aufklärerischen Ideen, die Europa ausmachen, sollten schon in der Schulbildung vorangetrieben werden. Dazu gehört es nicht nur mit Mädchen, sondern auch mit den Jungs an der Gleichstellung der Geschlechter zu arbeiten.“ Eine große Rolle spiele zudem eine offene Willkommenskultur: „Wenn die Menschen in der Gemeinde begrüßt werden, entstehen gleich die ersten Kontakte. Vielleicht setzen sich Muslime mit dem Christentum auseinander, wenn wir ihnen erklä- ren, dass auch christliche Gebote einer der Gründe für unsere Hilfsbereitschaft sind. Gerade in Augsburg ist Andersgläubigkeit ganz normal, doch der Islam kennt dieses Konzept nicht. Wer etwas anderes glaubt, gilt schlicht als ungläubig. Es ist wichtig, diesen Menschen zu zeigen, dass viele der Helfer in Deutschland sich aufgrund von Werten engagieren, die auch mit ihrem Glauben zu tun haben.“ Dazu gehöre aber ebenso eine gegenseitige Auseinandersetzung mit dem Glauben der anderen. Zu bemerken, wie viele Überschneidungen es zwischen dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gebe, sei bereits ein erster Schritt zum gegenseitigen Verständnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/">„Mit Kunst,  Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9121</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das perfekte Europa-Dinner</title>
		<link>https://presstige.org/2016/09/das-perfekte-europa-dinner/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/09/das-perfekte-europa-dinner/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Konrad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 08:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[menü]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[rezept]]></category>
		<category><![CDATA[SP-europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=9107</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europa kocht: Eine Reise durch die vielfältige Küche unseres Kontinents Ist von europäischem Essen die Rede, denkt man automatisch an Klassiker wie Spaghetti, Pizza, Gyros und den guten deutschen Schweinebraten. Doch dass unsere Küche eindeutig mehr zu bieten hat, wollen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/das-perfekte-europa-dinner/">Das perfekte Europa-Dinner</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Europa kocht: Eine Reise durch die vielfältige Küche unseres Kontinents</h2>
<p><figure id="attachment_9108" aria-describedby="caption-attachment-9108" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9108 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200.jpg" alt="feta-roh-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9108" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Franziska Konrad &amp; Camilla Schulz</figcaption></figure></p>
<p><strong>Ist von europäischem Essen die Rede, denkt man automatisch an Klassiker wie Spaghetti, Pizza, Gyros und den guten deutschen Schweinebraten. Doch dass unsere Küche eindeutig mehr zu bieten hat, wollen wir euch mit folgendem Menü zeigen.</strong></p>
<h3>Vorspeise à la France: Gebackener Schafskäse mit Tomaten</h3>
<p>Die französische Küche galt bereits in der frühen Neuzeit als einflussreichste Landesküche Europas. Mit diesem leichten, vegetarischen Gericht eröffnen wir euch einen kleinen Einblick in den Süden der Grande Nation.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Zutaten für vier Portionen:</span></p>
<ul>
<li>2 Fleischtomaten</li>
<li>Salz</li>
<li>frisch gemahlener Pfeffer</li>
<li>500g Schafskäse</li>
<li>2 TL Thymian (getrocknet)</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>4 TL Olivenöl</li>
</ul>
<p>Zuerst wascht ihr die Tomaten, trocknet und schneidet sie in Scheiben. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Verteilt nun die Tomatenscheiben auf vier ausreichend großen Bögen Backpapier oder Alufolie, und würzt diese nach Belieben mit Salz und Pfeffer.</p>
<p>Anschließend halbiert ihr den Käse, legt diesen auf die Tomaten und bestreut ihn mit Thymian. Nun die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und auf dem Käse verteilen. Faltet die Folie zu einem Päckchen zusammen und backt diese für zehn Minuten im vorgeheizten Ofen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9109 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200.jpg" alt="feta-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hauptspeise aus dem hohen Norden : Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren</h3>
<p>Die traditionellen schwedischen Fleischbällchen sind bei uns vor allem durch den gelb-blauen Möbelgiganten bekannt geworden. Entgegen der Schreibweise werden sie übrigens „Schöttbüllar“ ausgesprochen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zutaten für 50 Köttbullar:<br />
</span></p>
<ul>
<li>200 g Kartoffeln</li>
<li>Salz</li>
<li>120 g Zwiebeln</li>
<li>5 Stiele Petersilie</li>
<li>20 g Butter</li>
<li>500 g Rinderhack</li>
<li>1 Ei</li>
<li>6 EL Schlagsahne</li>
<li>3 EL Semmelbrösel</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>4 EL Öl</li>
<li>Preiselbeergelee</li>
</ul>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Als Erstes wascht ihr die Kartoffeln und kocht sie  30 Min. in Salzwasser.  Anschließend die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. 10 g Butter erhitzen, die Zwiebeln darin dünsten und abkühlen lassen. Kartoffeln abgießen, pellen und abkühlen lassen.</p>
<p>Im nächsten Schritt Kartoffeln durch die Kartoffelpresse zum Rinderhack drücken (alternativ mit der Gabel). Zwiebeln, Petersilie, Ei, Sahne und Brösel zugeben und gut durchkneten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.</p>
<p>Jetzt formt ihr etwa 50 kleine Fleischklößchen, legt sie auf ein Backblech und stellt sie eine Stunde im Kühlschrank kalt. (Währenddessen kann mit dem Kartoffelpüree angefangen werden. )</p>
<p>Restliche Butter mit dem Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Fleischklößchen darin von allen Seiten anbraten (Kleiner Tipp: die Pfanne ständig rütteln, damit die Klößchen im heißen Fett herumrollen und ihre Form behalten.) Nach dem Braten lasst ihr sie auf einem Küchenpapier abtropfen. Typisch schwedisch mit Preiselbeergelee und Kartoffelpüree servieren.</p>
<p>Für das Kartoffelpüree müsst ihr 800 g Kartoffeln schälen, grob würfeln, waschen und 25 Min. in Salzwasser zugedeckt kochen. Kartoffeln abgießen und gut ausdampfen lassen. Kocht nun 120 ml Vollmilch in einem Topf auf und lasst 2 El Butter darin schmelzen.</p>
<p>Anschließend drückt ihr die Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse (alternativ mit der Gabel).  Die Milchmischung zugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und schließlich mit einem Schneebesen cremig rühren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9110 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200.jpg" alt="koettbullar1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h3>Dessert aus der britischen Landküche: Fruchtiger Crumble</h3>
<p>Der Streuselkuchen ohne Boden entstand während des zweiten Weltkrieges in England. Als Mehl, Zucker und Butter knapp waren, wurde der Teigboden einfach weggelassen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zutaten für vier Portionen:</span></p>
<ul>
<li>600 g Äpfel ( variierbar mit Früchten eurer Wahl)</li>
<li>70 g Zucker</li>
<li>1 EL Zitronensaft</li>
<li>120 g Mehl</li>
<li>1 TL Zimt</li>
<li>80 g Butter</li>
</ul>
<p>Zuerst fettet ihr eine Auflaufform gut ein. Nun die Äpfel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Diese mit einem EL Zucker und dem Zitronensaft vermischen und in die Form geben.</p>
<p>Für die Streusel den restlichen Zucker mit Mehl, Zimt und Butter zu Streuseln kneten. Diese auf den Äpfeln verteilen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze für 30 Min. im Ofen backen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9111 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200.jpg" alt="crumble-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Bon appétit ! Njut av din måltid ! Enjoy your meal !</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/das-perfekte-europa-dinner/">Das perfekte Europa-Dinner</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/09/das-perfekte-europa-dinner/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9107</post-id>	</item>
		<item>
		<title>„Kein Interesse an einer Beziehung zu einem Iren“</title>
		<link>https://presstige.org/2016/08/interview-erasmus-liebe/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/08/interview-erasmus-liebe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria-Luisa Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2016 08:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[erasmus]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[SP-europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=9063</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit einem Augsburger Erasmuspärchen Erasmus, als Programm zum kulturellen Austausch in Europa, führt in vielen Fällen zu mehr als nur Wissenserwerb und Auslandserfahrung. So wie bei Anne(25)* und Peter (23)*: Die beiden lernten sich kennen, als Anne ein Auslandssemester...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/08/interview-erasmus-liebe/">„Kein Interesse an einer Beziehung zu einem Iren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Interview mit einem Augsburger Erasmuspärchen</h2>
<p><figure id="attachment_9064" aria-describedby="caption-attachment-9064" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9064" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Interviwe_Erasmus_1200.png" alt="Foto &amp; Text: Maria-Luisa Huber" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Interviwe_Erasmus_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Interviwe_Erasmus_1200-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Interviwe_Erasmus_1200-768x576.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Interviwe_Erasmus_1200-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9064" class="wp-caption-text">Foto &amp; Text: Maria-Luisa Huber</figcaption></figure></p>
<p><strong>Erasmus, als Programm zum kulturellen Austausch in Europa, führt in vielen Fällen zu mehr als nur Wissenserwerb und Auslandserfahrung. So wie bei Anne(25)* und Peter (23)*: Die beiden lernten sich kennen, als Anne ein Auslandssemester in Irland absolvierte. Nun sind sie seit zwei Jahren in einer Beziehung und wirken noch wie frisch verliebt. Im Interview mit presstige sitzen sie eng zusammen und sehen sich oft in die Augen, während sie uns lachend von den Besonderheiten eines Erasmuspärchens erzählen. </strong></p>
<p><em><strong>presstige: Anne, wie bist du dazu gekommen ein Erasmussemester in Irland zu machen?</strong></em></p>
<p>Anne: Ich wollte schon immer am Erasmusprogramm der Uni teilnehmen. Dabei war mir wichtig, an einem Ort zu studieren, an dem ich mein Englisch aufbessern kann. Drei Jahre zuvor war ich bereits zum Urlaub in Dublin gewesen. Weil mir die Stadt so gut gefiel und mein Lehrstuhl in Irland einen Studienplatz frei hatte, fiel meine Wahl auf Dublin.</p>
<p><em><strong>Wann und wie habt ihr euch dort kennengelernt? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Wir haben uns das erste Mal im Herbst 2012 in meiner Heimat in Maynooth kennengelernt. Anne: Ich studiere Lehramt mit Hauptfach Religion. Als ich mein Auslandssemester in Irland gemacht habe, sind wir uns auf religiösen Besinnungstagen zum ersten Mal begegnet. Zufälligerweise fanden die Besinnungstage in jenem Wohnheim statt, in dem damals Peter wohnte.</p>
<p><em><strong>War es Liebe auf den ersten Blick? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Anne hat mir sofort gefallen und ich habe mir auch gleich viel Mühe gegeben, um ihr zu imponieren.</p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Also bei mir war es eher Liebe auf den zweiten Blick (lacht). Bei unserem ersten Treffen fand ich ihn recht uninteressant.</p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Obwohl mich Anne anfangs nicht mochte, wollte ich mich unbedingt mal mit ihr treffen. Deswegen habe ich ihr eine Facebook-Freundschaftsanfrage geschickt, was zunächst zu nichts geführt hat (lacht).</p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Erst als wir uns ein zweites Mal auf weiteren Besinnungstagen getroffen haben, habe ich ihm doch noch meine Nummer gegeben. Es hat aber lange gedauert, bis wir ein richtiges Paar geworden sind.</p>
<p><em><strong>Wieso hat es denn so lange gedauert? </strong></em></p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Ach, ich hatte einfach keinerlei Interesse an einer Beziehung zu einem Iren.</p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Danke (lacht)!</p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Nein, ich meine damit, dass ich keine Lust auf eine Fernbeziehung hatte. Für mich stand schon immer fest, dass ich nach sechs Monaten nach Deutschland zurückfliegen werde, um dort mein Studium zu beenden. Zwar war das Auslandssemester in Belfast eine tolle Erfahrung, aber es war einfach nie mein Plan gewesen, dort zu bleiben. Deshalb und weil ich eine Fernbeziehung zu Peter einfach nicht wollte, war Peter damals einfach keine Option für mich.</p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit in Irland, aber wir wollten beide keine komplizierte Fernbeziehung danach führen. Uns wäre es zu stressig gewesen, ständig miteinander zu skypen und uns nur im Abstand von einigen Wochen zu sehen.</p>
<p><em><strong>Habt ihr den Kontakt zueinander nach dem Auslandssemester dann abgebrochen? </strong></em></p>
<p><strong><em>Peter</em></strong>: Ja, wir haben es probiert (lacht).</p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Es ist uns sehr schwer gefallen, aber wir hatten anfangs wirklich keinen Kontakt zueinander. Etwa einen Monat nachdem ich wieder in Augsburg war, begannen wir immer mal wieder zu telefonieren. Nach einem halben Jahr hab ich ihn dann spontan gefragt, ob er nicht Lust hätte, mich für zwei Wochen in Deutschland zu besuchen. Er kam und wir wurden schließlich doch noch ein Paar (lacht).</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p><em><strong>Peter, du bist dann bald darauf aus Liebe zur Anne nach Augsburg gezogen. War es einfach für dich hier Fuß zu fassen? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Nach meinem College hatte ich Lust, in Augsburg bei Anne zu wohnen. Etwas unvorbereitet und spontan bin ich dann hierher geflogen (lacht). Bei meiner Ankunft in Augsburg konnte ich weder einen deutschen Satz sprechen, noch hatte ich irgendwelches Geld dabei. Aber dafür hatte ich verdammt viel Glück! Schon am ersten Tag habe ich einen Job im Irish Pub gefunden und bald darauf bin ich sogar Lehrer an einer Sprachschule geworden, an der ich auch Deutsch gelernt habe.</p>
<p><em><strong>Vermisst du Irland? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Ja, am meisten fehlt mir meine Familie. Es gibt aber auch andere Dinge, die ich an Irland vermisse.</p>
<p><em><strong>Welche? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Na, den irischen Humor natürlich (lacht).</p>
<p><em><strong>Sind in eurer Beziehung irgendwelche kulturellen Unterschiede spürbar? </strong></em></p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Oh ja! Peter kommt, wie viele Iren, oft zu spät und kann einfach nicht Nein sagen. Er ist immer freundlich und höflich, auch wenn er jemanden nicht mag.</p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Ja, ihr Deutschen seid mir manchmal einfach zu direkt und ehrlich. Hier gibt es auch ständig Regeln, an die man sich streng halten muss. Zum Beispiel Pünktlichkeit (verdreht die Augen).</p>
<p><em><strong>Zum Schluss: welche Ratschläge habt ihr für andere frischverliebte Erasmuspärchen? </strong></em></p>
<p><em><strong>Peter</strong></em>: Es ist immer spannend, eine Beziehung mit jemandem zu führen, der aus einem anderen Kulturkreis stammt und andere Traditionen pflegt. Manchmal sind es aber auch genau die unterschiedlichen Sichtweisen, die zu Konflikten führen. Mein Tipp ist es, in solchen Situationen Verständnis für den Partner zu zeigen.</p>
<p><em><strong>Anne</strong></em>: Ich finde, dass sich Zukunftspläne mit einem ausländischen Partner immer schwieriger gestalten, als bei Paaren mit derselben Herkunft. Bei uns stellt sich nämlich oft die Frage: Wo geht es als nächstes hin und kommst du mit? Peter möchte beispielsweise noch einmal studieren, er weiß aber noch nicht genau wo, ob in Deutschland oder in Irland, und ich werde nächstes Jahr für ein Semester nach Namibia fliegen. Man muss einfach bereit sein, für die Liebe Opfer zu bringen. Auch wenn das bedeutet, in ein anderes Land zu ziehen.</p>
<p><em>* Namen von der Redaktion geändert.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/08/interview-erasmus-liebe/">„Kein Interesse an einer Beziehung zu einem Iren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/08/interview-erasmus-liebe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9063</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Esperanto – eine Sprache für Europa?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/07/esperanto/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/07/esperanto/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Dammers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 19:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=8951</guid>

					<description><![CDATA[<p>Esperanto, die Sprache der Hoffnung. Schon vor mehr als 120 Jahren hatte ein Visionär die Idee einer gemeinsamen Sprache für Europa. Gerade jetzt in Zeiten des Flüchtlingsstroms könnte diese simple Sprache die internationale Verständigung erleichtern. Kann Esperanto den Durchbruch noch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/07/esperanto/">Esperanto – eine Sprache für Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_8952" aria-describedby="caption-attachment-8952" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8952 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="Esperanto_Beitragsbild_1200px" width="1200" height="558" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-768x357.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-1024x476.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8952" class="wp-caption-text">Text: Jacqueline Dammers; Grafik: Lisa Luthardt</figcaption></figure></p>
<p><strong>Esperanto, die Sprache der Hoffnung. Schon vor mehr als 120 Jahren hatte ein Visionär die Idee einer gemeinsamen Sprache für Europa. Gerade jetzt in Zeiten des Flüchtlingsstroms könnte diese simple Sprache die internationale Verständigung erleichtern. Kann Esperanto den Durchbruch noch schaffen? Sollte die Plansprache womöglich verpflichtend in Europa unterrichtet werden? Der Dozent Dr. Gavin Hicks spricht Esperanto und sagt: Unbedingt!</strong></p>
<p>Wer zuvor noch nie von Esperanto gehört hat, dem sei verziehen. Die Sprache zählt aktuell nur ungefähr 100.000 aktive Sprecher, doch die Dunkelziffer ist vermutlich weitaus höher. Denn Esperantisten, wie ihr Gründer sie nannte, müssen sich nirgends registrieren. Dennoch besteht eine lose, aber herzliche Gemeinschaft zwischen Sprechern überall auf der Welt. Wer die Sprache spricht, kann sich online nach einem kurzen Test als Tutor registrieren und Lernende weltweit unterstützen. So entstehen Skype Gespräche, Brieffreundschaften oder auch nur ein kleiner Chat. Dadurch können sich Sprecher fortlaufend optimieren und auch gegenseitig motivieren. Nebenbei setzen sie dadurch ganz unbewusst die Intention des Erfinders in die Tat um: internationale Verständigung, einander näher kommen &#8211; dank Esperanto.</p>
<p>Dr. Gavin Hicks, Dozent für Anglistik an der Uni Augsburg, ist selbst begeisterter Esperantist und erklärt im Interview, warum Esperanto als gemeinsame Sprache für Europa bestens geeignet sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wer kann Esperanto lernen?</h3>
<p>„Für jeden, der mindestens zwei Sprachen spricht, ist Esperanto leicht und besonders schnell erlernbar“, meint Dr. Gavin Hicks. „Besonders Europäern fällt es sehr leicht, die Sprache zu lernen. Doch im Grunde erschließen sich Grammatik und Vokabular auch Lernern anderer Herkunft sehr schnell, es gibt nur einige wenige fundamentale Regeln.“ Die Plansprache Esperanto gewinnt ihr Vokabular vor allem aus dem Germanischen, Slawischen und Italienischen. Dennoch gehört sie nicht zu einem bestimmten Land, sondern ist eine Hilfssprache. Menschen sollen international ein Gefühl der Verbindung haben, sollen trotz verschiedener Kulturen und ihrer unterschiedlichen Herkunft einen gemeinsamen Nenner haben, der die Kommunikation erleichtert. So hatte es der Gründer Ludwik Lejzer Zamenhof beabsichtigt. „It’s supposed to cross bridges“, sagt Hicks schulterzuckend. „It’s as easy as that..“</p>
<p>Er selbst lernte die Sprache als Student „mal eben so“ in den Semesterferien. „Irgendwann wird eine Sprache frustrierend, du musst viel Zeit investieren, um dich weiter zu entwickeln. Mit Esperanto hingegen konnte ich mich bereits nach den Ferien verständigen“. Nach nur zwei Monaten meldete er sich als Tutor an und gab selbst interaktiven Unterricht. Auch dadurch konnte er sein Sprachlevel deutlich verbessern und heute noch pflegt er Kontakte zu anderen Sprechern weltweit.</p>
<p>Genau das hatte Zamenhof beabsichtigt: Wenn wir eine Sprache als Weltsprache auswählen, sollte sie nicht aus einem Land kommen. Die populären Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch tragen als Sprachen der Kolonialherren ein politisches Gewicht, ihre Verbreitung ist die Folge der historischen Evolution. Esperanto sollte frei davon sein; eine neutrale Weltsprache für den Frieden und die erleichterte internationale Verständigung. Zamenhof gab sich nicht der Illusion hin, eine gemeinsame Sprache könne Kriege auflösen, Waffen vernichten und Einhörner auf weißen Wölkchen hüpfen lassen – doch seine Sprache sollte zumindest den Weg zum Frieden in Form einer gemeinsamen Sprache der Kontrahenten erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Esperanto als Unterrichtsfach –auch für Flüchtlinge?</h3>
<p>Dr. Hicks verspricht: Jeder kann innerhalb von nur wenigen Minuten einen kleinen Crashkurs in Esperanto erfolgreich bewerkstelligen. Keine unregelmäßigen Verben, nur eine Pluralendung, keine komplizierten Fälle. Das „fundamento“ ist eine auf nur sechzehn Grundregeln basierende Grammatik. „Ich kann mir deshalb sehr gut vorstellen, dass Esperanto an europäischen Schulen gelehrt werden könnte“, erklärt Hicks. Dabei sollte die Vielsprachigkeit Europas nicht durch Esperanto ersetzt werden. Auch Gründer Zamenhof schätzte die individuellen Sprachen sehr und empfand sie als Teil der kulturellen Identität. Dennoch erschweren sie die Kommunikation dieser Kulturen, die von einem erleichterten Austausch nur profitieren würden.</p>
<p>Tatsächlich ist das Unterrichten von Esperanto an deutschen Schulen bereits seit den fünfziger Jahren erlaubt, sogar als Prüfungsfach an höheren Schulen ist es mittlerweile zugelassen. Bislang existieren jedoch lediglich freie Arbeitsgemeinschaften oder kleinere Schulprojekte zu Esperanto. „Englisch als Weltsprache ist natürlich sehr präsent und stellt die Notwendigkeit einer gemeinsamen Sprache für Europa infrage“, gibt Hicks zu. Aber besonders angesichts des aktuellen Flüchtlingsstroms stellt sich die Frage: Was wäre, wenn Flüchtlinge sich in ganz Europa leicht verständigen könnten? Esperanto zu erlernen erfordert deutlich weniger Zeit als die restlichen europäischen Sprachen. Behördengänge, bürokratische Hürden und womöglich Umzüge in andere Länder könnten mithilfe einer gemeinsamen, leicht erlernbaren Sprache für Flüchtlinge erheblich unkomplizierter sein. Einen Freiwilligen für Esperanto-Unterricht hätten wir jedenfalls bereits an der Hand: „Ich würde mich freuen, Esperanto irgendwann vielleicht auch an der Universität zu lehren und die Sprache an andere weiterzugeben“, sagt Gavin Hicks mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Bis dahin beißen wir uns wohl noch an Französisch, Spanisch und Co. die Zähne aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/07/esperanto/">Esperanto – eine Sprache für Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/07/esperanto/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8951</post-id>	</item>
		<item>
		<title>(K)einer von uns?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/06/kommentar-brexit/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/06/kommentar-brexit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 11:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=8937</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kommentar zum anstehenden EU-Austritt Großbritanniens Demokratie am eigenen Leib zu erfahren, ist nicht immer ein Erfolg. Wer kann sich nicht an Klassensprecher erinnern, die so lange über das Ziel eines Wandertags abstimmen lassen, bis ihnen das Ergebnis passt? Gerade dürfte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/kommentar-brexit/">(K)einer von uns?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kommentar zum anstehenden EU-Austritt Großbritanniens</h2>
<p><figure style="width: 1197px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://gedankenkammer.files.wordpress.com/2016/06/brexit_oben_1200.png" width="1197" height="987" /><figcaption class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure></p>
<p>Demokratie am eigenen Leib zu erfahren, ist nicht immer ein Erfolg. Wer kann sich nicht an Klassensprecher erinnern, die so lange über das Ziel eines Wandertags abstimmen lassen, bis ihnen das Ergebnis passt? Gerade dürfte sich der britische Premierminister David Cameron allerdings mit Wehmut an diese Zeiten erinnern. Vergangenen Donnerstag haben sich die Briten mit einer (denkbar knappen) Mehrheit von 52 Prozent der abgegebenen Stimmen für einen Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Obwohl sich inzwischen bereits mehr als 1,5 Millionen Briten einen zweiten Durchgang wünschen, wird es wohl nicht dazu kommen. Welche Folgen nach den Austrittsverhandlungen auf Politk und Wirtschaft beider Seiten zukommen, ist noch nicht absehbar. Allerdings ist der Brexit schon jetzt ein drastischstes Beispiel dafür das Volkes Wille auch trennen könnte, was eigentlich zusammengehört.</p>
<h3>No Englishman Is an Island</h3>
<p>In jedem Fall haben die Brexiteers auch auf dem Festland ihre Anhänger. In etlichen anderen EU-Staaten forderten rechtspopulistische Kräfte umgehend ein eigenes Referendum, am lautesten vielleicht in Frankreich, Italien und den Niederlanden. Ihr Argument ist dabei stets das gleiche: Wer zurück zur nationalen Stärke will, muss den lästigen Staatenbund loswerden. Hinter viel Gepolter um tradierte Werte, lauert zumeist nur das Versprechen, unerbittlich um den nationalen Vorteil zu schachern. Damit ist allerdings die gefährliche Illusion verbunden, diese Vorteile im Alleingang erwirtschaften zu können. In einer Welt, die bereits jetzt komplexer vernetzt ist als jemals zuvor, spielt das Versprechen vom Nationalstaat auf gefährliche Weise mit einem weit verbreiteten Phantomschmerz.</p>
<p>Beim Einzelnen können Ungewissheit und Risiken schnell zu einer Angst führen, welche die Chancen zu überwiegen scheint. Das Wecken der Hoffnung, sich im Alleingang davon loszusagen, spielt auf riskante Weise mit durchaus berechtigten Sorgen. Das Versprechen, durch die eigene Isolation lange zusammengewachsene Einflüsse aufzuheben, ist schlicht verantwortungslos. Die erste Konsequenz des Austritts liegt vor allem darin, in der EU eben jene laute Stimme zu verlieren, für welche die Briten so gefürchtet waren. Mittelfristig wird diese Erkenntnis das Ansehen der Politik kaum bessern können. Das Vertrauen in die Fähigkeit gewählter Volksvertreter, mit den komplexen Herausforderungen der Welt angemessen umzugehen, gehört jedoch zum Kern jeder Demokratie. Dazu gehört das Eingeständnis der Politik, dass Lösungen nicht für immer sind, aber auch das Versprechen, bei Bedarf besonnen nachzubessern. Demgegenüber hilft der Brexit nur von unliebsamen Entwicklungen abgehängt zu werden. Unabhängig macht er deshalb noch lange nicht.</p>
<h3>Disunited Kingdom</h3>
<p>Innerhalb Großbritanniens bleibt eine Abstimmung, die beinahe ebenso viele Verlieren wie Gewinner kennt. Da wundert es nicht, dass Nordirland und Schottland, in denen mehrheitlich gegen einen Austritt gestimmt wurde, bereits laut über eine Zukunft jenseits des Vereinigten Königreichs nachdenken. Vor allem die Jungen sehen sich in weiten Teilen mit einer Zukunft konfrontiert, die sie selbst nicht gewollt haben. Einerseits haben immerhin 64 Prozent der Wähler unter 24 Jahren für den Verbleib in der EU gestimmt. Andererseits ist Großbritannien auch bei der Jugend jenseits der eigenen Grenzen beliebt. Als Beispiel sei nur erwähnt, dass 19 Prozent der Studierenden an britischen Hochschulen aus dem Ausland kommen. Zwar bedeutet der Brexit nicht zwingend den Ausstieg aus ERASMUS, doch in jedem Fall wird der gegenseitige Austausch nun für beide Seiten erschwert. Das allerdings durch eine Entscheidung, die am stärksten von Wählern unterstützt wurde, die das 50. Lebensjahr überschritten haben. So betrachtet kann gerade den Jungen in anderen Ländern das Ergebnis als deutliches Zeichen dienen.</p>
<p>Ja, die Mehrheit der Briten hat sich für eine Zukunft außerhalb der EU entschieden. Und ja, dabei handelt es sich um ein demokratisches Ergebnis, das unbedingt zu respektieren ist. Aber es war denkbar knapp und gerade die jungen Briten hätten es sich anders gewünscht. Wir haben immer ein Recht, an einer Zukunft mitzuwirken, die vor allem uns betrifft. Wenn es darum geht, zu einfache Lösungen zu verhindern, vielleicht sogar die Pflicht. Dabei ist aus Sicht der Jugend tragisch und tröstend zugleich: Die meisten Spalter waren keine von uns.</p>
<p><figure style="width: 1199px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://gedankenkammer.files.wordpress.com/2016/06/brexit_unten_1200.png" width="1199" height="733" /><figcaption class="wp-caption-text">Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/kommentar-brexit/">(K)einer von uns?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/06/kommentar-brexit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8937</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
