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	<title>presstige#26 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>presstige#26 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Einwurf/Mehr-Wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2014 16:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[einwürfe]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Macht der Playlist?! „I´ve got the power!“ – Jeder kennt die legendäre Szene aus der Komödie „Bruce Allmächtig”, in der Bruce Nolan alias Jim Carrey Gottes Macht übertragen bekommt und zu Snap!‘s Song-Klassiker Hydranten explodieren lässt. Doch nicht nur...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/einwurf-mehr-wissen/">Einwurf/Mehr-Wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2911" aria-describedby="caption-attachment-2911" style="width: 1201px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Einwurf_Mehr-Wissen_1200px.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2911" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Einwurf_Mehr-Wissen_1200px.png" alt="Text: Marianne Schwarz, Illustration: Marina Schröppel" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Einwurf_Mehr-Wissen_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Einwurf_Mehr-Wissen_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Einwurf_Mehr-Wissen_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2911" class="wp-caption-text">Text: Marianne Schwarz, Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<h3>Die Macht der Playlist?!</h3>
<div>
<p>„I´ve got the power!“ – Jeder kennt die legendäre Szene aus der Komödie „Bruce Allmächtig”, in der Bruce Nolan alias Jim Carrey Gottes Macht übertragen bekommt und zu Snap!‘s Song-Klassiker Hydranten explodieren lässt. Doch nicht nur der Song „The Power“ widmet sich dem Thema Macht. Patti Smith, Iron Maiden, Kanye West, Madonna – die „Power“ zieht sich durch sämtliche Genres und schon etliche Interpreten haben sich an diesem Motiv versucht. Wer der mächtigen Musik weiter auf den Grund gehen will, sollte sich unsere Playlist anhören – zu finden auf <a href="http://presstige.org/machtmusik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.presstige.org/machtmusik</a></p>
<h3>Die Kleinen und die Macht</h3>
<p>Napoleon Bonaparte, einer der mächtigsten Männer der Geschichte, war winzig. Gerade einmal 168 Zentimeter soll der Feldherr gemessen haben. Verlängern lässt sich da leider nur die Liste der mächtigen Kleinen: Nicolas Sarkozy (1,69 Meter), Silvio Berlusconi (1,65 Meter), Wladimir Putin (1,65 Meter), Attila der Hunne (1,68 Meter), Benito Mussolini (1,69 Meter). Eine Erklärung für dieses Phänomen bietet der „Napoleon-Komplex“: Demnach machen kleine Männer ihren Mangel an physischer Größe durch umso größeren Ehrgeiz wett. Der Zusammenhang konnte durch mehrere Studien belegt werden. Der Namensgeber selbst hatte dieses Problem allerdings gar nicht: Zu Zeiten Napoleons waren die Menschen grundsätzlich viel kleiner als heute. So war 1835 ein durchschnittlicher französischer Soldat gerade mal 1,62 Meter klein. Damit war Napoleon alles andere als ein Winzling.</p>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>„Macht“ kommt von „mögen“</h3>
<p>Das Wort „Macht“ lässt sich auf das germanische Wort „mah–ti“ zurückführen, das Stärke oder Kraft bedeutet. Diese Eigenschaften haben ihren Ursprung wiederum in dem Wort „magh“, das „können, vermögen“ ausdrückt. Und von „magh“ leitet sich das heutige Wort „mögen“ ab. „Macht“ kommt also von „mögen“. Ein Zusammenhang zwischen Sympathie und Macht gibt durchaus Sinn. Dass es allerdings auch Gegenbeispiele gibt, wird uns regelmäßig und quer über den Erdball gezeigt.</p>
<h3>Macht = Stärke?</h3>
<p>Im Duden wird als Synonym für „Macht“ das Wort „Stärke“ aufgeführt. Grund genug, die Stärke genauer unter die Lupe zu nehmen. Vermutlich ist damit nicht das Pulver gemeint, das aus Kartoffeln oder Reis gewonnen wird. Zum stärksten Mann der Welt wurde 2013 beim gleichnamigen Wettbewerb der US-Amerikaner Brian Shaw gekürt, die stärkste Frau ist derzeit die Finnin Kati Luoto. Viel erstaunlicher ist allerdings das stärkste Tier der Welt: eine gewöhnliche Milbe. Genauer gesagt: die 0,8 Millimeter große tropische Hornmilbe. Sie kann das 1180-Fache ihres eigenen Körpergewichtes (ein zehntausendstel Gramm) heben. Im Vergleich müsste ein 80 Kilogramm schwerer Mensch fast 95 Tonnen Gewicht stemmen. Dagegen sehen selbst die stärksten Menschen der Welt ziemlich blass aus.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/einwurf-mehr-wissen/">Einwurf/Mehr-Wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Brothers in Dark Force</title>
		<link>https://presstige.org/2014/06/brothers-in-dark-force/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Christopher Große]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2014 06:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[glosse]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Glossisten lassen sich von der dunklen Seite locken Im Anfang sprach ER ein Machtwort: Oh, glorreiche Glossisten, meine Macht ist unermesslich. Schreibet mir darüber! &#8211; Wir [ehrfürchtig wie immer]: Aber wir sind doch klein und machtlos. Was wissen wir...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Glossisten lassen sich von der dunklen Seite locken</strong></p>
<figure id="attachment_3938" aria-describedby="caption-attachment-3938" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Glosse_Vorschaubild.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3938" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Glosse_Vorschaubild.png" alt="Text: Michael Sentef &amp; Michael Große – Illustration: Natalia Sander" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Glosse_Vorschaubild.png 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Glosse_Vorschaubild-400x186.png 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3938" class="wp-caption-text">Text: Michael Sentef &amp; Michael Große – Illustration: Natalia Sander</figcaption></figure>
<h3>Im Anfang sprach ER ein Machtwort:</h3>
<p>Oh, glorreiche Glossisten, meine Macht ist unermesslich. Schreibet mir darüber! &#8211; <strong>Wir [ehrfürchtig wie immer]</strong>: Aber wir sind doch klein und machtlos. Was wissen wir schon von der Macht? &#8211; <strong>ER:</strong> Macht nichts! Hohoho! Was für ein köstliches Wortspiel! [Sich beinahe vor Lachen zerreißend] Euch werde ich die dunkle Seite der Macht schon beibringen. [Diabolisch.] &#8211; <strong>Wir [mit schlotternden Knien]:</strong> Ist gut, ist gut, oh Herr. Wir wollen uns anstrengen. [Anstrengung gelobend ab.] (Star Wars-Melodie. Vorhang.)</p>
<p>Voilà – die machtloseste Glosse ever, die die dunkle Seite der Macht erleuchten lassen soll.</p>
<p>Der Eine von uns (MS) hat beinahe drei Jahre im goldenen Staate Kalifornien verbracht. Genauer: im Dunstkreis des Silicon Valley. Die digitale Macht komme über euch, ihr Gnome, und sie gehe aus von Google, Apple und Facebook. Doch nicht nur das: Sie ergreift auch die Macht da, wo man es am Wenigsten vermutet. Banale Dinge des Alltags werden zum Problem, wo die digitale Macht ihre gierigen Tentakeln schon ausstreckt: Ein<br />
Toilettengang im Café in Palo Alto? Schwierig, wenn das einzige Klo von einem hektisch twitternden Tech-Hipster („Techster“) belegt ist, der dringend noch seine neueste sinnlose Smartphone-App stilecht von der Toilette aus vermarkten muss, mit der man herausfinden kann, auf welchen öffentlichen Toiletten man jetzt auch kostenloses Wifi benutzen kann. Ein entspannter Nachmittagskaffee am Sonntag? Vergebens, wenn am Nebentisch ein arroganter Vollpfosten („Douchebag“) mit Tech-Hintergrund (auch „Douchetech“) seiner Begleitung lautstark erläutert, warum er mit seinen sensationellen Tech-Skills das nächste ganz große Ding (siehe „sinnlose App“) auf den Markt bringen, die Welt revolutionieren und die Macht an sich reißen wird. Als Familie mit Kleinkind entspannt in einer normalen Wohnung in der San Francisco Bay Area wohnen? Unmöglich, wenn die Wohnungspreise derart durch die Decke schießen, dass eine Hundehütte in Palo Alto nachweislich teurer ist als eine vollrenovierte Vier-Zimmer-Altbauwohnung mit hohen Wänden, Stuckzierdecken und Kronleuchter in der Bonner Altstadt. Und da ist von San Francisco noch nicht die Rede, wo das durchschnittliche Apartment mit einem Schlafzimmer jetzt nur noch für deutlich über 3000 Dollar im Monat zu haben ist und sich dennoch bei der Wohnungsbesichtigung 50 potentielle Mieter scheckwedelnd am frühen Samstagmorgen überbieten wollen. Wo Douchetechs sinnlos ihr digital verdientes Geld verprassen, wird die Welt elendig zugrunde gehen. Das, liebe Leser, ist eine ganz dunkle Seite der Macht, und der Eine von uns hat drei Jahre lang hautnah erlebt, wie sich das anfühlt. Der dunkle Prophet sagt hiermit ganz offiziell die nächste ganz große Blase voraus, die zu platzen droht. Blubb!</p>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
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<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Andere von uns (CG) hat zwar noch nie in Kalifornien, aber auch schon einmal in Bonn gewohnt (aber Neubau und nur drei Zimmer und Altstadt) und hatte schon immer ein recht gespaltenes Verhältnis zur Macht, ziemlich egal ob dunkle oder helle Seite. Irgendwann hat er einmal irgendwo gelesen, dass alle Macht vom Volke ausgehe oder so ähnlich. Dieses Konzept fand er seither in der Regel relativ überzeugend. Warum das nicht einfach alle so machen, fragt sich der Andere von uns seither zuweilen in stilleren Momenten. Aber da hat vermutlich irgendjemand was dagegen. Vermutlich weil einige ja auch ganz gerne Macht haben und über Andere ausüben. Muss man sich ja nur mal am Wochenende an einer durchschnittlichen deutschen Disko-Tür umschauen, was für absurde Dinge sich abspielen, wenn auf einmal jemand das seltene Gefühl verspürt, ein klein wenig Macht über Andere ausüben zu dürfen (Stichwort: „falscher Stil!“). Oder bei der Einlasskontrolle in ein durchschnittliches deutsches Fußballstadion (früher 1.0 – Stichwort: „Mach‘ mal den Adler!“, heute 2.0 – Stichwort: Leibesvisitation mit Betonung auf den nackten Leib, teilweise bis in den Genitalbereich, Stichwort: in). Oder in Moskau (Stichwort: „Nur das Volk ist der Quell aller Macht.“ Oder in Berlin-Mitte (Stichwort: „GroKo“). Oder in München (ziemlich egal ob Franz-Josef-Strauß-Ring oder Marienplatz oder Säbener Straße – Stichworte: „Allmacht“, „Final-Einladungen“, „Mehr Fantasie beim Versteuern“). Oder in einer durchschnittlichen deutschen Firma/Universität (Stichworte: Platz für Ihre Notizen). Macht hat das erstaunliche Potential jede und jeden zu korrumpieren, in Windeseile, mit Macht – und absolut. Wusste schon so ein englischer Liberaler vor 150 Jahren. Stichwort: Teile und herrsche, damit kennen sich Andere ja auch bestens aus…</p>
<p><strong>[SCHLUSS]ER [sehr mächtig]:</strong> Pah! Frechheit! Paaah! Das ist ja eine Unverschämtheit! Paaaaah! Eine solche Unverfrorenheit! Macht euch fort, läppische Vasallen, Diener, Knechte, ihr nutzlosen Wichte, Würmer, Maden, paaaaaaah!</p>
<p><strong>Wir [voller Demut]:</strong> Nichts ist so sozial wie der Verzicht. Sind schon weg&#8230; (Hurtig ab.)</p>
<p><em>Michael Sentef und Christopher Große zählen zur Ursuppe von presstige. Christopher war im Dezember 2004 einer der Gründer des Magazins und wird heute von einigen wohlmeinenden Weggefährten als Uropa des gepflegten Boulevardpöbelns bezeichnet. Michael bereichert seit der zweiten Ausgabe das Heft mit seinen gedankenschweren Texten und hat sich seither als presstige-Urglossist keine große Anhängerschaft aufgebaut. Obwohl deren Entstehung stets in handfeste Streitereien ausartet, steuern die beiden presstige-Herausgeber seit mittlerweile 13 Ausgaben nachdenkliche, tiefsinnige, bisweilen wachrüttelnde, aber stets höchst belanglose Glossen zum jeweils aktuellen Titelthema bei. Sowohl Michael als auch Christopher haben noch nie Fanpost erhalten.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/brothers-in-dark-force/">Brothers in Dark Force</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>10 Fragen an die CampusCat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Kiefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 17:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[campus cat]]></category>
		<category><![CDATA[katze]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
		<category><![CDATA[uni]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist beliebtes Fotomotiv, Lernablenkung und Streichelobjekt in einem. Obwohl sie eigentlich bei einer älteren Dame lebt, tigert die CampusCat fast täglich auf dem Campus herum. Dort wird sie zum Maskottchen für die Studenten. Selbst wer sie noch nicht gesehen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/10-fragen-campuscat/">10 Fragen an die CampusCat</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie ist beliebtes Fotomotiv, Lernablenkung und Streichelobjekt in einem. Obwohl sie eigentlich bei einer älteren Dame lebt, tigert die CampusCat fast täglich auf dem Campus herum. Dort wird sie zum Maskottchen für die Studenten. Selbst wer sie noch nicht gesehen hat, kennt sie &#8211; dank ihrer eigenen <a href="https://www.facebook.com/CampusCatAux?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite</a>, betrieben von Frieder Mayer. Er lieh ihr für unsere zehn Fragen seine Stimme.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10Fragen_CampusCat.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3916 aligncenter" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10Fragen_CampusCat.png" alt="10Fragen_CampusCat" width="600" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10Fragen_CampusCat.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10Fragen_CampusCat-266x400.png 266w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><strong>1. Welcher Smiley beschreibt deine momentane Stimmung am besten?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3917" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/1.jpg" alt="1" width="330" height="110" /></a></p>
<p><strong>2. Du bekommst morgen überraschend frei. Womit verbringst du den Tag?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3918" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/2.jpg" alt="2" width="790" height="136" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/2.jpg 790w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/2-400x68.jpg 400w" sizes="(max-width: 790px) 100vw, 790px" /></a></p>
<p><strong>3. Worüber hast du zuletzt herzlich gelacht?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3919" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/3.jpg" alt="3" width="791" height="139" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/3.jpg 791w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/3-400x70.jpg 400w" sizes="(max-width: 791px) 100vw, 791px" /></a></p>
<p><strong>4. Was ist dein Lieblingsplatz in Augsburg? </strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3920" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/4.jpg" alt="4" width="885" height="245" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/4.jpg 885w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/4-400x110.jpg 400w" sizes="(max-width: 885px) 100vw, 885px" /></a></p>
<p><strong>5. Wo trifft man dich am Freitagabend?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3921" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/5.jpg" alt="5" width="871" height="213" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/5.jpg 871w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/5-400x97.jpg 400w" sizes="(max-width: 871px) 100vw, 871px" /></a></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/CampusCat_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3944" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/CampusCat_1200px.jpg" alt="CampusCat_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/CampusCat_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/CampusCat_1200px-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/CampusCat_1200px-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p><strong>6. Du gewinnst einen Reisegutschein &#8211; wo geht es hin? Eher Abenteuer oder All-Inclusive?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3922" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/6.jpg" alt="6" width="920" height="184" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/6.jpg 920w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/6-400x80.jpg 400w" sizes="(max-width: 920px) 100vw, 920px" /></a></p>
<p><strong>7. Wenn du nochmals an die Uni gehen könntest: Für welches Fach würdest du dich einschreiben? </strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3923" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/7.jpg" alt="7" width="802" height="120" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/7.jpg 802w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/7-400x59.jpg 400w" sizes="(max-width: 802px) 100vw, 802px" /></a></p>
<p><strong>8. Was kochst du für deine besten Freunde?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3924" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/8.jpg" alt="8" width="494" height="125" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/8.jpg 494w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/8-400x101.jpg 400w" sizes="(max-width: 494px) 100vw, 494px" /></a></p>
<p><strong>9. Und wem würdest du gern mal eine versalzene Suppe servieren?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3925" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/9.jpg" alt="9" width="908" height="147" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/9.jpg 908w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/9-400x64.jpg 400w" sizes="(max-width: 908px) 100vw, 908px" /></a></p>
<p><strong>10. Wofür würdest du auf die Straße gehen?</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3926" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10.jpg" alt="10" width="902" height="130" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10.jpg 902w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/10-400x57.jpg 400w" sizes="(max-width: 902px) 100vw, 902px" /></a></p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/10-fragen-campuscat/">10 Fragen an die CampusCat</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Macht &#8211; Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Deller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 16:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[macht test]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Macht hast du? Machtlos Du bist machtlos – du hast keine oder kaum Macht. Du bist einfach zu sozial, ein Mensch, der im Zweifelsfall auch mal die Arbeit anderer auf sich nimmt, um einem Konflikt aus dem Weg...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Wie viel <strong>Macht</strong> hast du?</h2>
<figure id="attachment_3861" aria-describedby="caption-attachment-3861" style="width: 1201px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3861" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final.png" alt="Text: Franziska Deller - Illustration: Marina Schröppel" width="1201" height="1222" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final-393x400.png 393w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final-1006x1024.png 1006w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final-32x32.png 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final-64x64.png 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Machttest_DER-TEST_1200px_final-80x80.png 80w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3861" class="wp-caption-text">Text: Franziska Deller &#8211; Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Machtlos</h3>
<p style="text-align: justify;" align="CENTER">Du bist machtlos – du hast keine oder kaum Macht. Du bist einfach zu sozial, ein Mensch, der im Zweifelsfall auch mal die Arbeit anderer auf sich nimmt, um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Die Entscheidungen treffen die anderen, du bist mit allem einverstanden. Das macht dich zu einem angenehmen Zeitgenossen, der allerdings nur selten das bekommt, was er eigentlich will.</p>
<h3 style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Machtpotenzial</h3>
<p style="text-align: justify;" align="CENTER">Du hast Machtpotential – wenn du etwas wirklich haben willst, dann kriegst du es auch. Du verfügst über einige Mittel, die dir helfen, deinen Kopf durchzusetzen. Zur richtigen Macht fehlen dir aber entweder die Rücksichtslosigkeit, das Geld oder schlichtweg die Intelligenz. Aber eigentlich fährst du ganz gut damit.</p>
<h3 style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Macht</h3>
<p style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Du hast die Macht – du bist der Chef, der Präsident, der Kanzler, der Diktator – derjenige, der bestimmt, wo’s langgeht. Du hast die Mischung aus Einfluss, Charisma und Autorität, die einem Menschen Macht verleiht. Macht macht sexy, Macht macht Spaß, verschafft dir große Freiheiten und Chancen. Aber Macht macht auch einsam und beeinträchtigt nachweislich das Sozialverhalten. Mag dir egal sein, wenn du gerade auf deiner Luxusjacht den Lauf der Welt bestimmst…</p>
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		<title>Gehört ein Doktortitel zum Namen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Christopher Große]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 06:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[contra]]></category>
		<category><![CDATA[doktortitel]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
		<category><![CDATA[pro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als einziger Bildungsabschluss gilt der Doktor in Deutschland als Namenszusatz und kann im Pass eingetragen werden. Ist dieses Privileg berechtigt? Ja, findet Dr. Christopher Große Eigentlich muss man sich fast schämen, einen Doktortitel zu führen. Angesichts einer nicht mehr enden wollenden...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als einziger Bildungsabschluss gilt der Doktor in Deutschland als Namenszusatz und kann im Pass <span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">eingetragen werden. Ist dieses Privileg berechtigt?</span></strong></p>
<figure id="attachment_3852" aria-describedby="caption-attachment-3852" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu_procontra.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3852 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu_procontra.png" alt="Illu_procontra" width="1200" height="352" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu_procontra.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu_procontra-400x117.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu_procontra-1024x300.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3852" class="wp-caption-text">Text: Dr. Christopher Große &amp; Christian Endt – Illustration Natalia Sander</figcaption></figure>
<h3>Ja, findet Dr. Christopher Große</h3>
<p>Eigentlich muss man sich fast schämen, einen Doktortitel zu führen. Angesichts einer nicht mehr enden wollenden Debatte über die Qualität deutscher Promotionen und immer neuen Negativbeispielen geltungsbedürftiger Politiker oder Wirtschaftsvertreter darf die Frage erlaubt sein, inwieweit der Titel dem Träger überhaupt noch zur Zierde gereicht. Ich kenne Menschen, die sich ihre Promotionsurkunde haben rahmen lassen, um sie auf einem für jedermann gut sichtbaren Ehrenplatze auszustellen – über dem Klo. Fakt ist: Promotionen sind heute im Schnitt deutlich länger als noch vor 40 Jahren. Das allein ist kein Qualitätsausweis. Es könnte aber zumindest ein Indiz dafür sein, dass die Diskussion um Titel zu anderen Zeiten ebenfalls ihre Berechtigung gehabt hätte.</p>
<p>Die Promotionsurkunde der Universität Augsburg ist nicht unbedingt das, was man als spektakulär bezeichnen würde. Einziger Schmuck neben den schwungvollen Unterschriften von Präsident und Dekan ist ein gestanztes, kaum wahrnehmbares Universitätssigel. Schmücken kann ich mich mit diesem A4-Blatt schwerlich. Dabei zählen wie so oft im Leben eher die inneren Werte.</p>
<p>Beim Doktor handelt es sich eigentlich um den Nachweis einer wissenschaftlichen Leistung. Und natürlich weiß ich, dass der Titel genau daraus seine Legitimation zieht und seinen Träger für genau dieses Umfeld qualifizieren soll. Da aber leider nicht jeder seine wissenschaftliche Karriere konsequent fortsetzen kann, finde ich es wenig verwerflich, den Qualifikationsnachweis auch außerhalb der wissenschaftlichen Welt zu gebrauchen. Im Übrigen wenig anders als bei anderen Titeln: Wie oft haben wir uns gefragt, ob man für diesen oder jenen Job tatsächlich das „erfolgreich abgeschlossene Hochschulstudium“ benötigt? Es schwante uns: Es geht nicht um den Titel. Es geht in unserer Jobwelt, in der alles immer globaler, schneller, weniger verlässlich und greifbar erscheint, um etwas vollkommen anderes: um Substanz. Es geht um den Ausweis einer besonderen Leistung, einer nützlichen oder weniger nützlichen fachlichen Expertise. Und wenn ich von meinem Chef nach allen Regeln der Kunst zusammengefaltet werde, er mich dabei aber wenigstens konsequent mit meinem Doktor anbrüllt – dann weiß ich, dass es zugleich um soviel mehr geht: um meine Würde.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Ob mir der Doktor im Arbeitsleben mehr nützt als schadet, kann ich nicht beurteilen. Mitunter sorgt er für Distanz, manchmal sogar für Argwohn oder Neid. Für manche Positionen oder Aufgaben bin ich „überqualifiziert“. Mehr Geld als meine Kollegen ohne Doktortitel verdiene ich nicht, dafür habe ich während meiner Promotionszeit deutlich weniger verdient als die Meisten von ihnen. Tägliche Arbeit und üblicher Stress unterscheiden sich ebenso wenig. Meine amerikanischen Kollegen finden es eher albern, dass auf meiner Karte und in meinem E-Mail-Absender immer ein Dr. vor dem Namen klemmt, obwohl ich gar kein Arzt bin.</p>
<p>Für mich ist der Doktor auch im digitalen, globalen 21. Jahrhundert kein Auslaufmodell. Er ist genauso wenig antiquiert wie ein Studium an einer deutschen Hochschule. Und er hat seine Berechtigung genau wie viele andere Leistungs- und Qualifikationsnachweise. Ein klein wenig mehr Demut indes täte vermutlich vielen Menschen gut – in Wirtschaft, Politik und auch in der Wissenschaft – und im Übrigen nicht allein im Umgang mit ihrem Titel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Nein, findet Christian Endt</h3>
<p>Als Kind wollte ich Feuerwehrmann werden. Eines Tages gingen meine Eltern mit mir zum Tag der offenen Tür bei der Berufsfeuerwehr. Ich durfte die Garage besichtigen, in der die großen Fahrzeuge standen, und einen der schweren Helme anprobieren. Alles sah aus wie in meinem Lieblingsbilderbuch über Feuerwehrmann Florian. Nach der Garagenführung gingen wir in den Hinterhof. Dort waren für Kinder mehrere Stationen aufgebaut. An eine kann ich mich noch erinnern: Da mussten wir mit einem Wasserstrahl aus dem Feuerwehrschlauch irgendwelche Ziele treffen. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert hat, bekam eine Urkunde. Auf meiner stand: „Christian Endt darf nun den Titel Oberspritzenmeister führen.“</p>
<p>Eigentlich sollte ich bei allen Online-Formularen in das Titelfeld die Bezeichnung „Oberspritzenmeister“ schreiben. Wenn jemand nachfragt – ich habe die Urkunde noch und kann belegen, dass alles seine Ordnung hat. Das ist albern? Klar ist es albern. Zugebenermaßen ist es viel alberner, als unter Titel die Zeichenkombination „Dr.“ einzutragen. Aber prinzipiell ist es dasselbe.</p>
<p>Jedenfalls bin ich der Meinung, ein Doktortitel sollte genauso wenig Teil des Namens sein wie Oberspritzenmeister oder das Seepferdchen. Wer eine Promotion erfolgreich zu Ende bringt, beweist wissenschaftliche Kompetenz und Durchhaltevermögen; dafür bekommt Herr oder Frau Doktor zu Recht Anerkennung und oft auch bessere Karrierechancen. In erster Linie sollte man aber aus Interesse an seinem Thema promovieren oder weil man eine Laufbahn in der Wissenschaft anstrebt. Die Promotion gehört daher, wie andere Bildungsabschlüsse auch, in den Lebenslauf. Warum aber muss der Doktor auf der Visitenkarte und dem Türschild zu lesen sein? Mit dieser Praxis zieht man Leute an, denen es um Ruhm und Prestige geht, maximal am Rande um Wissenschaft. Prominente Beispiele für diesen Doktortypus finden sich unter dem Suchbegriff „Plagiatsaffäre“ zuhauf bei Google.Ein Doktortitel ist eine Auszeichnung für Leistungen in einem bestimmten Fachgebiet. Man kann einen Doktor etwa in Medizin machen oder in Sozialwissenschaften. An der Uni Wuppertal gab es bis vor wenigen Jahren einen Master-Studiengang in „Brandschutz“. Ob Zielübungen mit einem Feuerwehrschlauch zur Ausbildung gehörten, weiß ich nicht.</p>
<p>Gerade ältere Menschen reden beinahe ehrfürchtig von Doktoren. Auch wenn sie damit meistens Ärzte meinen und gerade der Dr. med. vergleichsweise leicht zu erlangen ist und international nicht als dem Ph.D ebenbürtig anerkannt wird. Viele Frauen, die mit einem Doktor verheiratet sind, haben die Erfahrung gemacht, als „Frau Doktor“ angesprochen zu werden, obwohl sie selbst nicht promoviert haben. Als wäre die Dissertation keine akademische Arbeit, sondern die Aufnahme in den Adelsstand.</p>
<p>Auch andere Menschen haben in Ausbildung oder Beruf viel geleistet, dabei aber keinen Titel erworben. Oder einen, der keinen herausgehobenen Status als Namenszusatz besitzt wie der Doktor, Handwerksmeister beispielsweise. Für diese Ungleichbehandlung gibt es keinen Grund. Darum gibt es nur zwei Möglichkeiten: Auch Schreiner- und Oberspritzenmeister dürfen im Ausweis eingetragen werden. Oder der Doktor muss raus.</p>
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		<title>Zwischen Business und Bachelor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marina Schröppel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 15:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[bachelorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[branche]]></category>
		<category><![CDATA[business]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktikum in der Eventbranche Die Augsburgerin Tatjana L. studiert im sechsten Semester Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement im österreichischen Kufstein. Für ihr Pflichtpraktikum kam sie zurück nach Deutschland in eine Münchener Live-Kommunikationsagentur. Das Agenturleben Im April startete Tatjana ihr sechsmonatiges Abenteuer....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2 dir="ltr" data-font-name="g_font_17_0" data-canvas-width="277.52107777157227">Praktikum in der Eventbranche</h2>
<p><strong>Die Augsburgerin Tatjana L. studiert im sechsten Semester Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement im österreichischen Kufstein. Für ihr Pflichtpraktikum kam sie zurück nach Deutschland in eine Münchener Live-Kommunikationsagentur.</strong></p>
<figure id="attachment_2912" aria-describedby="caption-attachment-2912" style="width: 1201px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Praktikumsartikel_Mächtig-im-Business_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2912 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Praktikumsartikel_Mächtig-im-Business_1200px.png" alt="Praktikumsartikel_Mächtig im Business_1200px" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Praktikumsartikel_Mächtig-im-Business_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Praktikumsartikel_Mächtig-im-Business_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Praktikumsartikel_Mächtig-im-Business_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2912" class="wp-caption-text">Text und Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<h3 dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="284.5015047796053">Das Agenturleben</h3>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_21_0" data-canvas-width="147.1876569497339">Im April startete Tatjana ihr sechsmonatiges Abenteuer. Statt Kaffeekochen stand sofort eine verantwortungsvolle Aufgabe auf dem Programm: die Vorbereitung einer Konferenz für einen Autohersteller mit beinahe 2.500 Teilnehmern. „Das klang vielversprechend, aber definitiv nach viel Arbeit“, erzählt Tatjana. Eine Veranstaltung diesen Umfangs bedarf einer sorgfältigen Planung: Sie versendete die Einladungen, buchte zwei Hallen in der Messe München und organisierte Unterkünfte in über zwanzig verschiedenen Hotels in München. Tatjana kontaktierte die Hotels, besprach sich mit Dienstleistern und dem Kunden und verglich Catering-Angebote. Ihre Hauptaufgabe war jedoch das Teilnehmermanagement. Sie kontrollierte die Teilnehmerlisten, kümmerte sich darum, dass alle Einladungen bei ihren Empfängern ankamen und stand für Rückfragen der Konferenzteilnehmer bereit. Auch bei Geschäftsterminen durfte sie von Anfang an dabei sein.</p>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_21_0" data-canvas-width="147.1876569497339">Je näher die Veranstaltung rückte, desto mehr gab es zu tun. Bei Events dieser Größenordnung läuft selten alles nach Plan und somit kamen immer wieder ungeplante Aufgaben dazu. In der heißen Phase verbrachten Tatjana und ihre Kollegen oft sehr viel Zeit in der Arbeit. Auch wenn die Deadlines drängten, fanden sie doch ab und zu Zeit für ein gemeinsames Mittag- oder Abendessen oder auch nur einen kurzen Tratsch an der Kaffeemaschine. „Das Wichtigste ist, dass man Spaß an seiner Arbeit hat“, meint Tatjana. Und wenn es mal eng wurde, konnte sie immer auf ihre Kollegen zählen – auch wenn diese eigentlich in einem anderen Projekt steckten.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3 dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="288.4674333265993">Die Bachelorarbeit</h3>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="301.777901780882">Viele ihrer Kollegen wussten lange Zeit nicht, dass Tatjana neben ihrem Praktikum ihre Bachelorarbeit verfassen musste. Der Abgabetermin fiel genau mit dem Veranstaltungstag zusammen. Anfangs war sie sehr zuversichtlich, alles unter einer Hut zu bringen. Je näher das Event heranrückte, desto klarer wurde ihr, dass sie den Doppelaufwand unterschätzt hatte: „Fünf letzte Seiten, sie waren einfach nicht mehr machbar. Mir fehlte die passende Literatur, ich hatte keinerlei Konzentration, keinen Kopf für irgendwas.“ Als die Kollegen davon Wind bekamen, versuchten sie, noch Arbeit zu übernehmen und ihr den Rücken freizuhalten. Aber Tatjana erzählt: „Wenn du dich schon wochenlang intensiv mit einem Event beschäftigst hast, ist das durch Andere nicht so leicht zu kompensieren, die nicht dieses Detailwissen haben. Und meine Kollegen im Stich zu lassen, kam für mich zu keiner Zeit in Frage.“ Sie entschied sich, ihre Bachelorarbeit zu vertagen und sich ganz der Veranstaltung zu widmen.</p>
<h3 dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="301.777901780882">Die Konferenz</h3>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="47.534834709448425">Wenige Tage vor dem Event zogen Tatjana und ihr Projektleiter in ein Hotel in der Nähe des Veranstaltungsortes, um zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell vor Ort sein zu können. Je näher der Veranstaltungstag rückte, desto öfter nahmen die Gäste die Service-Hotline in Anspruch. Aber auch mit dem Kunden stand Tatjana in ständigem Kontakt. Rund um die Uhr musste jemand von der Agentur zur Verfügung stehen.</p>
</div>
<div id="pageContainer2" data-loaded="true">
<div>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="47.534834709448425">Nach zwanzig Stunden ging die Veranstaltung zu Ende. Erschöpft, aber glücklich hieß es jetzt erst einmal anstoßen und durchatmen. Im Großen und Ganzen verlief alles nach Plan. Und für Tatjana blieb die Erkenntnis: „Das Schönste am Ende eines Events ist, dass man das Ergebnis seiner Arbeit vor Augen hat und die Freude an zufriedenen Gästen und Auftraggebern. Da weiß man, dass sich die arbeitsreichen Wochen gelohnt haben. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich mit meinem Studienfach auf dem richtigen Weg bin.“</p>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_15_0" data-canvas-width="47.534834709448425">Im Nachhinein scheint es, als hätte sie alles richtig gemacht. Tatjana und ihr Projektleiter bekamen reichlich Lob von ihren Chefs und dem Kunden. Doch die Bachelorarbeit ging nun von vorne los. In einem Zweitversuch erzielte sie mit 94 Prozent die Note Eins. Abschließend erklärt Tatjana: „Auch wenn ich zwischendurch daran gezweifelt habe, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: Ich bereue es nicht und würde immer wieder so wählen. Ich bin stolz darauf, ein Teil der Veranstaltung gewesen zu sein und ich bin gespannt darauf, welche Herausforderungen mir in Zukunft begegnen werden!“ Tatjana ist nun wieder zurück in Kufstein und absolviert ihr letztes Semester, bevor sie mit der zweiten Bachelorarbeit – das ist in ihrem Studiengang so üblich – ihr Studium endlich abschließt. Hoffentlich diesmal beim ersten Versuch.</p>
</div>
</div>
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		<title>King of Kebab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2014 15:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[doener]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach dem besten Döner in ganz Augsburg Jeder Student kennt diese Situation: Keine Lust auf die Nudeln von gestern oder schon wieder eine Tütensuppe? Mit dem Pizzalieferanten bist du schon per du? Abwechslung muss her! Im Namen der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Suche nach dem besten Döner in ganz Augsburg</h2>
<p><strong>Jeder Student kennt diese Situation: Keine Lust auf die Nudeln von gestern oder schon wieder eine</strong> <strong>Tütensuppe? Mit dem Pizzalieferanten bist du schon per du? Abwechslung muss her! Im Namen der Imbisskultur Augsburgs haben wir die berühmt-berüchtigten Dönerbuden besucht und teilen unsere</strong> <strong>Erfahrungen mit euch.</strong></p>
<p>Wir konzentrieren uns dabei auf die zentralen und bekannten Läden und damit auch die Vegetarier nicht zu kurz kommen, testen wir jeweils ein Sandwich mit und eins ohne Fleisch.</p>
<h3>Ali Baba Kebab House</h3>
<figure id="attachment_2914" aria-describedby="caption-attachment-2914" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_ali-baba.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2914" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_ali-baba.png" alt="Text &amp; Fotos: Julia Muhm &amp; Simone Mayer" width="600" height="302" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_ali-baba.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_ali-baba-400x201.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2914" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Julia Muhm &amp; Simone Mayer</figcaption></figure>
<p>Neben dem neuen Pow Wow reiht sich auch das Ali Baba Kebab House am Kö ein. Die perfekte Anlaufstelle im Zentrum Augsburgs für einen Snack, um die Wartezeit zu überbrücken. Begrüßt werden wir von freundlichen Mitarbeitern, das Ambiente ist sauber und einladend gestaltet. Wir müssen nicht lange warten, bis uns das Essen gebracht wird. Beide Döner sind mit Salat, Zwiebel, Weiß- und Blaukraut, Karotte und Tomate belegt. Für die Vegetarier gibt es statt Fleisch Falafel. Geschmacklich gibt es nichts zu kritisieren, jedoch sind Fleisch und Falafel kalt. Für jeweils vier Euro bekommt man eine durchaus gute Mahlzeit. Vielleicht haben wir nur Pech, und wenn wir uns den nächsten Stempel abholen, ist das Essen auch warm. Von uns bekommt das Ali Baba Kebab House vier von fünf Dönern.</p>
<h3>Presto Pizza</h3>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_presto-pizza.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2917" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_presto-pizza.png" alt="Dönertest_presto pizza" width="600" height="305" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_presto-pizza.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_presto-pizza-400x203.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Nein, wir sind nicht beim Italiener. Der etwas ungewöhnliche Name bezeichnet nämlich den Döner-Imbiss im Univiertel. Im spartanisch eingerichteten Ambiente bestellen wir uns ein Sandwich to go. Dafür eignet sich auch der Straßenverkauf an der Vorderseite. Für 4,20 Euro ist die Fleischvariante eher spärlich belegt. Mehr als ein Brot mit Fleisch, Salat, Zwiebeln, Kraut und einer einsamen Tomatenscheibe bekommt man hier nicht. Die vegetarische Version für 3,30 Euro ist deutlich lukrativer: Hierin findet man Schafskäse, Salat, Kraut, Zwiebel, Karotte, Paprika, Gurke und Tomate im Brot. Für hartgesonnene Knoblauchliebhaber ist die Soße ein Traum! Eine hartgesottene Alternative zum klassischen Dönersandwich ist die Reisbox. Sie ist deutlich billiger, statt Brot gibt es Reis zu Fleisch und Salat – für uns somit die bessere Wahl. Wir vergeben mangels Wohlfühlfaktor und nur wenigen Zutaten drei von fünf Dönern.</p>
<h3>Arkadas</h3>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_arkadas.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2922" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_arkadas.png" alt="Dönertest_arkadas" width="600" height="314" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_arkadas.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_arkadas-400x209.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Durch die zentrale Lage in der Maxstraße und am Hauptbahnhof ist dieser Laden immer gut zu erreichen. Auch zeitlich sind hier den Döner-Gelüsten fast keine Grenzen gesetzt. Mit unschlagbaren Öffnungszeiten bis morgens um fünf ist Arkadas die ideale Anlaufstelle für alle Feierwütigen. Die freundlich-pragmatische Einrichtung lädt vor allem nachts die Leute zum Verweilen ein. Im Preis von 4,10 Euro ist bei der klassischen Variante der Standard-Belag inbegriffen. Für 3,50 Euro gibt‘s statt Fleisch Schafskäse, Paprika und außergewöhnlich viele Zwiebeln. Leider verdient Arkadas keine Auszeichnung in der Kategorie „größter Döner“. Jedoch müssen wir ein Lob für das gute Brot aussprechen. Als nette Geste bekommen wir einen Gewürztee aufs Haus. Aus eigener Erfahrung können wir berichten: Trotz längerer Wartezeiten lohnt sich hier ein Besuch besonders in angeheitertem Zustand zwischen drei und fünf Uhr morgens. Daher vergeben wir faire drei von fünf Dönern.</p>
<h3>Pamukkale Kebab House</h3>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_pamukkale.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2919" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_pamukkale.png" alt="Dönertest_pamukkale" width="600" height="265" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_pamukkale.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Dönertest_pamukkale-400x176.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Etwas versteckt, aber zentral liegt das Pamukkale Kebab House am Judenberg. Das neu umgebaute Lokal zeichnet sich durch eine gemütliche Atmosphäre und freundliche Mitarbeiter aus. Beim Bestellen an der Theke werden wir direkt gefragt, welche Soße (es steht eine mit und eine ohne Knoblauch zur Auswahl) und welche Zutaten wir möchten. Dieser Laden punktet mit seiner großen Auswahl an Zutaten und Alternativen. Zusätzlich zum Standard-Belag bekommt man hier Mais und Gurken, die Vegetarier auch Schafskäse, Oliven, Petersilie und weitere Kräuter. Die Soße ist das Highlight zum knusprigen Brot. Für uns steht dieser Döner außer Konkurrenz und erhält mit dem Titel „bester Döner Augsburgs“ fünf von fünf Dönern.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Natürlich ist alles Geschmackssache. Daher empfehlen wir, den Test selbst zu machen. Für uns ist der Döner beim Pamukkale Kebab House der unangefochtene Sieger, jedoch hat jedes der getesteten Lokale seine Vorzüge. Am Rathausplatz, Kö oder Hauptbahnhof auf der Durchreise, an der Uni als Alternative zur Mensa oder als Mitternachtssnack – für jede Gelegenheit gibt es einen Döner.</p>
<p><iframe src="https://mapsengine.google.com/map/embed?mid=z4ubniG9RFr0.kPLy3CPwqjrk" width="600" height="450"></iframe></p>
<table border="0" rules="NONE" cellspacing="0">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="20%" />
<col width="20%" />
<col width="20%" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="LEFT"></td>
<td align="LEFT"><b>Alibaba</b></td>
<td align="LEFT"><b>Presto Pizza</b></td>
<td align="LEFT"><b>Arkadas</b></td>
<td align="LEFT"><b>Pamukkale</b></td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Adresse:</b></td>
<td align="LEFT">Konrad-Adenauer-Allee 3</td>
<td align="LEFT">Salomon-Idler-Straße 24c</td>
<td align="LEFT">Maximilanstraße 64 + 68, Viktoriastraße 3</td>
<td align="LEFT">Judenberg 10</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Öffnungs-zeiten:</b></td>
<td align="LEFT">Täglich: 9-24 Uhr</td>
<td align="LEFT">Täglich: 11-23 Uhr</td>
<td align="LEFT">Mo-Sa: 9-5 Uhr; So: 11-5 Uhr</td>
<td align="LEFT">Täglich: 10-22 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Auswahl:</b></td>
<td align="LEFT">Vielfältig: u. A. Falafel, Pizza, Kombi-Boxen, Schülerdöner und Getränke</td>
<td align="LEFT">Pizza, verschiedene Kombi-Boxen und Getränke</td>
<td align="LEFT">Diverse Angebote wie Dürüm- und Dönervariationen, Beilagen, Pizza und Getränke</td>
<td align="LEFT">Vielfältig; verschiedene Döner, Dürüm oder Kombiboxen im Angebot, auch Getränke</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Geschmack:</b></td>
<td align="LEFT">Sehr gut, jedoch kalt</td>
<td align="LEFT">Durchschnitt, knuspriges Brot, sehr knoblauchhaltige Soße</td>
<td align="LEFT">Geschmack: Gut, jedoch wenig Belag, zu viel Zwiebel</td>
<td align="LEFT">Geschmack: Außer Konkurrenz! Sehr gute Soße (Auswahl möglich), saftig</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Preis:</b></td>
<td align="LEFT">Beides 4</td>
<td align="LEFT">4,20 normal, 3,30 vegetarisch</td>
<td align="LEFT">4,10 normal, 3,50 vegetarisch</td>
<td align="LEFT">4,30 normal, 3,60 vegetarisch</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Ambiente:</b></td>
<td align="LEFT">Angenehm, Sauber und freundlicher Service</td>
<td align="LEFT">Spartanisch eingerichtet, nicht einladend, jedoch Sitzgelegenheiten draußen</td>
<td align="LEFT">Imbisstypisches Ambiente, sauber, freundlich</td>
<td align="LEFT">Angenehm, sauber und freundlich, gute Sitzmöglichkeiten</td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Weitere Anmer-kungen:</b></td>
<td align="LEFT">Als Bonus gibt es eine Stempelkarte</td>
<td align="LEFT">Tipp: Reisbox! Schmeckt sehr gut und ist günstiger</td>
<td align="LEFT">Gratis Tee</td>
<td align="LEFT">Bester Döner Augsburgs!</td>
<td align="LEFT"></td>
</tr>
<tr>
<td align="LEFT"><b>Fazit</b></td>
<td align="LEFT">4 von 5</td>
<td align="LEFT">3 von 5</td>
<td align="LEFT">3 von 5</td>
<td align="LEFT">5 von 5</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Geld ist Macht ist Geld</title>
		<link>https://presstige.org/2014/06/geld-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie Deissmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2014 08:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld regiert die Welt, heißt es. Aber welche Rolle spielt die Macht hierbei? Regiert Geld deshalb die Welt, weil man sich dadurch Macht erkaufen kann? Und ist das alles überhaupt so wichtig? Autor: Lisa-Marie Deißmann – Illustration: Natalia Sander Die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="511.60063303888654"><strong>Geld regiert die Welt, heißt es. Aber welche Rolle spielt die Macht hierbei? </strong><strong>Regiert Geld deshalb die Welt, weil man sich dadurch Macht erkaufen kann? Und ist das alles überhaupt so wichtig?</strong></div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">
<dl id="attachment_2951" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Geld_ist_Macht_Vorschau+Illu.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2951" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Geld_ist_Macht_Vorschau+Illu.png" alt="Autor: Lisa-Marie Deißmann Illustration: Natalia Sanderson" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Geld_ist_Macht_Vorschau+Illu.png 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Geld_ist_Macht_Vorschau+Illu-400x186.png 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Autor: Lisa-Marie Deißmann – Illustration: Natalia Sander</dd>
</dl>
</div>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">Die Wulffs und Tebartz-van Elsts dieser Welt machen es vor: Wer Macht hat, kann sich so ziemlich alles leisten. Sei es ein Kredit zu Spitzenkonditionen oder eine 15.000 Euro-Badewanne – alles kein Problem für die Mächtigsten dieses Landes. Macht ist die Fähigkeit, auf das Verhalten und Denken von Personen einzuwirken. Group-Leading also. Und wer auf das Verhalten bestimmter Menschen Einfluss nehmen kann, hat jederzeit die Möglichkeit, sich eine Anhängerschaft zu bilden und diese für die eigenen Vorteile zu nutzen beziehungsweise sich durch sie zu bereichern.</p>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">Wo wir schon einmal bei Tebartz-van Elst sind: Kirchliche wie politische Group-Leader nutzen ihren Macht-status gerne aus, um sich daraus einen materiellen Vorteil zu verschaffen. Die andere Seite wiederum glaubt, sich durch das gespendete Geld ein Stück dieser Macht er-kaufen zu können.</p>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">Geld und Macht bedingen sich meist gegenseitig oder resultieren aus dem jeweils Anderen. Wer Geld hat, hat automatisch einen gewissen Grad an Macht, denn es ist das ideale Mittel, um Menschen gefügig zu machen. Man denke hierbei nur einmal an Wahlkampfspenden oder an die zahlreichen Lobbyisten, die zielgerichtet versuchen, die Politik in ihrem eigenen Interesse zu beeinflussen. In den USA ist es Unternehmen beispielsweise verboten, direkt für eine Partei oder einen Parteirepräsentanten zu spenden. Dennoch dürfen sie sogenannte politische Aktionskomitees gründen. Diese wiederum ermöglichen es, in unbegrenzter Höhe Spenden einzusammeln und für die Kandidaten zu werben. Teilweise werden auch schlichtweg die Gegner schlecht gemacht – ebenfalls eine Strategie. Die einzige Einschränkung, die besteht: Man darf sich nicht direkt mit den Kandidaten abstimmen. Zu glauben, dass diese Regel eingehalten wird, wäre jedoch naiv.</p>
<p dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">Große Konzerne und Interessenverbände haben also die Möglichkeit, Einfluss auf die Politik zu nehmen und somit ihre unternehmerischen Anliegen durchzusetzen. Die Tabakindustrie beispielsweise versucht immer wieder, Gesetzesabschlüsse hinsichtlich der Einschränkung des Rauchens oder der Schock-Plakatierung auf den Schachteln abzuwenden, indem sie besonders kritische Politiker auf Reisen schickt, mit Geschenken versorgt und so weiter. Der deutsche Durchschnittsbürger mit seinem kleinen Einzelhandelsgewerbe wäre allerdings kaum in der Lage, eine solche Machtstellung auszuüben, da ihm die finanziellen Mittel fehlen. So werden politische Entscheidungen oft nicht im Sinne von Otto Normalverbraucher getroffen, sondern im Interesse der ganz Großen. Das „Tebartzen“ bleibt demnach exklusiv den Schönen und Reichen vorbehalten.</p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_10_0" data-canvas-width="38.5707168870969">Abgesehen davon, dass daher wohl einige Dinge in verkehrte Richtungen laufen, bleibt die Frage, ob reiche und mächtige Menschen glücklicher sind, weil sie mehr Möglichkeiten haben, sich einen Vorteil zu verschaffen. Sie können Anderen ihre verdrehte Meinung aufzwingen, sich einen kostenlosen Erste-Klasse-Flug gönnen oder einfach nur den Leuten dabei zuschauen, wie diese nach ihrer Pfeife tanzen. Letztendlich kann man die wirklich wichtigen Dinge im Leben dennoch nicht kaufen – Liebe und Zuneigung gibt’s nun einmal nicht bei Amazon zu bestellen, auch nicht für eine Milliarde.</div>
</div>
</div>
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		<title>Wissen ist Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Luthardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 15:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Knowledge itself is power. Scientia potestas est. Dass Wissen auf dem Weg zur Macht ein treuer Weggefährte ist, ist den Menschen seit der Redewendung „Wissen ist Macht“ des englischen Philosophen Francis Bacon klar. Ausflug in die Tiefen des Dudens Macht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Knowledge itself is power. Scientia potestas est. Dass Wissen auf dem Weg zur Macht ein treuer Weggefährte ist, ist den Menschen seit der Redewendung „Wissen ist Macht“ des englischen Philosophen Francis Bacon klar.</strong></p>
<figure id="attachment_3781" aria-describedby="caption-attachment-3781" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Wissen-ist-Macht_RGB_Blog.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3781" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Wissen-ist-Macht_RGB_Blog.png" alt="Text: Linda Giering – Illustration: Lisa Luthardt" width="1200" height="1109" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Wissen-ist-Macht_RGB_Blog.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Wissen-ist-Macht_RGB_Blog-400x369.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Wissen-ist-Macht_RGB_Blog-1024x946.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3781" class="wp-caption-text">Text: Linda Giering – Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure>
<h3>Ausflug in die Tiefen des Dudens</h3>
<p>Macht hat viele Gesichter. Und wie immer ist der Duden allwissend und klärt mich auf: Macht ist die Gesamtheit der Mittel, die jemandem gegenüber Anderen zur Verfügung stehen. Aber auch die Möglichkeit, Herrschaft auszuüben, kann eine Art Macht darstellen. Sie ist mit einer Stellung und Funktion verbunden, die über Politik, Gesellschaft oder Öffentlichkeit definiert wird. Macht kommt von oben, sie nutzt Unterlegenheit, heischt nach Respekt und Autorität.</p>
<p>Was hingegen ist Wissen? Auch hier lasse ich mir vom Duden helfen: Die Gesamtheit der Kenntnisse, die jemand auf einem Gebiet hat. Ich kann mit „Wissen“ entweder meinen inneren Informationsspeicher meinen, oder ein Detail, dessen Existenz mir bewusst ist.</p>
<h3>Die Macht der Erfahrung</h3>
<p>Eine wichtige Form des Wissens ist das Weltwissen, hier verstanden als Lebenserfahrung. Die Fähigkeit, Situationen mithilfe von Erfahrungswissen zum eigenen Vorteil zu nutzen, ist ein idiotensicherer Schlüssel zur Macht. Der Vorsprung an Erfahrung gegenüber weniger Erfahrenen kann täglich genutzt werden, um Einfluss auf Andere auszuüben. Ratschläge können erteilt werden und Macht auf denjenigen ausüben, der sie bekommt. Hält der Empfänger den Ratgeber für wissend, steht er automatisch unter dessen Einfluss.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Dieses Geben und Nehmen eines Ratschlages ist häufig mit der gesellschaftlichen Stellung und dem Ansehen einer Person verbunden. Die im Wissen Unterlegenen beugen sich dem Wort des Überlegenen, da die Gesellschaft Macht durch Positionen wie diese fördert.</p>
<h3>Über die Zufriedenheit der Machtlosigkeit</h3>
<p>Über Wissen und Macht könnte man verschiedene Aspekte anführen, Sichtweisen von Mächtigen, und Machtlosen, positive und negative Seiten. Macht hat mit Blick auf die Weltgeschichte immer etwas Gefährliches, Unterdrückendes. Wer sich für Macht entscheidet, entscheidet sich gegen Gleichberechtigung. Ich denke, es gibt zwei Gattungen von Menschen: die Beherrschenden und die Beherrschten. Weder ist die Rolle des Beherrschers die eines Siegers, noch ist der Beherrschte zwangsläufig ein Verlierer. Wie schön wäre es, würde Wissen mit Vernunft und Macht nur unter Zuhilfenahme sozialer Kompetenzen, wie Rücksicht auf Mitmenschen und dem Wissen um die eigene Unvollkommenheit, genutzt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/wissen-ist-macht/">Wissen ist Macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Die Macht der Norm</title>
		<link>https://presstige.org/2014/06/macht-norm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 06:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[normen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist es wichtig, viele Freunde auf Facebook zu haben? Warum wird man als Single gefragt, warum man nicht vergeben ist? Warum hingen in meinem liebsten Klamottenladen letzten Sommer lauter Pastellfarben? Und warum muss ich mich für ein sozialwissenschaftliches Studium...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/macht-norm/">Die Macht der Norm</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pageContainer1">
<div>
<div dir="ltr"><strong>Warum ist es wichtig, viele Freunde auf Facebook zu haben? Warum wird man als Single gefragt, warum man nicht vergeben ist? Warum hingen in meinem liebsten Klamottenladen letzten Sommer lauter Pastellfarben? Und warum muss ich mich für ein sozialwissenschaftliches Studium rechtfertigen, für ein naturwissenschaftliches aber nicht? Die schlichte Antwort: Normen.</strong></div>
<div dir="ltr">
<figure id="attachment_2963" aria-describedby="caption-attachment-2963" style="width: 1068px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/macht-der-norm_platzhalter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2963 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/macht-der-norm_platzhalter.png" alt="Text: Katharina Knopf - Illustration: Marina Schröppel" width="1068" height="460" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/macht-der-norm_platzhalter.png 1068w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/macht-der-norm_platzhalter-400x172.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/macht-der-norm_platzhalter-1024x441.png 1024w" sizes="(max-width: 1068px) 100vw, 1068px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2963" class="wp-caption-text">Text: Katharina Knopf &#8211; Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
</div>
<div dir="ltr">
<p>Normen sind ungeschriebene Verhaltensvorschriften, die vermitteln, was akzeptabel ist und was nicht. Viele werden selten wahrgenommen und ebenso selten hinterfragt. Man könnte sie auch als unsichtbare Macht bezeichnen. Umso einflussreicher, weil wir uns ihrer gar nicht bewusst sind.</p>
</div>
<h3>Die heteronormative Paarbeziehung</h3>
<p dir="ltr">Es gibt immer mehr Singles. Immer mehr Menschen lassen sich scheiden. Die Zustimmung zur Erlaubnis der homosexuellen Ehe steigt. Die Partnerwahl scheint immer freier zu werden. Es darf mehr ausprobiert werden, mehrere Beziehungen im Leben zu führen ist keine Schande und selbst der Bundeskanzlerkandidat in der vierten Ehe wird ins Amt gewählt. Die Individualisierung schreitet voran.Vorbei ist die Zeit der Ehe zwischen Mann und Frau mit ihren beiden Kindern. Scheinbar zumindest. Die Angst, nur umringt von 100 Katzen zu sterben, ist uns geblieben. Man muss nur einmal einen Blick ins Fernsehen werfen. Kaum ein Seriencharakter hat je das ewige Glück ohne eine Liebesbeziehung gefunden. Kein Wunder bekomme ich als Single mehr als einmal die Frage gestellt: Warum hast du keinen Freund? Wohl gemerkt fragt nie jemand nach einer Freundin. Individualisierung hin oder her, die Norm zur (heterosexuellen) Partnerschaft bleibt bestehen. Und so sehe ich mich als Single plötzlich unter Rechtfertigungszwang.</p>
<h3>Der Social Media-Fluch</h3>
<div dir="ltr">Doch nicht nur unsere sexuellen Beziehungen stehen unter starkem Einfluss einer unsichtbaren Norm. Über die Freundesanzahl auf Social Media-Seiten wirdöfter gesprochen. Sie steht stellvertretend für eine Norm, die uns tagtäglich dem Druck aussetzt, uns mit möglichst vielen Leuten möglichst gut zu stellen. Wer extrovertiert ist, gewinnt. Arbeitgeber schauen sich das Facebook-Profil durchaus einmal an. Und wer will schon jemanden für sich arbeiten lassen, der nicht gut mit seinen Mitmenschen klar kommt? Wie intensiv die einzelnen „Freundschaften“ sind, kann man schlecht überprüfen, aber was macht das schon. Der Eindruck zählt. Und fühlen wir uns nicht viel besser, wenn wir wissen, wie viele Leute sich in unserer Freundesliste stapeln? Was wird über den mit „nur“ 50 Freunden gesagt?</div>
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<h3>Kleider machen Leute</h3>
<div dir="ltr">Die Pastellfarben sind ein ganz anderes Problem. Wenn ich sie nicht mag, kaufe ich mir eben keine neuen Klamotten. Es laufen ja eh schon mehr als genug Leute mit den gleichen T-Shirts, Cardigans oder Schuhen herum und mit dem Studenten-Budget kann man eh nichtjede Mode mitmachen. Eine Weile geht das auch ganz gut, aber gerade bei Mode stelle ich fest: Sichzu widersetzen ist, zumindest manchmal, ist zwecklos. Auf einmal will ich haben, was ich eigentlich nie wollte. Es kann wohl niemand abstreiten, dass es so etwas wie eine Kleiderordnung gibt. Sei es nun etwas legerer, wie an der Uni, oder der Zwang zum Kostüm beim Bürojob. Vertauschen sollte man die jeweiligen Kleiderordnungen lieber auch nicht, denn da wird man in jedem Fall zum Gesprächsstoff; dabei ist nirgends niedergeschrieben, man solle nicht im Kostüm oder Anzug in die Seminare kommen. Normen beeinflussen also nicht nur meine Wünsche nach Beziehungen, sondern auch wie ich mich kleide.</div>
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<col width="70%" /> </colgroup>
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<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
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<h3>Die Sanktion des Großraumbüros</h3>
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<p dir="ltr">Wer sich nicht an die Norm hält, hat mit Sanktionenzu rechnen, so sagen die Soziologen. Gemeint ist damit keine offizielle Strafe, sondern beispielsweise soziale Ausgrenzung.</p>
<p dir="ltr">Das „falsche“ Studium oder den „falschen“ Beruf zu wählen, wird mit geringerer Bezahlung, weniger sozialer Anerkennung und ausbleibenden Fördermitteln sanktioniert. Das kommt auch nicht überraschend: Schon bevor man sich für ein Studium entscheidet, ist man sich in der Regel im Klaren, was das für die berufliche Zukunft ungefähr bedeutet und nimmt dies in Kauf. Man beugt sich der kapitalistischen Norm, die besagt, welche Berufe scheinbar wertvoller für die Gesellschaft sind, wer eineigenes Büro mit Ausblick verdient hat und wer im Großraumsein berufliches Dasein fristen darf.</p>
<p dir="ltr">Wie kann man sich also der Macht der Normen widersetzen? Nun, man kann sich von Facebook abmelden,Sachen aus der Altkleidersammlung tragen und einfach machen, worauf man Lust hat und auf die Konsequenzen pfeifen. Natürlich ist das erst einmal leichter gesagt als getan und sollte nicht unbedingt zum Exzess betrieben werden, schließlich haben Normen auch ihr Gutes. Doch vielleicht sollten wir uns angewöhnen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu hinterfragen, was scheinbar so selbstverständlich ist. Danach können wir immer noch entscheiden, ob wir uns daran halten wollen oder nicht.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/macht-norm/">Die Macht der Norm</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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