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	<title>presstige#25 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Brothers in Digestion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Christopher Große]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 08:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Sentef und Christopher Große sind mit Verdauen beschäftigt Im Anfang sprach ER: Oh Glossisten, heute ist der Tag gekommen! Der Tag, an dem ihr euch endlich dem einzigen Thema widmen dürft, von dem ihr wirklich etwas versteht: Schreibet mir...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Michael Sentef und Christopher Große sind mit Verdauen beschäftigt</b></h2>
<p><i style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu2.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-276" alt="glosseillu2" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu2.png" width="1200" height="423" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu2.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu2-400x141.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu2-1024x360.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></i></p>
<p><strong>Im Anfang sprach ER:</strong> Oh Glossisten, heute ist der Tag gekommen! Der Tag, an dem ihr euch endlich dem einzigen Thema widmen dürft, von dem ihr wirklich etwas versteht: Schreibet mir über das Essen! –<strong> Wir <i>[rasch die Münder abputzend]</i>:</strong> Verzeih, Herr, wir waren kurz abgelenkt. – <strong>ER:</strong> Aaaah! Das ist ja mal wieder typisch! Verfressene Bande! Euch werde ich Beine machen! Eure Prachtwänste werde ich schon in Wallung bringen … <i>[Reckt drohend die Rute.]</i> <strong>Wir <i>[unter Schmatzen und Kauen]</i>:</strong> Äh, wie bitte …? Gemach, Gemach – so probiere ER zuerst diese köstlichen … –<strong> ER:</strong> Na wartet, ihr …! <i>[Losstürzend.]</i> <i>(Trommelwirbel. Vorhang.)</i></p>
<p>Voilà – die satteste Glosse ever, die überhaupt keinen Hunger auf mehr macht. Es besteht wirklich kein Grund zu leugnen: Wir lieben Essen. Vor allem gutes. Was auch jeder sofort glaubt, der uns beide kennt (respektive mal im Swimmingpool gesehen hat).</p>
<p>Der eine von uns (MS) liebt gutes Essen wirklich über alles. Er liebt durchaus auch die Igittereien, die dem anderen von uns (CG) ein wenig übel aufstoßen (siehe unten). Der eine von uns verzehrt seit Kindertagen mit Vorliebe Markknochen (Zitat des anderen von uns: &#8220;Glibberschleim!&#8221;), Weinbergschnecken in Knoblauchbutter (&#8220;Ekelknubbel in Stinksoße!&#8221;), Jakobsmuscheln (&#8220;Meeresrotz!&#8221;), und so fort. Wunderbarerweise kann der eine von uns den anderen von uns damit auch trefflich ärgern. Oder schlimmer. Während eines gemeinsamen Wanderurlaubs in den schottischen Highlands orderte der eine von uns zum Frühstück geräucherte Makrele. Allein der Gedanke daran, um acht Uhr morgens auf nüchternen Magen Fisch zu essen, ließ die Gesichtsfarbe des anderen von uns ein wenig ins Grünliche abdriften.</p>
<p>Als schließlich der kräftig riechende Fisch hereingetragen wurde, wechselte jene Gesichtsfarbe flott ins Dunkelgrüne, woraufhin der andere von uns flugs den Tisch verließ und ohne weitere Speisenzunahme die Wanderung antrat. (Die erste Rast erfolgte zirka fünfzehn Minuten später.) Allerdings, so muss der eine von uns dem anderen von uns zugute halten, kann man mit dem anderen von uns herrliche Abende bei kräftigem Rotwein, Bergen von Wiener Schnitzeln, zartrosa gebratenem Rumpsteak in Brunellosoße und hauchdünn geschnittenen Pommes de terre zubringen, die nicht selten in einer Verkostung diverser Schokoladen (handgeschöpft!) und nicht weniger Gläser Single Malt Whisky (Islay, torfig!) enden.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu3.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-277" alt="glosseillu3" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu3.png" width="1200" height="488" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu3.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu3-400x162.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/glosseillu3-1024x416.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Der andere von uns liebt gutes Essen wirklich über alles. Er verbringt Stunden in Feinschmeckerabteilungen, Tage zwischen Patisserien, ganze Urlaube in Geschäften, Bars, Vergnügungslokalitäten. So ermittelt er die vorzüglichsten aller Köstlichkeiten gemäß der allerstrengsten sensorischen Kriterien – einziges kleines Problem: Die meisten guten Sachen isst er gar nicht. Die Eltern vom anderen von uns meinen, dass das früher (sehr, sehr lange her) noch ganz anders gewesen sei.</p>
<p>Schon in seinen frühesten Kindertagen in Berlin-Schöneberg habe der andere von uns Romadur und Limburger geliebt wie nichts Gutes. Der andere von uns mag sich gar nicht ausmalen, was das für die Qualität seiner Babypupse bedeutet haben mag und ist bis heute hocherfreut, diese frühe Phase offensichtlicher Verirrung so rasch überwunden zu haben. Zudem sieht er die Sache naturgemäß vollkommen anders:</p>
<p>Was er nicht isst, ist auch keine gute Sache. Überdies macht er sich meist sogar die Mühe, eine Reihe stichfester Argumente zu finden, warum eine Sache eben keine gute Sache ist: Fische, Meeresfrüchte und andere sonderliche Wasserwesen – sind nicht umsonst im Meer hervorragend aufgehoben, wo sich der andere von uns im Übrigen nur höchst selten aufhält.</p>
<p>Flugfähige Tiere aller Art – sind nicht umsonst in der Luft hervorragend aufgehoben, wo sich der andere von uns im Übrigen ebenso selten und allenfalls auf der Durchreise aufhält. Hammel und Gedöns – ist nicht umsonst auf malerischen Hügeln als weißer flauschiger Akzent hervorragend aufgehoben und passt einfach viel besser in jede Landschaft als auf den Teller. Wildes Getier – ist nicht umsonst in wilden Auen und tiefem Gehölz bestens versorgt, wo sich der andere von uns im Übrigen ebenfalls nur höchst selten aufhält. Asiatische Küche – ist nicht umsonst hinter unzähligen schier unüberwindbaren Gebirgszügen und tiefen Strömen hervorragend aufgehoben, wo sich der andere von uns im Grunde so gut wie gar nie aufhält. Und so begreift der andere von uns auch bis heute nicht, weshalb alle seine Freunde ihn für einen so komplizierten Gast halten.</p>
<p><strong>[SCHLUSS]ER <i>(müde und satt)</i>:</strong> „Ihr wagt es, mich mit diesem minderwertigen Mahl abzuspeisen? Nichts als Fast Food bietet ihr hier, davon aber reichlich, ihr Gourmands!“ – <strong>Wir <i>(gehetzt)</i>:</strong> „Aber wir hatten doch keine Zeit …“</p>
<p><strong><i>[Reichlich Butter in die Glossensoße rührend ab.]</i></strong></p>
<p><strong> </strong><em>Michael Sentef und Christopher Große zählen zur Ursuppe von presstige. Christopher war im Dezember 2004 einer der Gründer des Magazins und wird heute von einigen wohlmeinenden Weggefährten als Uropa des gepflegten Boulevardpöbelns bezeichnet. Michael bereichert seit der zweiten Ausgabe das Heft mit seinen gedankenschweren Texten und hat sich seither als presstige-Urglossist keine große Anhängerschaft aufgebaut. Um dies zu ändern und weil er Michaels Glossen stets zu angepasst, konformistisch und abgeschmackt fand, entschied sich Christopher, die Glossen fortan mit Michael gemeinsam zu verfassen. Obwohl deren Entstehung stets in handfeste Streitereien ausartet, steuern die beiden presstige-Herausgeber seit mittlerweile 13 Ausgaben nachdenkliche, tiefsinnige, bisweilen wachrüttelnde, aber stets höchst belanglose Glossen zum jeweils aktuellen Titelthema bei. Sowohl Michael als auch Christopher haben noch nie Fanpost erhalten.</em></p>
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		<title>Glückliche Schafe in der Mensa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Endt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 08:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[einwurf]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist vielleicht der friedlichste und romantischste Beruf der Welt: Wanderschäfer. Und er ist inzwischen fast ausgestorben. Der Hauptteil des Lammfleisches, das hierzulande verspeist wird, kommt aus Neuseeland. Südlich von Augsburg, im Lechtal, gibt es aber noch ein paar Hirten,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Lamm_sw.png"><img decoding="async" alt="Lamm_sw" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Lamm_sw.png" width="1200" height="802" /></a></i></p>
<p>Es ist vielleicht der friedlichste und romantischste Beruf der Welt: Wanderschäfer. Und er ist inzwischen fast ausgestorben. Der Hauptteil des Lammfleisches, das hierzulande verspeist wird, kommt aus Neuseeland. Südlich von Augsburg, im Lechtal, gibt es aber noch ein paar Hirten, die mit ihren Herden über die Wiesen ziehen. Das sieht nicht nur idyllisch aus, sondern ist auch gut für die Natur. Dadurch wachsen in der Region bestimmte Pflanzen, die es weltweit nur dort gibt. Um in den Genuss dieses besonderen Fleisches zu kommen, müssen Studenten aus Augsburg keine großen Wege in Kauf nehmen: Das Lechtal-Lamm wird immer wieder in der Uni-Mensa angeboten. Damit unterstützt das Studentenwerk den Verein &#8220;Lebensraum Lechtal&#8221;, der neben Naturschutz und artgerechter Tierhaltung auch für eine faire Bezahlung der Erzeuger steht. Geschlachtet und verarbeitet werden die Schafe von der Metzgerei Kaindl in Mering.</p>
<p><em> Weitere Informationen: <a href="http://lechtal-lamm.de/">http://lechtal-lamm.de</a>, <a href="http://www.lebensraumlechtal.de/projekte/landnutzung">http://www.lebensraumlechtal.de/projekte/landnutzung</a></em></p>
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		<title>Bandporträt: We Destroy Disco</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2013 07:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik mit großen Gesten und ganz viel Pathos Beim Bandnamen We Destroy Disco denkt man vielleicht zunächst an eine Elektro- oder Hardcore-Band. Ganz anders klingen aber die Jungs aus Augsburg. In ihrer Musik steckt viel Leidenschaft. Fotos: privat Bandname?  We...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/musik-band-we-destroy-disco/">Bandporträt: We Destroy Disco</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Musik mit großen Gesten und ganz viel Pathos</h2>
<p><b style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">B</b><b style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">eim Bandnamen We Destroy Disco denkt man vielleicht zunächst an eine Elektro- oder Hardcore-Band. Ganz anders klingen aber die Jungs aus Augsburg. In ihrer Musik steckt viel Leidenschaft.</b></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-303" alt="IMG_0361-Bearbeitet-2" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2.png" width="1200" height="1200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-150x150.png 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-400x400.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-1024x1024.png 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-32x32.png 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-64x64.png 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-96x96.png 96w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-128x128.png 128w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0361-Bearbeitet-2-80x80.png 80w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;">Fotos: privat</h5>
<p><b style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><i>Bandname?  </i></b><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">We Destroy Disco</span></p>
<p><b><i>Wer genau?</i></b><b><i>  </i></b>Lukas (Gitarre), Tobi (Sänger), Barry (Schlagzeug), Grüni (Gitarre), Chris (Bass)</p>
<p><b><i>Musikrichtung? </i></b>Indie Rock</p>
<p><b><i>Größter Erfolg? </i></b>Sieg beim „Newcomer Contest Bayern“</p>
<p><b><i>Größter Flop? </i></b>Füssen vor leerem Publikum</p>
<p><b><i>Famous Songs? </i></b>Forest, Wellington, Melencolia</p>
<p><b><i>Wunsch für </i></b><b><i>Augsburg? </i></b>Kulturförderung, insbesondere Proberäume</p>
<p><b><i>Als Bundeskanzle</i></b><b><i>rin Angela Merkel? </i></b>Würden wir das Kooperationsverbot bei Bildung für die Bundesländer aufheben</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0227.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-302" alt="IMG_0227" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0227.png" width="1200" height="799" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0227.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0227-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0227-1024x681.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><br />
Die Gruppe neigt sehr zur Melancholie. Sänger und Textschreiber Tobi meint dazu: „Das ist eigentlich eher Zufall: Die Akkorde fallen uns immer so in die Hände, dass sie zur Melancholie verleiten. Aber für mich waren Schwermut und Seelenschmerz immer schon ein wichtiger Teil der Kunst und natürlich ist Songtexte schreiben immer etwas Autobiografie über einen selbst.“ Bei den Texten dürfen die anderen Bandmitglieder zwar mitbestimmen, tun es aber nicht. Schlagzeuger Barry ist zufrieden mit den Worten des Sängers und mischt sich deshalb nicht ein: „Tobi singt zu dem, was er will und ich finde, da sollten wir ihm nicht groß reinreden.“ Das kann besonders wichtig für den Charakter eines Songs sein. Klar, man könne auch im Kollektiv schreiben, aber da gehe die Note verloren, meint Tobi.</p>
<h3>Zerstört die Discomusik!</h3>
<p>Wer genau die Idee zum Bandnamen hatte, ist nicht mehr ermittelbar. Eines ist sicher: Hinter dem Namen steckt ein bisschen Aggression. Man will die Mainstream-Musik, die meistens in Diskos läuft, zerstören.</p>
<p>Welche Musik hören die „Disko-Zerstörer“ eigentlich? Die Band hat einen ziemlich breit gefächerten Musikgeschmack, der von Elektro über Indie bis Hip Hop reicht. Eine richtige Patronage haben sie nicht. Die Jungs wollen sich lieber auf ihre eigene Musik konzentrieren und keiner anderen Band nacheifern. Für Sänger Tobi ist das neue Album von Vampire Weekend – „Modern Vampires of the City“ – momentan die coolste Platte.</p>
<h5 style="text-align: center;"><iframe src="//www.youtube.com/embed/i2r_CxmxEq0" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe>&#8220;Melencolia I&#8221;, das aktuelle Musikvideo von <em>We Destroy Disco</em></h5>
<h3>Ab nach Québec!</h3>
<p>Der bisher größte Erfolg der Band: Sie erreichte beim „Newcomer Contest Bayern“ den 2. Platz. Da die erstplatzierte Band <i>Exclusive</i> keine Zeit hat, um ihren Preis wahrzunehmen, dürfen die Augsburger im September auf Tour im kanadischen Bundesstaat Québec gehen. Dort werden sie in einer High School, in einem Club und auf einem Festival spielen. Natürlich freuen sich alle schon riesig auf diesen Trip: „Allein der Gedanke daran ist absurd, wir fliegen hin, checken ein, müssen nichts bezahlen, können uns die Gegend angucken und spielen noch drei coole Konzerte.“ Der bisher beste Auftritt sei auf dem diesjährigen Modular Festival gewesen. Einen richtig peinlichen oder schlechten Auftritt, bei dem wirklich vieles schief ging, hatten sie noch nicht: „Nur einmal, als wir noch unter anderem Bandnamen in Füssen gespielt haben, kam tatsächlich niemand zum Konzert.“</p>
<p>Interessant ist auch die Geschichte, die Tobi zum Song „Wellington“ erzählt: „Eigentlich wollte ich einen Song über Duke Wellington schreiben. Dieser Mann hat damals im Krieg gegen Napoleon in der Schlacht von Waterloo die entscheidende Wende gebracht. Am Ende hat es sich aber so entwickelt, dass ich über die neuseeländische Stadt Wellington geschrieben habe.“ Es ist ein Song über Weltschmerz und Wunsch nach menschlicher Nähe. Wenn Tobi singt „And all I know this hope I&#8217;m looking for, I will find it in Wellington, you&#8217;ll find me in Wellington“, will man einfach nur weg, in eine andere Stadt, egal wohin.</p>
<p><a href="http://wedestroydis.co/">http://wedestroydis.co/</a></p>
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		<title>Fingerfood</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2013 07:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[eine_woche_ohne]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Woche ohne … Besteck Foto: Maximilian Wagner Jeder hat es, jeder braucht es: Besteck. Ob Tafelsilber von den Großeltern oder All-in-One-Campingbesteck – die Strecke zwischen Mund und Teller wird gerne mithilfe von Besteck zurückgelegt. Doch brauchen wir die Gehhilfe...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/fingerfood-ohne-besteck/">Fingerfood</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Woche ohne … Besteck</h2>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Die-Bewegung-3.png"><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-230" alt="Die Bewegung 3" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Die-Bewegung-3.png" width="1200" height="775" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Die-Bewegung-3.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Die-Bewegung-3-400x258.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Die-Bewegung-3-1024x661.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span><br />
</a><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Foto: Maximilian Wagner</span></h5>
<p>Jeder hat es, jeder braucht es: Besteck. Ob Tafelsilber von den Großeltern oder All-in-One-Campingbesteck – die Strecke zwischen Mund und Teller wird gerne mithilfe von Besteck zurückgelegt. Doch brauchen wir die Gehhilfe beim Fünf-Gänge-Menü wirklich? Ohne Besteck könnten wir immerhin das lästige Spülen vermeiden. Tagtäglich zeigt uns die Natur bestecklose Alternativen. Denken wir doch an ein Baby, das nach der Brust seiner Mutter greift. Besteck an dieser Stelle wäre wohl mehr als nur unangebracht. Sind unsere Finger also die bessere Alternative? Um dem auf den Grund zu gehen, wagen wir einen Selbstversuch und schließen für eine Woche die Besteckschublade.</p>
<h3>Montag, 1. Tag – „Menssaker“</h3>
<p>Es startet der Selbstversuch. Der Schauplatz: die Mensa der Universität Augsburg. Bester Dinge betreten wir die Essensausgabe, doch bereits nach wenigen Minuten macht sich Verwirrung breit. Wie soll man bitte Spaghetti Bolognese oder Gulasch ohne Besteck essen? Am Ende ist das Tablett dennoch voll: Team Magdalena versucht sich an Tortellini in Gemüsesoße, während Team Rebecca eine gewagte Pommes-Erbsen-Möhren-Kombination wählt. Damit beginnt die Sauerei. Pommes und Tortellini sind kein Problem, dafür landet die Gemüsesoße im Müll und Erbsen und Möhrchen verteilen sich gleichmäßig auf Tisch und Boden. Beim Anblick dieses Schlachtfeldes schmeckt das Essen auch nur noch halb so gut. Na dann – auf eine appetitliche Woche!</p>
<h3>Dienstag, 2. Tag – Übung macht den Meister</h3>
<p>Ein Täter sollte nie an seinen Tatort zurückkehren. Deswegen kehren wir der Mensa den Rücken und wechseln die Gefilde. Der Schauplatz heute: das Unikum. Unter den spöttischen Blicken und Sprüchen unserer Tischgesellen sichten wir die Karte. Aus Rücksicht auf die anderen Gäste und aus Angst vor einem gefährlichen Handgemenge wählen wir Pizza. Von den Problemen am Vortag kaum etwas zu bemerken. Stück für Stück verschwindet die italienische Teigware in unseren Mündern und das ohne größere Ausschreitungen. Die mit Fett triefenden Finger versenken wir in einem Berg aus Servietten.</p>
<h3>Mittwoch, 3. Tag – „How much are the dishes?“ Die Geburtsstunde einer Bewegung</h3>
<p>Unsere Botschaft an die Menschheit hat sich schnell herumgesprochen. Wir scharen plötzlich Revolutionäre, Fingerfetischisten und Trittbrettfahrer um uns. Viele finden unsere Idee vom bestecklosen Leben interessant. Darunter auch unsere Kommilitonin Amelie. Bald bittet sie uns zu Spaghetti an Frischkäse-Zitronen-Soße. Ohne Besteck. Den Konventionen ein Schnippchen zu schlagen, dazu lädt Amelie noch sieben weitere Wagemutige ein. Die Finger gewetzt sitzen wir also am WG-Tisch und greifen zu. Fast anmutig dreht Amelie ihre Nudeln mit einer Zeigefinger-Mittelfinger-Daumen-Kombination in ihrem Handteller auf. Neben ihr auf dem Tisch stapeln sich Tonnen von benutzten Servietten und um sie herum gibt es Gemurmel über die Gründung einer Bewegung. „How much are the dishes?“, schlägt jemand als Leitspruch vor. Doch wir besinnen uns zurück auf den Beginn des Experiments: Von Hand- statt Keramikteller war nie die Rede. Das wird uns zu heikel, wir verlassen diese radikale Strömung.</p>
<h3>Donnerstag, 4. Tag – Warum bemerkt uns keiner?</h3>
<p>Mensa. Noch immer paralysiert von den Ereignissen des Vortages, vergreifen wir uns an der Salattheke. Kartoffelsalat. An dieser Stelle soll die Beschaffenheit des heutigen Arbeitsmaterials kurz Erwähnung finden: weichkochende Kartoffeln und verschwimmende Grenzen zwischen Kartoffel und Dressing. Kurzum eine haptische Herausforderung. Im Dienste der Sache probieren wir zwei Techniken aus: Team Magdalena testet für euch die „Schaufel“, Team Rebecca versucht sich an der salonfähigeren „Scheibe-für-Scheibe-Technik“. Die „Schaufel“ glänzt mit Geschwindigkeit, die „Scheibe-für-Scheibe-Technik“ besticht durch saubere Arbeit. Doch den Kartoffelsalat genießen beide Teams nicht. Von Angesicht zu Angesicht wird uns schlecht. Wie geht es dann wohl den Studierenden um uns herum? Erschrocken stellen wir eines fest: nichts. Kein einziges angewidertes Gesicht, keine Blicke, einfach nichts. Wieso bemerkt uns keiner? Wir machen die nahenden Prüfungen verantwortlich. Auch an der Tablett-Rückgabe bemerkt keiner unsere Bestecklosigkeit. Aufmerksamkeit erregen wir dennoch: Erst kurz vor dem Ende des Fließbandes fegen wir die letzte Serviette vom Tablett.</p>
<h3>Freitag, 5. Tag – Der Müll ist voll</h3>
<p>Heute gibt es Salat und Grillgut, serviert an Serviette. Das Problem mit dem Papiertuch ist mittlerweile zur Plage geworden. Was wir erreichen wollten: das Sparen von Spülmittel, Wasser und Zeit fürs Abwaschen. Was wir erreicht haben: die Ankurbelung der Serviettenindustrie. Unsere Finger sind keineswegs pflegeleichter als gewöhnliches Besteck. Während die einen ihr Silber putzen, betreiben wir Raubbau am Serviettenspender. Von Nachhaltigkeit kann nicht die Rede sein. Und sowieso schmeckt es mit Besteck einfach besser. Wir öffnen die Besteckschublade wieder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/fingerfood-ohne-besteck/">Fingerfood</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Ich hab&#8217;s satt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chantal Helwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 21:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Augsburger Studenten nie wieder essen würden Fotos: Chantal Helwig Lieblingsgerichte hat jeder. Aber gibt es nicht ebenso Lebensmittel, die man aus dem Speiseplan verbannt hat? Presstige hat sich für euch auf dem Campus umgehört und festgestellt: Trotz kleinem Geldbeutel...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/umfrage-essen-satt/">Ich hab&#8217;s satt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was Augsburger Studenten nie wieder essen würden</h2>
<p>Fotos: Chantal Helwig</p>
<p>Lieblingsgerichte hat jeder. Aber gibt es nicht ebenso Lebensmittel, die man aus dem Speiseplan verbannt hat? Presstige hat sich für euch auf dem Campus umgehört und festgestellt: Trotz kleinem Geldbeutel stellen Studenten hohe Ansprüche an ihr Essen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Johann.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-205 alignleft" alt="Johann" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Johann.png" width="312" height="432" /></a></p>
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<h3>Johann, 23, Jura</h3>
<p>„Vom Aussterben bedrohte Fischarten, die nicht gezüchtet werden können, esse ich nicht und sie gehören meiner Meinung nach nicht auf den Teller.“</p>
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<p><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Lia.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-208 alignleft" alt="Lia" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Lia.png" width="324" height="442" /></a></span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"> </span></p>
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<h3>Lia, 24, BWL</h3>
<p>„Einmal habe ich Tintenfischringe aus der Tiefkühlabteilung im Supermarkt gegessen. Die Konsistenz war sehr eklig und es hat gestunken! Das esse ich nie wieder.“</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Philipp.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-212 alignleft" alt="Philipp" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Philipp.png" width="320" height="431" /></a></p>
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<h3>Phillip, 22, VWL</h3>
<p>„Essen von Fast-Food-Ketten esse ich nicht mehr, weil die Tiere dafür in Massentierhaltung leben und gemästet werden.“</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Michelle.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-210 alignleft" alt="Michelle" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Michelle.png" width="320" height="437" /></a></p>
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<h3>Michelle, 19, Global Business Management</h3>
<p>„Fleisch esse ich schon seit langem nicht mehr. Die Gründe sind, dass es mir einfach nicht schmeckt und ich es für ethisch bedenklich halte.“</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/max.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-209 alignleft" alt="max" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/max.png" width="320" height="443" /></a></p>
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<h3>Max, 25, BWL</h3>
<p>„Ich esse keine Eier mehr aus der Legebatterie. Die Tiere leben unter so schlechten Bedingungen, dass ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, solche Eier zu kaufen. Stattdessen greife ich zu Eiern aus Freilandhaltung!“*</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Katha.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-207 alignleft" alt="Katha" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Katha.png" width="320" height="454" /></a></p>
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<h3>Katha, 21, Jura</h3>
<p>„2010 war ich auf einem privaten Ausflug in China und wollte dort auch das exotische Essen kennenlernen. Unter anderem gelten dort Hühnerfüße als Delikatesse. Ich war neugierig und habe es probiert, aber ein zweites Mal wird es das sicher nicht geben.“</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Patrick.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-211 alignleft" alt="Patrick" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Patrick.png" width="320" height="435" /></a></p>
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<h3>Patrick, 22, Jura</h3>
<p>„Ich habe aufgehört, Fast Food zu essen. Seitdem vertrage ich es auch nicht mehr, es ist einfach nur ungesund!“</p>
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<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Julia.png" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-206 alignleft" alt="Julia" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Julia.png" width="320" height="455" /></a></p>
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<h3>Julia, 18, Global Business Management</h3>
<p>„Ich will Massentierhaltung nicht unterstützen, deswegen kaufe ich Fleisch aus guter Tierhaltung. Ich bin auch bereit, dafür mehr zu zahlen. Am liebsten kaufe ich Produkte aus der Region.“</p>
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<p><em>*Anmerkung der Redaktion: Die konventionelle Käfighaltung, auch als Legebatterie bekannt, ist in Deutschland seit 2009 und in der gesamten EU seit 2012 verboten. Käfighaltung gibt es jedoch immer noch in Form der sogenannten Kleingruppenhaltung mit nur minimalen Verbesserungen für die Tiere. Von artgerechter Haltung kann deshalb keineswegs die Rede sein.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/umfrage-essen-satt/">Ich hab&#8217;s satt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Essen bis zum Höhepunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annika Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 06:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das perfekte Liebes-Dinner Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Wie gut, dass es der Sage nach genügend Lebensmittel gibt, die der Liebe durch ihre aphrodisierende Wirkung zusätzlich auf die Sprünge helfen. Presstige hat das ideale Vier-Gänge-Menü zusammengestellt und verrät, welche...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/essen-bis-zum-hoehepunkt/">Essen bis zum Höhepunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Das perfekte Liebes-Dinner</span></h2>
<p><b><b>L</b><b>iebe geht bekanntlich durch den Magen. Wie gut, dass es der Sage nach genügend Lebensmittel gibt, die der Liebe durch ihre aphrodisierende Wirkung zusätzlich auf die Sprünge helfen. Presstige hat das ideale Vier-Gänge-Menü zusammengestellt und verrät, welche Kräfte tatsächlich in diesen Lebensmitteln stecken.</b></b></p>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Illu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Illu" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Illu-1024x720.jpg" width="600" height="421" /><br />
</a>Illustration: Natalia Sander<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/11/Illu.jpg"><br />
</a></h5>
<h3>Entrée: Austern und Champagner</h3>
<p>Zum Einstieg gibt es den Klassiker schlechthin! Austern wird nachgesagt, dass sie sich aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Zinkgehalts positiv auf die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron auswirken und somit ein natürliches Aphrodisiakum sind. Am besten serviert man Austern mit einem Glas Champagner, denn auch Alkohol kann durchaus verführend wirken. Die Augsburger Ernährungsberaterin Iris Wolf bestätigt die anregende Wirkung von Alkohol, „denn er enthemmt“. Übertreiben sollte man es aber nicht, da die Lust schnell in Müdigkeit umschlagen kann.</p>
<h3>Vorspeise: Lauwarmer Spargel-salat mit Granatapfel-Vinaigrette</h3>
<p>Nachdem die Austern und der Champagner beide Partner in die richtige Stimmung gebracht haben, sorgt die Vorspeise für noch mehr Verführung. Dem phallusförmigen Spargel wird eine lustfördernde Wirkung zugesprochen. Auch Wolf sieht in dem Gemüse durchaus Potenzial: „Die Optik der Lebensmittel oder die Anordnung auf dem Teller kann mit Sicherheit aphrodisierend wirken.“ Unterstützt wird der Spargel in der Vorspeise vom Granatapfel, dem Sinnbild der griechischen Göttin Aphrodite. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen konnten jedoch keinen Beleg für die verführerische Wirkung der süß-säuerlichen Frucht finden.</p>
<h3>Hauptspeise: Feuriges Thai-Curry</h3>
<p>Wer nach der Vorspeise immer noch nicht voll in Fahrt ist, der sollte unbedingt den Hauptgang abwarten. Eine Mischung aus scharfen Gewürzen, allen voran Chili und Ingwer, lässt die Lustkurve ordentlich ansteigen. Scharfes Essen führt zur Ausschüttung von Glückshormonen. Außerdem fördert es die Durchblutung, was eine stimulierende Wirkung haben kann. Die Vielfalt der feurigen Gewürze des Thai-Currys sind somit die idealen Zutaten für ein Liebes-Dinner. Das Gute daran ist, dass sich die Aromen schon während der Zubereitung in der ganzen Küche verteilen. Laut Wolf kann die Stimulation aller Sinne, wie zum Beispiel durch das Sehen, Schmecken, Riechen und Anfassen der Lebensmittel, anregend sein.</p>
<h3>Dessert: Duo von Schoko- und Vanilleparfait an Feigen-Confit</h3>
<p>Im besten Fall war die Verführung schon nach der Hauptspeise erfolgreich. Falls nicht, sollte spätestens nach diesem Dessert der Gipfel der Lust erreicht sein. Schon die Azteken glaubten an die erotisierende Wirkung der Kakaobohne und zauberten aus ihr einen Liebestrank. In diesem Dessert sorgt das zarte Zerschmelzen des schokoladigen Parfaits für eine Explosion aller Sinne. Hinzu kommt der Duft von Vanille. Auch die Form der Feige könnte die Fantasie anregen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Presstige-Liebes-Dinner steckt dem Mythos zur Folge voller natürlicher Aphrodisiaka. Die Meinungen zu den tatsächlichen Wirkungen dieser Lebensmittel gehen jedoch stark auseinander. Laut Ernährungsberaterin Iris Wolf haben all diese Produkte keine erotisierende Wirkung, zumindest in wissenschaftlicher Hinsicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass „Lebensmittel heutzutage zum Teil sehr wenig mit der Natur zu tun haben“. Trotzdem kann alleine die vermutete Wirkung durchaus aphrodisierend sein, denn: „Glaube versetzt schließlich Berge.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/11/essen-bis-zum-hoehepunkt/">Essen bis zum Höhepunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Gemäßigte Idealisten gesucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Kiefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 07:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[foodsharing]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nahrungsverschwendung]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview über Foodsharing Mitten in einer ruhigen Münchner Wohngegend wird plötzlich für zwei Stunden der Bürgersteig in Beschlag genommen. Eine Tür wird geöffnet, kleine, bunte Stühle werden hinausgetragen, Lebensmittel hinein: Äpfel, Joghurts, Backwaren und mehrere Packungen Wurst. Im großen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/foodsharing-interview/">Gemäßigte Idealisten gesucht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Interview über Foodsharing</h2>
<h5><strong style="font-family: Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', 'Book Antiqua', serif; font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Mitten in einer ruhigen Münchner Wohngegend wird plötzlich für zwei Stunden der Bürgersteig in Beschlag genommen. Eine Tür wird geöffnet, kleine, bunte Stühle werden hinausgetragen, Lebensmittel hinein: Äpfel, Joghurts, Backwaren und mehrere Packungen Wurst. Im großen Schaufenster neben der Tür hängt ein Plakat von Foodsharing.de. Hier auf dem Gehsteig, in lockerer Atmosphäre und umgeben von Freiwilligen und Passanten, habe ich auch mein Interview mit Barbara Merhart. Sie ist derzeit der Kopf der Freiwilligen von Foodsharing in München.</strong></h5>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Foodsharing.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-269" alt="Foodsharing" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Foodsharing.png" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Foodsharing.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Foodsharing-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Foodsharing-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"> </span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Fotos: Alexandra Kiefer</span></h5>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Presstige</strong>: <strong>Frau Merhart, was machen Sie hier? Und was ist Foodsharing?</strong><br />
</em><strong>Barbara Merhart:</strong> Ich leite heute die Aufsicht über den Fair-Teiler, der zu Foodsharing gehört. Er ist eine Art öffentlicher Kühlschrank, wo die Leute Lebensmittel bringen oder mitnehmen können. Darüber wird in München im Moment am meisten geteilt; in anderen Städten mehr über unsere Website. Auf der kann jeder für seine Stadt einen Essenskorb mit übrig gebliebenen Lebensmitteln online stellen, den andere abholen können. Foodsharing will ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen. Ausgangspunkt war die Dokumentation „Taste the waste“, die zeigt, in welchem Ausmaß noch genießbare Lebensmittel weggeworfen werden. Dessen Regisseur, Valentin Thurn, hat danach den Verein Foodsharing e.V. Gegründet und via Crowdfunding die Programmierung der Website Foodsharing.de finanziert. Anfangs hätte er nie damit gerechnet, dass daraus so viel entsteht. Seit Dezember 2012 sind wir online und es finden sich in vielen Städten freiwillige Helfer und Möglichkeiten, Lebensmittel zu retten, indem man Supermärkte, Mensen und so weiter anspricht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Barbara-plus-Freunde.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-266" alt="Barbara plus Freunde" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Barbara-plus-Freunde.png" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Barbara-plus-Freunde.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Barbara-plus-Freunde-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Barbara-plus-Freunde-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Barbara Merhart ist die mittlere Person auf diesem Foto</span></h5>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Ist das nicht alles viel zu umständlich, wenn ich in einem anderen Teil von München wohne, und dann erst mal sehr lange fahren muss, um hierher zu kommen?</strong><br />
</em>Nein, wenn jemand sehr weit weg vom Fair-Teiler wohnt, dann kann er sein Essen via Internet teilen und jemand bei ihm in der Nähe holt das ab. Außerdem ist es unser Ziel, dass in jeder größeren Stadt und in jedem Stadtteil Fair-Teiler stehen.</p>
<p><em><strong>Was ist, wenn ich abgepackten Schinken aus Massentierhaltung oder Erdbeeren im Winter teilen will?</strong><br />
</em>Das ist uns egal. Unser erstes Ziel ist es, Lebensmittel zu retten. Ob man Massentierhaltung nun moralisch gut findet oder nicht ist eine ganz andere Sache. Wir haben hier viele Menschen, die vegan oder vegetarisch leben und sich dafür auch engagieren, aber das gehört erst einmal nicht zu Foodsharing. Wir können in Deutschland erst einmal viel erreichen, wenn wir die Haushalte dazu bewegen, weniger wegzuschmeißen. Die haben einen Anteil von 61 Prozent an noch genießbaren, weggeworfenen Lebensmitteln. Der Hauptteil davon: Obst und Gemüse.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Essen-mit-Mensch-und-Schokohase.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" alt="Essen mit Mensch und Schokohase" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Essen-mit-Mensch-und-Schokohase.png" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Essen-mit-Mensch-und-Schokohase.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Essen-mit-Mensch-und-Schokohase-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Essen-mit-Mensch-und-Schokohase-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><br />
<em><strong>Macht ihr nicht den Supermärkten das Geschäft kaputt?</strong><br />
</em>Nein, das ist Quatsch. Durch eine Kooperation mit uns sparen sie sich im Übrigen Müllkosten. Besonders kleinere Läden, die auch bei ihrem Produktangebot auf Nachhaltigkeit achten, machen gerne mit. In München versuchen wir aktuell, den Viktualienmarkt einzubinden. Was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, ist eine „Ditsch-Kiste“ einzurichten. Das heißt wir würden für die Supermärkte Obst und Gemüse, das zwar nicht mehr ganz der ästhetischen Norm entspricht, aber immer noch essbar ist, in einen Korb sortieren und das kann dann zum reduzierten Preis gekauft werden. Wir wollen die Supermärkte und auch die Privathaushalte dazu bringen, sich vor dem Einkauf von frischen Lebensmitteln mehr Gedanken über ihren tatsächlichen Bedarf zu machen. Dann wird auch weniger weggeschmissen.</p>
<p><strong><em>Muss man Idealist sein, um mitzumachen?</em></strong><br />
Wir sind zwar durch die Bank weg alle Idealisten, aber ich würde sagen eher gemäßigte Idealisten.</p>
<p><em><strong>Weil der Idealismus mit der Zeit verloren geht?</strong><br />
</em>Nein! Es kommt darauf an, wie man die Sache angeht. Wenn man ganz schnell die Welt retten will, dann wird man wahrscheinlich bald desillusioniert. Wenn man aber einfach vorher schon weiß, dass es seine Zeit dauert und es mühsam ist, und man gleichzeitig immer wieder Leute trifft, die dann Mitstreiter sind, dann funktioniert es.</p>
<h5><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Fair-Teiler-KÅhlschrank.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-268" alt="Fair-Teiler-KÅhlschrank" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Fair-Teiler-KÅhlschrank-767x1024.png" width="600" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Fair-Teiler-KÅhlschrank-767x1024.png 767w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Fair-Teiler-KÅhlschrank-299x400.png 299w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Fair-Teiler-KÅhlschrank.png 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></h5>
<p><em><strong>In Augsburg gibt es bisher keinen Foodsharing-Ableger. Was würde man dazu brauchen?</strong><br />
</em>Anfangs braucht es ein, zwei Leute, die bereit sind sehr viel Zeit zu investieren und hinter der Idee stehen. Man muss erst einmal genügend Werbung machen, damit man wahrgenommen wird von den Privathaushalten. Das heißt man stellt sich hin und verteilt Flyer, organisiert kleine Aktionen und gibt Interviews für die Presse. Dann ergeben sich bald Möglichkeiten für Fair-Teiler und Kooperationen. Als kleinen Test kann es jeder einfach mal selbst ausprobieren, indem er in seinem Wohnhaus oder Studentenwohnheim einen Korb in den Gang stellt, gefüllt mit übrigen Lebensmitteln und einem „Bedarf?“-Schild. Das ist schneller weg, als du gucken kannst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/foodsharing-interview/">Gemäßigte Idealisten gesucht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Baby, Baby, Baby, Baby, es gibt Reis!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Grundler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 18:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und noch viel mehr in Augsburgs internationalen Lebensmittelläden  Wir Augsburger Studierende können uns schon glücklich schätzen. Ohne unsere hungrigen Hälse besonders weit recken zu müssen, können wir doch weit über den eigenen Studentenwerks-Tellerrand schauen. Wenngleich die Mensa uns bereits...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: left;" align="CENTER">&#8230; und noch viel mehr in Augsburgs internationalen Lebensmittelläden</h2>
<p style="text-align: left;" align="CENTER"><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"> </span><strong style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Wir Augsburger Studierende können uns schon glücklich schätzen. Ohne unsere hungrigen Hälse besonders weit recken zu müssen, können wir doch weit über den eigenen Studentenwerks-Tellerrand schauen. Wenngleich die Mensa uns bereits in die abgelegensten kulinarischen Winkel der Welt zu entführen versucht, darf es zu Hause ruhig auch einmal etwas gewagter und abwechslungsreicher zugehen. Mithilfe unseres kulinarischen Stadtplans findet ihr das richtige Geschäft für die exotischsten Zutaten. Drei Beispiele.</strong></p>
<h5 style="text-align: center;" align="JUSTIFY"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Noodaeng-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-179" alt="Noodaeng 3" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Noodaeng-3.png" width="1200" height="803" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Noodaeng-3.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Noodaeng-3-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Noodaeng-3-1024x685.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><br />
<span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Fotos: Maximilian Grundler</span></h5>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Irgendwo im Ulrichsviertel. Ein unscheinbares Ladenfenster. Im Vorbeigehen lässt sich aus den Augenwinkeln ein wippendes, schimmerndes Etwas registrieren. Die japanische Winkekatze, die im Fenster des kleinen, unauffälligen Ladens auf sich aufmerksam macht, sieht merkwürdig fehl am Platz aus, hier in der malerischen Altstadt. Doch weit gefehlt! So unentwegt die batteriebetriebene Maneki-neko ihr Werk verrichtet, so zeitlos erscheint auch der Laden, in dem sie steht. Noodaeng’s asiatische Spezialitäten gehört zu den ältesten Asialäden der Stadt. Seit 17 Jahren schon versorgt Noodaeng Ruf Augsburger Hobbyköche mit original ostasiatischen Lebensmitteln. Besonders hervorzuheben sind die frischen Artikel, welche die freundliche Thailänderin direkt aus ihrer Heimat bezieht, wie zum Beispiel lange Spargelbohnen, frische grüne Pfefferkörner oder Kaffir-Limettenblätter. Auch die hausgemachten Frühlingsrollen verdienen es, erwähnt zu werden. Für den mutigen Bayer gibt es sogar authentische chinesische Würste! Freunde der japanischen Küche werden hingegen eher von den frischen Shirataki-Nudeln angetan sein – und wenn’s mal schnell gehen soll, hat man zumindest eine große Auswahl original asiatischer Billig-Noodles.</p>
<h3 style="text-align: left;">Zwischen Holzzahnbürsten und Shishatabak</h3>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" alt="Palmyra 1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-1.png" width="1200" height="803" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-1.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-1-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-1-1024x685.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 align="JUSTIFY"></h5>
<p style="text-align: left;">Szenenwechsel. Eine andere Gasse, diesmal mitten in der Altstadt – und doch so gut wie unbelebt. Nur selten verirrt sich jemand bewusst dorthin. Keine Menschen, keine Geschäfte, nichts&#8230; mit Ausnahme eines kleinen schummrigen Gemischtwarenladens. Die Wasserpfeifen im Fenster schreien zwar „Orient“, jedoch nicht wirklich „Lebensmittel“. Doch der Eindruck soll sich bereits beim Betreten des Palmyra Multi Center als voreilig herausstellen.</p>
<h5 align="JUSTIFY"></h5>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-181" alt="Palmyra 4" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-4.png" width="1200" height="803" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-4.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-4-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Palmyra-4-1024x685.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Hinter dem Tresen steht Michael Saliba, ein Angestellter des Ladens. Er scheint ein gemütlicher Mann zu sein und kaut, arabisches MTV schauend, auf einer Siwāk-Zahnbürste, die aus einem ausgefaserten Zweig des Zahnbürstenbaumes besteht. „Schau, die macht ganz weiße Zähne!“, sagt er mit einem breiten Lächeln und zeigt mir ein frisches Siwāk in seiner Verpackung. Auf die Frage, welche Waren hier vertrieben werden, beginnt er prompt mit einer Ladenführung und erklärt mit einem Anflug von Stolz in der Stimme, dass die kleine Verkaufsfläche mit mehr als 500 Artikeln aufwartet. Der Fokus des Geschäftes liegt, ganz entgegen des Außeneindrucks, tatsächlich auf orientalischen Lebensmitteln, wobei besonders die große Auswahl an Konserven auffällt. Da wären gekochte, in Öl eingelegte Auberginen (Makdoos), eingelegte Okra, eingelegte Weinblätter und noch vieles Eingelegte mehr. Die Rückseite des Regals ist ganz der Auswahl orientalischer und indischer Gewürze und Gewürzmischungen gewidmet. Falafelmischungen sowie bereits fertige, tiefgefrorene Falafeln gibt es natürlich auch und generell so ziemlich alles, was man in der orientalischen Küche gebrauchen kann. Und für nach dem Essen: Arak, ein starker, libanesischer Anisschnaps.</p>
<h3 style="text-align: left;">„Aber nicht mischen!“</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Mix-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-178" alt="Mix 1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Mix-1.png" width="1200" height="803" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Mix-1.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Mix-1-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Mix-1-1024x685.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Schnaps ist auch das Stichwort für den nächsten Laden. Die vermutlich größte Auswahl an echtem osteuropäischen Wodka gibt es im Mix Markt in der Johann-Georg-Halske-Straße. Der Laden ist angenehm ausgeleuchtet und es macht Spaß, die langen, breiten Gänge entlang zu schlendern. Alle zwei Schritte wartet eine neue Überraschung: ein Artikel, den man noch nie gesehen hat oder die Erkenntnis, dass die Klientel wohl total auf Sonnenblumenkerne und Buchweizen stehen muss. Die große Auswahl von gefrorenem, getrocknetem und frischem Fisch verdient besondere Erwähnung, ebenso die Vielfalt der Nudelsorten. Auch bei gefrorenen Beeren kann der durchschnittliche deutsche Supermarkt nicht mit dem Angebot des Mix Marktes mithalten. Wo sonst bekommt man schon Waldheidelbeeren, Moosbeeren, schwarze Apfelbeeren und Sanddornbeeren? Wer bei diesem ungewohnten Warenangebot mal nicht weiter kommt (was zum Beispiel sind Apfelbeeren?), kann sich auf hilfsbereites Personal verlassen.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Es soll zwar schon vorgekommen sein, dass die Mitarbeiter genauso ratlos vor dem endlos anmutenden Schnapsregal stehen wie man selbst, doch mit etwas Glück ist ein aufgeschlossener Wodka-Kenner mit Vokuhila nicht weit. Sagt schöne Grüße und besten Dank, wenn ihr ihn seht! Ich werde seinen eindringlichen Rat, den guten Tropfen auf keinen Fall zu mischen, nicht vergessen.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em>Unsere Karte mit weiteren internationalen Lebensmittelläden:</em><br />
<iframe src="http://mapsengine.google.com/map/embed?mid=z9vL7mGSu_vQ.kq_IpRjRZRBU" height="480" width="640"></iframe></p>
<p style="text-align: left;"><em>Falls du noch weitere Adressen kennst, die noch nicht eingetragen sind, lass es uns wissen unter: <a href="http://goo.gl/vghqrr" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">goo.gl/vghqrr</a></em></p>
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		<title>Pasta e basta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Kiefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[porträt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Porträt eines unfreiwilligen Veganers Nudeln sind Philippes Leibgericht – und eigentlich fast sein einziges Gericht. Dass sein veganer Speiseplan deshalb nicht langweilig aussehen muss, das zeigen seine Fotos und seine Begeisterung fürs Kochen. Unfreiwillig vegan – wie geht das? Bei...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Porträt eines unfreiwilligen Veganers</h2>
<p><strong>Nudeln sind Philippes Leibgericht – und eigentlich fast sein einziges Gericht. Dass sein veganer Speiseplan deshalb nicht langweilig aussehen muss, das zeigen seine Fotos und seine Begeisterung fürs Kochen.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Bildschirmfoto-2013-11-07-um-23.10.48.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-296" alt="Bildschirmfoto 2013-11-07 um 23.10.48" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Bildschirmfoto-2013-11-07-um-23.10.48.png" width="853" height="223" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Bildschirmfoto-2013-11-07-um-23.10.48.png 853w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/Bildschirmfoto-2013-11-07-um-23.10.48-400x104.png 400w" sizes="(max-width: 853px) 100vw, 853px" /></a></p>
<p>Unfreiwillig vegan – wie geht das? Bei Philippe wurden bereits im Alter von drei Jahren mehrere Lebensmittelunverträglichkeiten diagnostiziert: Wegen einer Nahrungsmittelallergie gegen tierisches Eiweiß darf er keinen Fisch, kein Fleisch und keine Eier zu sich nehmen. Zusätzlich fehlt ihm ein Enzym zum Abbau von Milchzucker, deshalb ist er laktoseintolerant und verträgt keine Milchprodukte.</p>
<p>Ist das nicht schrecklich, wenn man auf so viel verzichten muss? Philippe zuckt mit den Schultern und meint, er sei das so gewohnt. Wie soll er etwas vermissen, das er nie probiert hat? Oder etwas, das ihm beim einzigen Mal probieren nicht geschmeckt hat, wie Schokolade. Wenn er auswärts isst, bestellt er einfach die vegetarischen Gerichte ohne Käse. Er findet das auch nicht schlimm.</p>
<h3>„Wenn ich selbst koche, weiß ich, was drin ist.“</h3>
<p>Bei Philippe gibt abends – egal wie spät es ist oder wie lange es dauert – noch ein warmes Gericht. Das Kochen macht ihm Spaß. Er experimentiert gerne, kauft das Gemüse, auf das er gerade Lust hat, und kocht nur selten nach Rezept. So stellt er sich jeden Abend bereitwillig in die Küche, schnipselt sein Gemüse und kocht nebenbei meist Nudeln, ab und zu auch Hirse oder Quinoa. Doch ganz gleich was es ist, vor dem Verzehr wird alles noch einmal hübsch angerichtet und von Philippe abgelichtet. Über 300 Fotos sind so bereits entstanden. Wenn sein Mitbewohner mit ihm isst, bieten die beiden einen interessanten Kontrast: Dieser bevorzugt für sein Abendessen nämlich schnelle Gerichte, die nur eine kurze Zubereitungszeit durch den Backofen oder das Schnellrestaurant um die Ecke benötigen.</p>
<p>Auf die Frage hin, warum er sein Essen so fleißig fotografiert, meint Philippe, er wollte sehen, wie man sich während des Studiums so ernährt. Vielleicht stellt sich so mancher Leser nun seinen eigenen Speiseplan vor und bemerkt einige Unterschiede dazu – gerade was das tägliche Kochen und die große Menge an Gemüse betrifft. Philippes Fotos sind deshalb wahrscheinlich kein typisches Beispiel für die Essgewohnheiten des Durchschnittsstudenten, aber sie sind ein Ansporn für mehr Experimente und Begeisterung in der Küche. Ein Gericht braucht ja anscheinend gar nicht viele Zutaten, um lecker auszusehen – und wer weiß, vielleicht verwirklicht Philippe ja bald seine Idee, einen eigenen Foodblog zu starten. Bis dahin lade ich mich öfter bei ihm zum Essen ein.</p>
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		<title>Ist das noch gut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Klauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 18:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[nahrungsverschwendung]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Faustregeln für den Umgang mit Lebensmitteln Wie erkennt man, ob ein Lebensmittel noch zu genießen ist? Und wie verhindere ich, dass etwas schlecht wird? Presstige hat für euch das wichtigste zum Thema Haltbarkeit und richtiger Lagerung zusammengefasst. Vorneweg: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/ist-das-noch-gut/">Ist das noch gut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 align="JUSTIFY">Faustregeln für den Umgang mit Lebensmitteln</h2>
<p><strong>Wie erkennt man, ob ein Lebensmittel noch zu genießen ist? Und wie verhindere ich, dass etwas schlecht wird? Presstige hat für euch das wichtigste zum Thema Haltbarkeit und richtiger Lagerung zusammengefasst.</strong></p>
<figure id="attachment_167" aria-describedby="caption-attachment-167" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-167 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png" alt="joey" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-167" class="wp-caption-text">Text: Simone Klauer; Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><strong>Vorneweg:</strong> Das </span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Mindesthaltbarkeitsdatum</span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"> (MHD) ist nicht das </span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Verfallsdatum</span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">. Es gibt an, bis zu welchem Termin das Produkt auf jeden Fall zu genießen ist. Auch nach diesem Datum ist es häufig noch verzehrfähig. </span></p>
<p align="JUSTIFY">Anders ist es beim Verbrauchsdatum („verbrauchen bis“), zum Beispiel bei Fleisch. Diese empfindlichen Frischprodukte sollte man bis zu diesem Datum verbrauchen. Oder einfrieren, was die Haltbarkeit um einige Monate erhöht.</p>
<h3>Brot &amp; Toast</h3>
<p align="JUSTIFY">Abgepacktes Brot ist in der Regel noch nach Ablauf des MHD genießbar. Sobald es anfängt zu schimmeln, muss das Brot komplett entsorgt werden, da sich die Gifte schnell unsichtbar verbreiten. Tipp zur Vorbeugung: Brot hält länger frisch, wenn es nicht geschnitten ist. Am besten bei Zimmertemperatur luftdicht lagern. Oder einfrieren und kurz in der Mikrowelle oder im Toaster auftauen. Vollkorn- und Roggenbrot bleibt länger frisch als Weißbrot.</p>
<h3>Milchprodukte</h3>
<p align="JUSTIFY">Milchprodukte aus dem Supermarkt sind im geschlossenen Zustand oft noch einige Tage länger haltbar als angegeben. Ein gewölbter Deckel heißt nicht, dass das Produkt schlecht ist, sondern dass die Milchsäurebakterien aktiv sind. Das ist ganz normal. Bei Schimmelbefall müssen Milchprodukte komplett entsorgt werden. Feta hält sich länger, wenn man ihn in Salzwasser einlegt.</p>
<h3>Eier</h3>
<p align="JUSTIFY">Ein praktischer Test, wie frisch das Ei ist: in ein Glas mit Wasser geben. Sinkt es auf den Boden ist es frisch; steht es aufrecht, ist es schon älter, aber gegart noch gut. Wenn es oben schwimmt, ist es zu alt.</p>
<h3>Knoblauch, Kartoffel, Zwiebeln</h3>
<p align="JUSTIFY">Dunkel und trocken lagern, sonst treiben sie aus. Sprossen kann man aber wegschneiden. Grüne Stellen an Kartoffeln sollte man großzügig wegschneiden.</p>
<h3>Pesto</h3>
<p align="JUSTIFY">Bei Schimmelspuren oder strengem Geruch: entsorgen. Generell immer mit einem sauberen Löffel entnehmen, nach dem Öffnen mit Öl bedecken und im Kühlschrank lagern.</p>
<h3>Salat</h3>
<p align="JUSTIFY">Hält sich am besten in Küchenpapier gewickelt in einer Plastiktüte im Kühlschrank. Welke Blätter werden durch ein Bad in eiskaltem Wasser wieder knackiger.</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Generell gilt:</strong> Je größer der Wasseranteil in einem Lebensmittel, desto schneller breiten sich Keime aus. Trockenes und beispielsweise Marmeladen mit hohem Zuckergehalt sind weniger gefährdet. Der Schimmel tritt erst auf der Oberfläche auf und kann großzügig entfernt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/ist-das-noch-gut/">Ist das noch gut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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